Textauszug: An der südlichsten Spitze der mexikanischen Halbinsel Baja California, wo sich die kühle Strömung des Pazifiks mit dem warmen Atem des Golfs von Kalifornien mischt, erhebt sich das One&Only Palmilla auf einer Klippe über dem Meer. Dieses Resort, das seit den 1950er-Jahren die Schönen, die Reichen, die Adeligen und Gefönten anzieht, verkörpert eine seltene Mischung aus zeitloser Exklusivität und mexikanischer Seele. Es ist ein Ort, an dem die Geräusche der Welt verstummen, während die Brandung mit sanftem Donner an die Felsen schlägt und die Luft nach Salz und Jasmin duftet.
Thema: Test des One&Only Palmilla in Los Cabos
Länge: 7.512 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Bestellen
Textauszug: Über die Farbe streiten sich vermutlich die Geister. Barbie-Liebhaber und Instagram-Junkies sind auf jeden Fall entzückt. Fakt ist, das Laiva Hotel in San José del Cabo im mexikanischen Los Cabos ist ein absoluter Hingucker. Nur rund 150 Meter vom zentralen Platz, der Plaza Mijares, mit der Kirche Misión San José del Cabo, deren Geschichte bis in das Jahr 1730 zurückreicht, und dem Verwaltungssitz, dem ganz in Gelb gehaltene, neoklassizistischen Palacio Municipal aus dem Jahre 1889, gelegen, erhebt es sich wie ein Leuchtturm in Altrosa in der historischen Altstadt. Die auffällige Farbe zählt nicht nur die Fassade, sondern auch alle Innenräume des charmanten, kleinen Boutique-Hotels.
Textauszug: Die Lage ist das große Pfund, mit dem Schloss Rheinfels wuchern kann. Hoch über dem Rhein, auf einem Felsvorsprung präsentiert sich das Vier-Sterne-Superior-Haus als majestätischer Beobachter des Geschehens im UNESCO-Welterbe Mittelrheintal. Der Blick schweift über St. Goar und Sankt Goarshausen, dessen pastellfarbene wie weiße Häuser sich wie kleine Farbtupfer entlang des Flusses reihen. Die unmittelbare Nachbarschaft zur Ruine der einst mächtigen Burg Rheinfels verleiht dem Ensemble eine besondere Aura. Die Mauern erzählen Geschichten von Rittern, Belagerungen und Festgelagen, und wer sich in den verwinkelten Gängen verliert, könnte fast meinen, die Vergangenheit atme noch immer durch die Ritzen des Gemäuers.
Textauszug: Das Hilton Tanger City Center erhebt sich über der nordmarokkanischen Küstenstadt wie ein architektonisches Ausrufezeichen der Moderne. Die Lage ist unbestreitbar strategisch: nicht unmittelbar am historischen Geschehen, sondern vielmehr im Herzen des neuen Geschäfts- und Shoppingviertels der Millionenstadt. Auf der einen Seite lockt das Mittelmeer mit dem weitläufigen Malabata-Strand, der sich keine fünf Gehminuten entfernt befindet; direkt am Haus lockt ein Konsumtempel in Form der Tanger City Mall und gegenüber bietet der zentrale Hochgeschwindigkeitsbahnhof Anschluss an die anderen marokkanischen Königsstädte. Äußerlich ein eher unaufgeregter Betonklotz ohne architektonische Besonderheiten, weiß das Fünf-Sterne-Haus im Inneren Behaglichkeit und Wohlfühlcharakter zu versprühen.
Textauszug: Wenn das Paradies eine Anschrift hätte, würde sie vermutlich irgendwo zwischen türkisblauem Ozean und puderweißem Sandstrand liegen – und genau dort findet man das Sheraton Maldives Full Moon Resort & Spa. Schon beim Anflug auf die Malediven beginnt das Kopfkino: Palmen winken wie gute Freunde, das azurblaue Meer glitzert wie frisch polierter Schmuck, und irgendwo da unten wartet ein Kokosnuss-Cocktail auf seinen großen Auftritt. Kaum fünfzehn Minuten braucht das Schnellboot von Malé – der Hauptstadt, die man gefühlt nur im Rückspiegel sieht – schon landet man auf einer Insel, die aussieht, als hätte Mutter Natur persönlich mit Photoshop nachgeholfen. Furanafushi ist ein üppig bewachsenes, grünes Eiland, das wie ein Smaragd im Ozean leuchtet – klein, fein und komplett dem gepflegten Nichtstun gewidmet.
Textauszug: Die Anfahrt zum Vier-Sterne-Hotel Neiburgs im lettischen Riga ist durchaus etwas holprig. Das liegt einfach daran, dass dieses perfekt zentral in der absolut sehenswerten und mit Kopfsteinpflastern ausstaffierten Altstadt der lettischen Hauptstadt liegt. Die opulente, helle Außenfassade mit einen dramatisch aussehenden Kopf aus Stein verspricht nicht zu viel. Außen klassisch gibt sich das stets volle Haus innen sehr modern und top-gepflegt. So entpuppt sich das Neiburgs Hotel als wahre Wohlfühloase. In einer hochwertigen Kombination von unaufdringlich, pointiertem Chic empfängt das mit allem Komfort ausgestattete Hotel seine Gäste.
Textauszug: Istanbul, die Stadt, in der Europa und Asien eine kaffeetrinkende Liaison eingehen, bietet nicht nur Baukunst zwischen Sultan und Moderne, sondern auch Rückzugsorte für müde Reisende, die dem Trubel der Altstadt kurzzeitig entfliehen wollen – so wie das ibis Hotel im Stadtteil Zeytinburnu. Eingerahmt zwischen dem Mamarmeer und modernen Wohn- und Geschäftsblöcken liegt das Drei-Sterne-Hotel gegenüber dem Balkan Şehirleri Park. Dabei kommt das Haus nicht ohne ein Grundrauschen aus. Denn zwischen dem ibis Istanbul Zeytinburnu, dem Park und dem Meer verläuft eine neunspurige Straße. Doch seien wir mal ehrlich, wer in der 17 Millionenstadt eine ruhige Lage sucht, wird vermutlich vergeblich suchen. Die Fenster des Hotels sind so gut isoliert, dass die Geräusche im Inneren kaum wahrnehmbar sind.
Textauszug: Derweil entpuppt sich das Tribe selber als kleine Wundertüte. Hinter der alten, renovierten Fassade verbirgt sich ein modernes, hippes Haus, das sich nicht nur Weltoffenheit auf die Fahne geschrieben hat, sondern diese auch spürbar lebt. Wer durch die Glastür schreitet, steht direkt im Herzstück des modernen wie ungewöhnlichen Hotels – und dies an einem historischen Ort. Denn das Gebäude in dem lange auch ein Intercity Hotel angesiedelt war, beheimatete in den 1980er und 1990er Jahren die weit über Düsseldorfs Stadtgrenzen hinaus bekannte Bhagwan-Disco und avancierte zum Mekka der Partyszene. Diesem Teil der Vergangenheit tragen die Macher des Tribe auf besondere Art Rechnung: „Silent Disco“ war die Inspiration für das Design. So finden sich immer wieder Anspielungen an die einstige Diskothek. Der Bogen spannt sich dabei von loungigen Separees und Disco-Kugeln bis hin Dancing-Queen-Kunstwerken auf den Zimmern. Den Beat des Hotels bestimmt derweil der multifunktionale Social Hub im Erdgeschoss. Seine Bar dient als Rezeption, Café und Treffpunkt zugleich.
Textauszug: Die Zimmer selber haben so etwas wie den Wow-Effekt, der sich beim Betreten unweigerlich einstellt. Groß, im Shabby Chic eingerichtet, gleichzeitig modern sowie stylisch. An den Wänden hängen scheinbar wahllos angepinnte Fotos, Zeitungsausschnitte und Plakate, die dem Ganzen den Charme einer Studentenwohnung oder – wie es die Macher um Designer Erik Nissen Johansen definieren – Atelier-Charakter verleihen. Wobei die Motive nahezu durchgehend Bezug zu unserem französischen Nachbarn haben. Das mit reichlich Kissen bestückte Himmelbett lädt förmlich zu himmlischen Nächten ein. Nicht von ungefähr steht auf einem der sechs Kissen „Let’s spend the night together“. Eine Aufforderung, der ein jeder mit einem derart stimmigen Ambiente sicher gerne nachkommt.
Textauszug: Wer an RIU Hotels denkt, denkt vornehmlich an wärmere Gefilde. Doch die renommierte Hotelkette aus Spanien entdeckt mehr und mehr auch Städte für sich. Dem Anspruch des Hauses folgend, werden dabei nur exquisite Standorte ausgewählt. So auch in der britischen Kapitale London, wo im Sommer 2023 das neue RIU Plaza London Victoria Hotel direkt gegenüber der zentral gelegenen Victoria Station eröffnete. Die Lage ist perfekt, um die Themse-Metropole auf eigene Faust zu erkunden. Westminster Abbey ist nur einen Steinwurf entfernt. Auch bis zum Buckingham Palace sind es kaum mehr als 15 Gehminuten. Zudem bieten sich vom geschäftigen Bahnhof exzellente U-Bahn- und Bus-Verbindungen in alle Teile von London.
Textauszug: Über dem Eingangsportal prangert gut sichtbar in großen Lettern der Schriftzug „Endlich daheim“. Eine ambitionierte Aussage, die die Erwartung hochschraubt, und gleichzeitig das gelebte Motto des Ebner‘s Waldhof am See widerspiegelt. Die Orientierung fällt in dem Vier-Sterne-Superior-Hotel zunächst einmal nicht gerade leicht. Die verschiedenen Gebäudekomplexe sind mit einem weitläufigen Gangsystem miteinander verbunden. Manch einer würde gerne in Hänsel-und-Gretel-Manier Brotkrumen ausstreuen, um den Weg zurück finden zu können.