Textauszug: Graffitis sind nicht jedermanns Sache. Wohl auch, weil sie oft als sinnbefreite Schmierereien an Hausfassaden, Brückenpfeilern oder Schallschutzmauern auftreten. Doch es gibt auch die andere Seite der Graffitis, die von vielen als Streetart geschätzt wird. Beispiele dafür sind etwa die international gefeierten Werke des britischen Guerilla-Künstlers Banksy. Auch in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf findet sich eine große, überaus aktive Streetart-Szene. Deren Aushängeschild ist die Kiefernstraße. Ein jäher Kontrast zum Prunk der Königsallee, der Vorzeigeflaniermeile der Rheinmetropole, oder zur Pracht des Medienhafens.
Thema: Eine Straße als Gesamtkunstwerk
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Textauszug: Die Zimmer selber haben so etwas wie den Wow-Effekt, der sich beim Betreten unweigerlich einstellt. Groß, im Shabby Chic eingerichtet, gleichzeitig modern sowie stylisch. An den Wänden hängen scheinbar wahllos angepinnte Fotos, Zeitungsausschnitte und Plakate, die dem Ganzen den Charme einer Studentenwohnung oder – wie es die Macher um Designer Erik Nissen Johansen definieren – Atelier-Charakter verleihen. Wobei die Motive nahezu durchgehend Bezug zu unserem französischen Nachbarn haben. Das mit reichlich Kissen bestückte Himmelbett lädt förmlich zu himmlischen Nächten ein. Nicht von ungefähr steht auf einem der sechs Kissen „Let’s spend the night together“. Eine Aufforderung, der ein jeder mit einem derart stimmigen Ambiente sicher gerne nachkommt.
Textauszug: Mit Ausnahme des Whiskeys scheint den irischen Nationalgetränken zweierlei gemeinsam: Sie sind dunkel, fast tief schwarz, und zeichnen sich durch einen wohlschmeckenden weißen Schaumkragen aus. Sowohl Stout-Biere wie Guinness, Beamish oder Murphy’s als auch Irish Coffee sind längst zu einem Symbol irischer Lebensart und Gemütlichkeit geworden. Dabei ist vor allem das whiskeyhaltige Kaffeegetränk eher ein Zufallsprodukt, dessen Geburtsort 1942 in Foynes im Westen der Grünen Insel lag. Vom dortigen Flughafen am Ufer des Shannon starteten die ersten Atlantikflüge mit Wasserflugzeugen nach Nordamerika. Um insbesondere in der kalten Jahreszeit den fröstelnden Passagieren die Wartezeit zu verkürzen und sie etwas aufzuwärmen, kam Flughafenchef Joe Sheridan auf die Idee, einen Kaffee mit einem Schlückchen irischem Whiskey, etwas Zucker und Sahne zu servieren.
Textauszug: Einige böse Zungen behaupten, Sarah Winchester, die Alleinerbin des legendären Gewehrherstellers, hätte den Schuss nicht gehört. Ein hartes Urteil, das mit Blick auf das Winchester Mystery House im kalifornischen San José auf mannigfaltige Art und Weise Bestärkung findet. Denn das gigantische Holzhaus nur einen Steinwurf von der Prachteinkaufsmeile an der Santana Row entfernt, gilt mit seinen 160 verwinkelten Räumen als ein labyrinthähnliches Kuriosum. „Sarah Winchester war auf ihre Art wohl die erste namhafte Designerin und Erfinderin im heutigen Silicon Valley“, flachst Mariah Kampschafi mit Blick auf die ungewöhnliche Lebensgeschichte und die nicht enden wollende Bausucht der steinreichen Frau. Nicht weniger als 38 Jahre lang ließ Sarah Winchester das Anwesen aus- und umbauen – zunächst bis zum schweren Erdbeben im Jahre 1906 in die Höhe, danach in die Breite.
Textauszug: Steven Spielberg sei Dank. Mit seinem Kinoklassiker „Schindlers Liste“ lenkte er 1993 international nicht nur den Fokus auf ein bewegendes Kapitel der Schreckensherrschaft der Nazis, sondern rückte auch Kazimierz (Deutsch: Kasimir) im wahrsten Sinne des Wortes verstärkt ins Bild. Denn weite Teile der Außenaufnahmen des Blockbusters über die Geschichte und den Wandel des Fabrikanten Oskar Schindler zum Retter zahlreicher Juden entstanden in den Straßen und Hinterhöfen des einstigen jüdischen Viertels von Krakau.
Textauszug: Die Atmosphäre ist durchaus frostig. Gleichzeitig ist dies zwingend Voraussetzung. Klingt eisig, ist es auch. Und doch zieht es die Massen an diesen auf den ersten Blick unwirtlichen Ost mit Temperaturen, die konstant bei minus acht Grad Celsius liegen. Spätestens wenn sich nach dem Durchschreiten des Foyers die Tür zur Eiswelt in Oberhausen öffnen, wird jedem unweigerlich warm ums Herz. Das, was die insgesamt 35 international renommierten Eiskünstler aus Finnland, Frankreich, Polen, Tschechien, Österreich, der Ukraine, den USA und Deutschland mit Hilfe von Kettensägen, Hämmern, Meißeln und sogar Bügeleisen geschaffen haben, lässt einem im positiven Sinne den Atem gefrieren. Denn die isolierte Leichtbauhalle am Centro in Oberhausen birgt ebenso faszinierende wie vergängliche Kunstwerke aus Eis und Schnee.
Textauszug: Dieses Hotel hat(te) ein massives Problem. Ein Problem das auf den ersten Blick nicht sichtbar war und das lange im Verborgenen lag. Das Problem selber ist gar keines mehr, doch die Geschichte drumherum lässt bis heute aufhorchen. Oder besser gesagt, man ließ abhorchen. Denn tief im Inneren des Hotel Jama verbirgt sich eines der wohl dunkelsten Kapitel aus der Geschichte des ehemaligen Jugoslawiens. Das Vier-Sterne-Hotel im slowenischen Postojna liegt malerisch nur wenige hundert Meter vom Eingang der faszinierenden Höhlenwelt von Postojna mit ihrem 24 Kilometer langen Gangsystem. Doch dies hat nichts direkt mit den Geschehnissen, die sich im Hotel abspielten, zu tun.
Textauszug: Die überwältigende Atmosphäre auch nur ansatzweise in Worte zu fassen, ist schier unmöglich. Am ehesten passt wohl die Beschreibung „Gänsehaut pur“ – und dies durch und durch. Dabei scheint die Erfolgs-Rezeptur eigentlich relativ simpel: man nehme eine Tropfsteinhöhle mit reichlich Stalaktiten und Stalagmiten sowie einer Vielzahl an bizarren Gesteinsformationen, gebe etwas Licht hinzu und runde das Ganze mit einer modern interpretierten Version der Weihnachtsgeschichte sowie der passenden Musik ab. Zugegeben, dass klingt zunächst etwas unaufgeregt, ist aber genau das Gegenteil. Denn die „Living Nativity“, die „lebende Krippe“, ist fraglos eine der wohl unumstritten faszinierendsten Erlebnisse überhaupt während der Weihnachtszeit. Das, was zwischen dem ersten Weihnachtstag und dem 30. Dezember in den Höhlen von Postojna in Slowenien präsentiert wird, ist schlicht atemberaubend.
Textauszug: Der Berg Ararat ist ein Symbol Armeniens, obwohl er tatsächlich in der Türkei liegt. Auf dem 5.137 Meter hohen, ruhenden Vulkan soll gemäß der Legende dereinst nach der biblischen Sintflut die Arche Noah gestrandet sein. Zudem soll sich über dem schlafenden Riesen mit dem fast ganzjährig schneebedeckten Gipfel erstmals in der Menschheitsgeschichte ein Regenbogen gezeigt haben. Und obschon der heilige Berg insbesondere von fast überall in der rund 40 Kilometer entfernten Hauptstadt Eriwan zu sehen und bildet er zusammen mit dem Kloster Khor Virap sowie den Weiten der Ararat-Ebene das wohl berühmteste Postkartenmotiv Armeniens.
Textauszug: Liebe Hoteliers und werte Betreiber von Übernachtungsbetrieben aller Art, entschuldigt bitte die Frage, aber was ist nur mit euch los? Denkt ihr, die Menschen, die eine Nacht oder sogar mehrere Nächte in eurem Hause verbringen, haben kollektiv ihren Geschmackssinn verloren? Denkt ihr, der gemeine Gast kann eine Hühnerfrucht nicht von synthetischer Pampe unterscheiden? Das, was ihr als vermeintliches Rührei vorsetzt, ist nichts als labberige, zumeist blassgelbe Schlotze ohne jeglichen Eigengeschmack. Wenn ihr schon für ein bereitgestelltes oder serviertes Frühstück Champagnerpreise aufruft, ohne selbigen überhaupt auszuschenken, dann sollten es doch wenigstens ein echtes Ei oder zwei sein.
Textauszug: Wer an RIU Hotels denkt, denkt vornehmlich an wärmere Gefilde. Doch die renommierte Hotelkette aus Spanien entdeckt mehr und mehr auch Städte für sich. Dem Anspruch des Hauses folgend, werden dabei nur exquisite Standorte ausgewählt. So auch in der britischen Kapitale London, wo im Sommer 2023 das neue RIU Plaza London Victoria Hotel direkt gegenüber der zentral gelegenen Victoria Station eröffnete. Die Lage ist perfekt, um die Themse-Metropole auf eigene Faust zu erkunden. Westminster Abbey ist nur einen Steinwurf entfernt. Auch bis zum Buckingham Palace sind es kaum mehr als 15 Gehminuten. Zudem bieten sich vom geschäftigen Bahnhof exzellente U-Bahn- und Bus-Verbindungen in alle Teile von London.