Schottland: Gin-Herstellung im Whisky-Land

Gin-Schule - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Ärmel seines Hemdes hat Chris Molyneaux hochgekrempelt. Ganz so, als wolle der sympathische Lockenkopf mit dem Dreitagebart deutlich machen, dass er bereit ist, mit anzupacken. Und dies ist auch notwendig. Schließlich möchte der waschechte Schotte mit dem leichten Bauchansatz das Dutzend an Wissbegierigen nicht nur für den Genuss von Gin begeistern, sondern ihnen auch binnen weniger Stunden helfen, ein eigenes schmackhaftes Wacholdergetränk mit seiner Hilfe herzustellen. Seine Daffy’s Gin School liegt inmitten des schottischen Hochlandes nicht weit vom Loch Ness im Dörfchen Strathmashie. Also inmitten einer der Hochburgen der Whisky-Herstellung. Die Bezeichnung „Dörfchen“ ist zugegebenermaßen fast schon Aufschneiderei. Tatsächlich handelt es sich mehr um eine Hand voll Häuser in den Cairgorns an den stark befahrenen A86. Die Heimat der Schule liegt im umgebauten Stall eines uralten Bauernhofs, während die gute Stube des Farmhauses zu einer kleinen Bar umfunktioniert wurde.

Thema: Einführung in die Gin-Herstellung
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Kazimierz und Podgórze – Krakaus jüdische Seite

Podgórze - Foto Karsten-Thilo RaabTextauszug: Steven Spielberg sei Dank. Mit seinem Kinoklassiker „Schindlers Liste“ lenkte er 1993 international nicht nur den Fokus auf ein bewegendes Kapitel der Schreckensherrschaft der Nazis, sondern rückte auch Kazimierz (Deutsch: Kasimir) im wahrsten Sinne des Wortes verstärkt ins Bild. Denn weite Teile der Außenaufnahmen des Blockbusters über die Geschichte und den Wandel des Fabrikanten Oskar Schindler zum Retter zahlreicher Juden entstanden in den Straßen und Hinterhöfen des einstigen jüdischen Viertels von Krakau.

Gemessen an den Besucherströmen steht das am Ufer der Weichsel gelegene Kazimierz deutlich im Schatten der bisweilen stark überlaufenen Krakauer Altstadt rund um den Rynek Glowney, dem prächtigen Marktplatz, und der Wawel mit der imposanten Königsburg und dem berühmten Dom. Gleichwohl gilt der Besuch von Kazimierz und des benachbarten Stadtteils Podgórze längst mehr als nur ein offener Geheimtipp.

Thema: Streifzug durch Krakaus jüdische Viertel
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Ökodorf Findhorn – das etwas andere Schottland

Findhorn - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Das Büffet ist angerichtet – alles vegetarisch, alles aus eigenem, ökologischem Anbau. Rund 40 hungrige Mäuler gruppieren sich im Kreis um die üppig gefüllte Tafel. Doch bevor die Speisen auf die Teller geladen werden können, greift ein jeder nach der Hand des Nebenmanns, um gemeinsam das Essen zu segnen. Eine Prozedere, das in der Findhorn Community, einem der ältesten Ökodörfer der Welt im Nordosten Schottlands, fester Bestandteil einer jeden Mahlzeit ist. „Ich finde es schön und wichtig, kurz inne zu halten, statt den ganzen Tag wie ein kopfloses Huhn durch die Gegend zu laufen“, beteuert Richard Bruncken. Der Kölner ist seit mittlerweile 14 Monaten Teil der spirituell orientierten Gemeinschaft, die sich selbst auf die Fahne geschrieben hat, „einen der niedrigsten ökologischen Fußabdrücke in der industriellen Welt“ zu hinterlassen.

Thema: Stippvisite im Ökodorf Findhorn
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Macallan – Whisky-Genuss im gestrandeten UFO

Macallan Destillery - Copyright Karsten-Thilo Raab (17)Textauszug: Das mächtige, mit Gras bewachsene Dach ist optisch an die Form der umliegenden Bergkuppen von Speyside angelegt. Das Innere erinnert von den Ausmaßen eher an die Abflughalle eines Flughafens als an eine Fabrik. In der Tat stehen hier für nicht wenige himmlische Genüsse im Fokus. Denn im neuen, im Sommer 2018 eröffneten, ultramodernen Besucherzentrum der Macallan Distillery dreht sich alles um die Herstellung hochwertiger Single Malt Whiskys. Und hier wird verglichen zu anderen Destillerien ein Quantensprung unternommen. Die gesamte Anlage ist großzügig geschnitten und Whiskyliebhaber können im Rahmen von Führungen einen Einblick in alle Bereiche der Herstellung erhalten. Lediglich das Heiligtum in Form der oberhalb des Besucherzentrums gelegenen Lagerräume bleibt bei der Tour außen vor. Dafür darf hier – im Gegensatz zu anderen Destillerien – überall fotografiert werden.

Thema: Streifzug durch die Macallan Distillery in Speyside
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Der Hotelcheck: Das Craigellachie Hotel

Craigellachie Hotel - Copyright Karsten-Thilo Raab (14)Textauszug: Die Lage am Zusammenfluss der River Fiddich und Spey inmitten von Speyside, der berühmten Whisky-Region in Schottland, lässt erahnen, auf welche Genüsse sich das Craigellachie Hotel spezialisiert hat. Als eine der größten Whisky-Bars des Landes hat das Hotel mehr als 900 verschiedene Malt Whiskys im Ausschank. Die Gaumenfreuden allein auf das „Wasser des Lebens“ zu beschränken, wäre allerdings nicht fair. Denn im hoteleigenen Restaurant, dem Copper Dog, werden exzellente schottische Spezialitäten wie Haggis, Steaks, Lamm-Varianten, Jakobsmuscheln oder geräucherter Schellfisch serviert, während in der angrenzenden Bar Kaminfeuer und Livemusik das Wohlfühlgefühl komplettieren.

Thema: Test des Craigellachie Hotels in Speyside
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Schottland – Winter-Abenteuer in den Highlands

Schottland - Loch Laggan - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: „Wenn es nicht schmerzt, ist es kein richtiger Regen, sondern nur ein bisschen nasse Luft“, lacht Tourguide Emily mit Blick auf die Tatsache, dass sich in Highlands regelmäßig alle vier Jahreszeiten an einem Tag erleben lassen. Ein wenig augenzwinkernd schiebt der fröhliche Lockenkopf hinterher: „Der Klimawandel spielt mit der schottischen Psyche. Auf einmal können wir sogar ab und zu planen und uns für die nächste Woche zum Grillen oder Picknick verabreden.“ Schon hat die Powerfrau aus dem nahen Inverness wieder den Blick auf die Heimat des Seeungeheuers gerichtet. Im 6. Jahrhundert, so Emily weiter, will der irische Missionar St. Columba eine Kreatur mit echsenähnlichem Kopf, einem langen Schlangenhals und zwei Höckern gesichtet haben. Die eigentliche Popularität erlangte Nessie jedoch erst, als 1933 ein gewisser Hugh Gray ein unscharfes Foto des Monsters schoss, und die Echtheit des Bildes von einer Fotofirma bestätigt wurde.

Thema: Winterliche Tour durch das schottische Hochland
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Liechtenstein – Wedeln wie die Fürsten

Textauszug: Nach dem Gnalp-Tunnel endet die Welt. Plötzlich eröffnet sich eine ganz neue, andere Welt. Eine voller Berggipfeln und weißer Pracht. Vorbei geht es an den malerischen Holzhäusern des Weilers Steg, während die Motorengeräusche wenige Kilometer weiter zunehmend verstummen. Der Klang der Stille wird durchzogen vom Lachen, aber auch vom Knarzen zahlloser Kanten. Der Talabschnitt ist klein und doch groß genug. Drangvolle Enge ist hier ein Fremdwort. Keine Frage, das Dörfchen Malbun im Fürstentum Liechtenstein gilt nicht von ungefähr als offener Geheimtipp für eine familiengerechte Wintersportregion abseits der Massen. Ein Skigebiet ohne Halligalli, ohne Schickmicki, ohne ausschweifende Apres-Ski-Parties. Dafür aber mit fürstlicher Note.

Thema: Wintersport in Liechtenstein
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Morgenstundtrilogie mit Pistenbutler

Turracher Höhe, Copyright Karsten-Thilo Raab (144)Textauszug: Normalerweise watscheln Entenfamilien nicht den Berg hoch; höchstens mal ein Stück die Uferböschung hinauf. Diese vielbeinige Entenfamilie schnattert aufgeregt und marschiert mehr oder weniger im Gleichschritt hinter einander her. Ohne Flügel, ohne Schnabel, aber immer bergauf. An steilen Stücken wird auch schon mal ein Zickzackkurs eingeschlagen. Vorne weg geht keine Entenmutter, sondern Elmar Ebener. Der 48-jährige führt die kleine Gruppe die Turracher Höhe hinauf – dem Sonnenaufgang entgegen. Trotz der untergeschnallten Schneeschuhe ist dieses Vorhaben durchaus mühselig. Und obschon die Temperaturen bei minus 18 Grad Celsius liegen, ist niemandem wirklich kalt. Denn so eine Schneeschuhwanderung die Skipiste am Kornock hinauf, ist durchaus anstrengend. Erst recht auf nüchternen Magen.

Thema: Ungewöhnliches Wintervergnügen an der Turracher Höhe
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