Textauszug: Die Region Kunene im Nordwesten von Namibia, lange unter dem Namen Kaokoland bekannt, zählt zu den abgelegensten Landstrichen des afrikanischen Kontinents. Weniger als ein Mensch pro Quadratkilometer, Niederschläge von oft unter 100 Millimetern im Jahr und Temperaturen, die im Sommer regelmäßig über 40 Grad Celsius steigen, und Straßen, die oft nur als Spuren im Sand zu erahnen sind, kennzeichnen den kargen Landstrich. Dieser entpuppt sich als ein Mosaik aus ockerfarbenen Ebenen, schroffen Bergen und trockenen Flussbetten, die gelegentlich von extrem überlebensfähigen Pflanzen durchbrochen werden wie Flechten, dem Wüstenkohl, der an felsigen Hängen wächst, oder dem Köcherbaum, der das kostbare Wasser in seinem Stamm speichert.
Thema: Hoanib Elephant Camp in Nambia
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Textauszug: Im Nordwesten Namibias, wo das ausgetrocknete Bett des Hoanib-Flusses sich wie eine Lebensader durch eine der unwirtlichsten Landschaften der Erde zieht, flimmert die Luft in der unbarmherzigen Mittagshitze. Hier, zwischen schroffen Bergen und staubigen Wüstenbänken liegt die Heimat der Himba. Das halbnomadische Hirtenvolk trotzt der Moderne seit Jahr und Tag mit einer faszinierenden Mischung aus Stolz und Gelassenheit. Das Erste, was in der Weite der Wüste ins Auge fällt, ist die Farbe. Ein tiefes, warmes Rotbraun, das perfekt mit den umliegenden Felsen harmoniert. Es ist die Haut der Himba-Frauen, die intensiv im Sonnenlicht leuchtet. Zwei-, dreimal am Tag reiben sie ihren Körper mit „Otjize“ ein, einer feinen Mischung aus Ockerstaub und dem duftenden Harz des Omuvumba-Strauches.
Textauszug: Nur wenige Fahrminuten vom geschäftigen Zentrum Windhoeks entfernt, am östlichen Stadtrand im Stadtteil Klein Windhoek gelegen, eröffnet sich mit dem Weinberg Windhoek Gondwana Collection Namibia eine bemerkenswert ruhige Anlage, die die zugleich zentral und abgeschieden wirkt. Das Boutique-Hotel ist Teil des Am Weinberg Estate, eines sorgfältig entwickelten Areals mit gastronomischen Einrichtungen wie dem beliebten Cape Town Fisk Market Restaurant, Einzelhandel und Wellnessangeboten, und liegt auf rund 1.650 Metern Höhe über dem Meeresspiegel, was für ein vergleichsweise mildes Klima sorgt, während der Blick bis zum Auas-Gebirge reicht, dessen höchste Erhebungen über 2.400 Meter erreichen.
Textauszug: Der Duft von frisch geröstetem Kaffee vermischt sich mit der würzigen Note von getrocknetem Wildfleisch, während über den fernen Auasbergen die Morgensonne das Land in ein warmes Apricot taucht. Die Lage auf rund 1.650 Metern Höhe sorgt für ein angenehm trockenes Klima, das selbst an warmen Tagen eine frische Brise durch die Straßen von Windhoek schickt. Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Herz Namibias. Rund 475.000 Menschen leben hier, und doch wirkt Windhoek nie überfüllt. Auf den breiten Gehwegen der Independence Avenue eilen Geschäftsleute im feinen Zwirn an Herero-Frauen in ihren farbenprächtigen Kleidern vorbei. Es ist ein Kaleidoskop der Kontraste, in dem afrikanische Lebensfreude auf preußische Pünktlichkeit trifft und die Uhren gefühlt doch ein klein wenig langsamer ticken als im hektischen Europa.
Textauszug: Die Skelettküste Namibias ist ein Ort, der seit Jahrhunderten gleichermaßen Ehrfurcht und Furcht hervorruft. Der Name stammt nicht von ungefähr: Schiffswracks, Walknochen, zehn, zwölf Meter hohe Wellen und die Geschichten gestrandeter Seeleute prägen die Legenden dieses Küstenabschnitts. Der Atlantik trifft hier auf die Hitze der Namib-Wüste, erzeugt dichten Nebel und unberechenbare Strömungen. Im Laufe der Jahrhunderte sind mehr als tausend Schiffe gestrandet – zuletzt im Jahre 2018. Für Seefahrer war und ist dieser unwirtliche Küstenstreifen, der zu den am strengsten geschützten Gebieten Namibias gehört, ein absoluter Albtraum.
Textauszug: Das Hilton Tanger City Center erhebt sich über der nordmarokkanischen Küstenstadt wie ein architektonisches Ausrufezeichen der Moderne. Die Lage ist unbestreitbar strategisch: nicht unmittelbar am historischen Geschehen, sondern vielmehr im Herzen des neuen Geschäfts- und Shoppingviertels der Millionenstadt. Auf der einen Seite lockt das Mittelmeer mit dem weitläufigen Malabata-Strand, der sich keine fünf Gehminuten entfernt befindet; direkt am Haus lockt ein Konsumtempel in Form der Tanger City Mall und gegenüber bietet der zentrale Hochgeschwindigkeitsbahnhof Anschluss an die anderen marokkanischen Königsstädte. Äußerlich ein eher unaufgeregter Betonklotz ohne architektonische Besonderheiten, weiß das Fünf-Sterne-Haus im Inneren Behaglichkeit und Wohlfühlcharakter zu versprühen.
Textauszug: Direkt an der marokkanischen Mittelmeerküste in M’diq gelegen, breitet sich das Sofitel Tamuda Bay wie ein eleganter Fächer aus. Nur wenige Schritte trennen die Gäste vom privaten Strand, während im Hintergrund die grünen Hügel des Rif-Gebirges diskret den Rahmen geben. Das Fünf-Sterne-Haus mit seinen 104 Zimmern, Suiten und Villen wirkt wie ein Rendezvous zwischen Pariser Chic und marokkanischer Gelassenheit: klare Linien, kunstvolle Details, und immer wieder kleine Überraschungen – sei es ein kunstvoller Lampenschirm oder die loungige Poollandschaft. Großzügige Terrassen und bodentiefe Fenster sorgen dafür, dass das Meer nicht nur eine Kulisse, sondern ein integraler Bestandteil des Aufenthaltserlebnisses ist.
Textauszug: Das Hotel El Minzah in Tanger ist ohne Frage eine Legende: Das Fünf-Sterne-Haus ist seit fast 100 Jahren eine Bühne von Geschichte, Glamour und marokkanischer Lebensart. Die Nobelherberge, deren Name im Arabischen so viel wie „Schöne Aussicht“ bedeutet, thront majestätisch am Rande der Altstadt von Tanger. Und sie macht ihrem Namen alle Ehre. Wer durch die eisenbeschlagenen Tore tritt, lässt den Trubel der Stadt hinter sich und blickt auf die Bucht von Tanger, die Straße von Gibraltar und die Ausläufer des Rif-Gebirges. Man ist nah genug an der Medina und den belebten Souks, um ins marokkanische Leben einzutauchen, aber doch in einer Oase der Ruhe und Aristokratie. Bei näherer Betrachtung wirkt das El Minzah eher wie ein Palast – obwohl der Eingang fast schon unscheinbar wirkt.
Textauszug: Versteckt in den zerklüfteten Ausläufern des Rif-Gebirges, fernab der städtischen Hektik, liegt das Tal von Akchour. Diese Region, die sich durch eine überraschende Üppigkeit auszeichnet, gilt als eine der schönsten Naturlandschaften im Norden von Marokko. Zentrale Lebensader ist der Oued Farda, ein Fluss, dessen Wasser in einer einzigartigen, klaren Türkis-Smaragd-Tönung durch das Tal fließt. Entlang seiner Ufer winden sich gut markierte, wenn auch bisweilen anspruchsvolle Wanderpfade, die tiefer in das Herz der Bergwelt führen. Die klimatischen Bedingungen des Rif-Gebirges, insbesondere der für Marokko durchaus üppige Niederschlag, sorgen für eine besonderes Mikroklima und ermöglichen eine dichte wie vielfältige Vegetation.
Textauszug: Schon von weitem ahnt man, dass hier etwas anders ist. Zwischen den zerklüfteten Hängen des Rif-Gebirges blitzt plötzlich ein Farbton hervor, so unwirklich, dass man glaubt, jemand habe den Himmel auf den Boden gegossen. Willkommen in Chefchaouen, der „blauen Perle Marokkos“ – einem Ort, an dem selbst die Schatten blau zu schimmern scheinen und Katzen auf den Treppen aussehen, als seien sie einem Impressionisten-Gemälde entlaufen. Aber Chefchaouen ist nicht einfach nur blau. Es ist ein ganzes Orchester aus Blautönen. Türkis flüstert mit Indigo, Himmelblau tanzt mit Kobaltblau, und dazwischen ein Hauch von Weiß, wie ein Seufzer. Die Häuser, die Treppen, die Blumentöpfe – alles scheint in einem stillen Wettbewerb zu stehen, wer wohl am schönsten mit dem Himmel harmoniert.
Textauszug: Es gibt Städte, die klingen schon beim Namen nach Fernweh. Tanger ist so eine – die weiße Stadt am Meer, wo sich Afrika und Europa fast berühren. Nur ein paar Seemeilen trennen sie. Ziemlich genau 14 Kilometer sind es bis Andalusien, die Straße von Gibraltar dazwischen – ein Glitzern, ein Wind, ein Versprechen. Hier, wo die Sonne das Meer zweimal küsst – morgens am Mittelmeer, abends am Atlantik – spürt man, dass sich Geschichte und Gegenwart in den Wellen die Hand reichen. Hier kreuzen sich nicht nur Schiffe, sondern auch Kulturen, Sprachen und Sehnsüchte. In den 1940er- und 50er-Jahren war Tanger eine internationale Zone – neutral, frei, ein bisschen verrucht. Hier trafen sich Spione, Poeten, Lebenskünstler und Exzentriker, auf einem Espresso oder einem Arak, und niemand fragte nach Pässen.