Textauszug: Das Wasser der Rhône schimmert im nachmittäglichen Sonnenlicht, während sich das elegante Schiff mit dem charakteristischen Kussmund-Logo und der roten Rose am Bug seinen Weg durch den Süden Frankreichs bahnt. Die A-Rosa Luna, im Jahr 2005 erbaut, schippert vornehmlich von Lyon aus tief in das Herz der Provence sowie der Camargue und besticht dabei durch modernem Hotelkomfort auf 125,8 Metern Länge. Mit Platz für maximal 174 Gäste bewahrt das gerade einmal 11,4 Meter breite Boutiqueschiff eine angenehme Intimität.
Thema: A-ROSA Luna im Test
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Textauszug: Wer durch die mittelalterlichen Straßen von Avignon schlendert, landet früher oder später am Papstpalast – und damit mitten in jener Epoche, die der 92.000-Seelen-Gemeinde am Ufer der Rhône den Beinamen „Stadt der Päpste“ eingebracht hat. Im Jahr 1309 verlegte Papst Clemens V. den Sitz des Kirchenoberhaupts von Rom ins französische Avignon. Mehrere Jahrzehnte lang wurde die Stadt zum Zentrum der katholischen Welt. Päpste, Kardinäle und Gesandte prägten das politische und religiöse Leben, bevor der päpstliche Hof im Jahr 1377 nach Rom zurückkehrte.
Textauszug: Wenn sich der Bug der A-Rosa Luna von den Ufern am Zusammenfluss der Saône mit der Rhône löst, beginnt eine Entdeckungsreise durch den Süden Frankreichs, die kulinarische Raffinesse mit landschaftlicher Erhabenheit verbindet. Lyon, die Hauptstadt der Region Auvergne-Rhône-Alpes, präsentiert sich bei der Ausfahrt als eindrucksvolles architektonisches Panorama aus Renaissance-Fassaden, verborgenen Fußgängerpassagen, den Traboules, der berühmten Presqu’île, wo sich Modeboutiquen und Cafés aneinanderreihen und der über allem thronenden Basilika Notre-Dame de Fourvière mit der daneben liegenden Miniausgabe des Eiffelturms, des 101 Meter hohen Tour métallique de Fourvière.
Textauszug: Direkt an der Grenze zu Österreich liegt mit Füssen eine der beliebtesten Destinationen des Allgäus. Die historische Altstadt, die weltberühmten Königsschlösser und die zahlreichen Seen der Region sind die Pfunde, mit denen die höchstgelegene Stadt Bayerns wuchern kann. Enge Gassen, farbenprächtige Bürgerhäuser, kunstvolle Lüftlmalerei und mittelalterliche Gebäude verleihen der 15.000-Seelen-Gemeinde zusammen mit den vielen kleinen Ladenlokalen und traditionellen Gasthäuser einen unverwechselbaren Charakter.
Textauszug: In einer Zeit, in der viele Häuser mit Konzepten von Offenheit und Begegnung werben, setzt die Lech Lodge am Arlberg in Österreich auf einen anderen, beinahe altmodisch wirkenden Wert: Privatsphäre. Die Idee, sich während der schönsten Tage des Jahres nicht in einen anonymen Hotelbetrieb einordnen zu müssen, sondern in einer fast privaten Atmosphäre zu wohnen, trifft den Nerv der Zeit. Der Morgen beginnt nicht unter dem Diktat des Buffets und vorgegeben durch die Öffnungszeiten des Frühstücksrestaurants, sondern im eigenen Takt. Der Abend endet nicht mit dem Gefühl, Teil eines Betriebs zu sein, sondern mit dem Eindruck, in einem persönlichen Rückzugsort angekommen zu sein, ohne dabei auf den Komfort eines erstklassigen Hotels verzichten zu müssen.
Textauszug: Die Sonne brennt erbarmungslos auf den glänzenden Lack des 70 Jahre alten MGA, während sich das schmale Asphaltband in schier endlosen Windungen am Ufer des Douro entlangfrisst. Es ist eine Landschaft, die aussieht, als hätte ein Riese sie aus Schiefer und Granit geformt. Hier, im ältesten abgegrenzten Weinbaugebiet der Welt, ist der Rhythmus der Zeit ein anderer, langsamerer, der perfekt zur mechanischen Direktheit eines Oldtimers passt. Wenn der Motor im Leerlauf zufrieden vor sich hin brabbelt und der Duft von Benzin sich mit dem Aroma von Pinien und reifen Trauben vermischt, wird die Fahrt durch Nordportugal zu einer sinnlichen Zeitreise, bei der der Weg das eigentliche Ziel darstellt.
Textauszug: Die Gassen von Porto sind ein Geflecht aus steilen Treppen, abgewetzten Stufen und verwunschenen Durchgängen, oft gepflastert mit glänzenden calçada-Steinen, die im Sonnenlicht funkeln. Zwischen Azulejo Hauswänden und barocken Kirchenfassaden hängen Wäscheleinen wie bunte Girlanden, und aus winzigen Tavernen dringt der Duft von frisch gegrilltem Fisch, während unten der Douro wie seit Jahrhunderten seinen gemächlichen Weg zur Atlantikküste sucht. Doch wer den Blick über das glitzernde Wasser schweifen lässt, hinüber zum Südufer nach Vila Nova de Gaia, entdeckt eine neue Dimension der Gastfreundschaft, die das historische Erbe der Region mit modernem Luxus verwebt: Das Fünf-Sterne-Hotel Forte de Gaia.
Textauszug: Wer liebt ihn nicht? Den beeindruckenden Anblick des Big Bens mit seinem neugotischen Turm am Palace of Westminster. Die historische Anmutung, inspiriert von mittelalterlicher Gotik, die reiche Fassadendekoration aus Ziegelstein mit einer Kalksteinfassade und nicht zuletzt die gusseiserne Spitze mit den detaillierten Verzierungen zieht mit seinem Anblick jeden Besucher von London in den Bann. Durch seine stolze Größe von 96,30 Metern überragt er herrschaftlich den Parliament Square. Doch die Wahrheit ist, die beeindruckten Betrachter eines der Wahrzeichen der Hauptstadt Großbritanniens meinen in Wirklichkeit nicht den Big Ben, sondern sind fasziniert vom Elizabeth Tower, der im Jahre 1858 fertiggestellt wurde.
Textauszug: Das Rosa des Mauerwerks leuchtet im Licht der rheinischen Nachmittagssonne fast schon provokant unschuldig. Schloss Benrath, dieses architektonische Juwel von Nicolas de Pigage, präsentiert sich als ein Musterbeispiel für Symmetrie und höfische Repräsentation. Doch wer das Portal des einstigen Jagd- und Lustschlosses im Düsseldorfer Süden durchschreitet und den Blick von den glitzernden Kronleuchtern der Festsäle abwendet, betritt eine Welt, die eigentlich für das Auge der Öffentlichkeit nie bestimmt war. Hier, in den Schattenzonen des Schlosses, entfaltet sich eine ganz eigene Erzählung von Macht, Körperlichkeit und der harten Arbeit am dynastischen Erbe. Es ist eine Reise in die weniger bekannte Seite des Barocks, dorthin, wo die Perücken und Kleider fielen, um einen männlichen Nachfolger zu zeugen.
Textauszug: Nun, die erste Prise, die einem in Gruyère im Kanton Fribourg ins Näschen weht, kann viel naturverbundener sein, als man sich dies erhofft. Gruyère, weltweit bekannt für den gleichnamigen Käse, zählt unzählige muhende Vierfüßler als Bewohnern. Und zu Beginn der natürlichen Milchproduktion entsteht nicht die weiße, leckere und so vielseitige verwendbare Flüssigkeit. Nein, erst mal kann es passieren, dass Kuhmist geschnuppert wird.Gruyère muss natürlich viele Kühe haben. Und diese fühlen sich unendlich wohl auf den saftigen, bunten Wiesen. Die Landschaft im Kanton Fribourg ist wie frisch gemalt aus dem Bilderbuch.
Textauszug: Das Piemont im Herbst und Winter ist ein Fest für die Sinne. Wenn die sanften Hügel sich in ein Farbenmeer aus Gold, Rot, Ocker und vielleicht sogar weiß verwandeln, beginnt die wohl schönste Zeit für Genießer. Über den Weinbergen liegt morgendlicher Nebel, die Luft ist erfüllt vom Duft reifer Trauben und frisch aufgespürter Trüffel. In den kleinen Städten und Dörfern der Region pulsiert jetzt das Leben – zwischen traditionellen Weinlesen und geselligen Märkten. Für Feinschmecker und Naturfreunde ist diese Jahreszeit ein Traum: Überall laden Winzer zu Verkostungen ein, während in Alba und den umliegenden Orten die Suche nach den begehrten weißen Trüffeln beginnt.