Liechtenstein – Wedeln wie die Fürsten

Textauszug: Nach dem Gnalp-Tunnel endet die Welt. Plötzlich eröffnet sich eine ganz neue, andere Welt. Eine voller Berggipfeln und weißer Pracht. Vorbei geht es an den malerischen Holzhäusern des Weilers Steg, während die Motorengeräusche wenige Kilometer weiter zunehmend verstummen. Der Klang der Stille wird durchzogen vom Lachen, aber auch vom Knarzen zahlloser Kanten. Der Talabschnitt ist klein und doch groß genug. Drangvolle Enge ist hier ein Fremdwort. Keine Frage, das Dörfchen Malbun im Fürstentum Liechtenstein gilt nicht von ungefähr als offener Geheimtipp für eine familiengerechte Wintersportregion abseits der Massen. Ein Skigebiet ohne Halligalli, ohne Schickmicki, ohne ausschweifende Apres-Ski-Parties. Dafür aber mit fürstlicher Note.

Thema: Wintersport in Liechtenstein
Länge: 6.092 Zeichen (puls Infoteil mit 2.224 Zeichen)
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Morgenstundtrilogie mit Pistenbutler

Turracher Höhe, Copyright Karsten-Thilo Raab (144)Textauszug: Normalerweise watscheln Entenfamilien nicht den Berg hoch; höchstens mal ein Stück die Uferböschung hinauf. Diese vielbeinige Entenfamilie schnattert aufgeregt und marschiert mehr oder weniger im Gleichschritt hinter einander her. Ohne Flügel, ohne Schnabel, aber immer bergauf. An steilen Stücken wird auch schon mal ein Zickzackkurs eingeschlagen. Vorne weg geht keine Entenmutter, sondern Elmar Ebener. Der 48-jährige führt die kleine Gruppe die Turracher Höhe hinauf – dem Sonnenaufgang entgegen. Trotz der untergeschnallten Schneeschuhe ist dieses Vorhaben durchaus mühselig. Und obschon die Temperaturen bei minus 18 Grad Celsius liegen, ist niemandem wirklich kalt. Denn so eine Schneeschuhwanderung die Skipiste am Kornock hinauf, ist durchaus anstrengend. Erst recht auf nüchternen Magen.

Thema: Ungewöhnliches Wintervergnügen an der Turracher Höhe
Länge: 5.030 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 2.491 Zeichen)
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Petra -Wohnzimmer des Weltkulturerbes

Schatzhaus (2), Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Bei der bloßen Erwähnung des Namens Petra schnalzen nicht nur Kulturliebhaber begeistert mit der Zunge. Keine Frage, die rosafarbene Felsenstadt ist nicht nur Jordaniens bedeutendste Attraktion, sondern gehört zu den faszinierendsten Kulturdenkmälern der Welt. Auch wenn schon viel über das Weltkulturerbe, das im Juli 2007 zu einem der sieben Weltwunder der Gegenwart gekürt wurde, geschrieben wurde, bereitet einen nichts auf diesen bemerkenswerten Ort vor. Denn der Anblick der versteckt liegenden Felsenstadt ist schier überwältigend.

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Jardin Majorelle – blaue Oase in der roten Stadt

Jardin Majorelle in Marrakesch - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Nicht von ungefähr gilt Marrakesch als ein Stück Bilderbuch-Marokko. Rote Bauten soweit das Auge reicht; dazwischen hoch aufragende Palmen und am Horizont die schneebedeckten Gipfel des Atlas-Gebirges. Moscheen, Minarette, Paläste, aber auch Wohn- und Geschäftshäuser sowie Mauern sind allesamt in einheitlichen Rot-Tönen gehalten und verliehen der uralten Königsstadt den Beinamen „Rote Stadt“. Einen Kontrast zur stimmigen Einheitsfarbe bildet der als „blaue Oase“ bezeichnete Jardin Majorelle. Der Traumgarten im Stadtteil Guéliz wird vom satten Grün der Pflanzen, aber auch von grellen Blau- und Gelbtönen dominiert. Namensgeber Jacques Majorelle (1886-1962) erwarb im Jahre 1923 den Grund und Boden, der heute den Garten bedeckt. Der französische Maler, der sich auch als Sammler exotischer Pflanzen aus aller Welt einen Namen machte, ließ das Brachland in einer Prachtgarten umgestalten.

Thema: Yves Saint Laurents Traumgarten in Marrakesch
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Die 25-Euro-Kampfansage an alle Liegenreservierer

Sonnenliegen - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Ja, sie tun es. Täglich. Überall auf der Welt. Nicht nur in Spanien. Nein, überall, wo es Sonne satt, Strand, Pools und Liegen gibt. Einige tun es noch bevor der erste Hahn kräht. Die meisten tun es vor dem Frühstück. Und einige sogar noch schnell vor dem Schlafengehen. Ja, so sind sie – die Deutschen. Sie sind nicht von ungefähr als Liegenreservierer verschrien. Vielleicht leiten sie so etwas wie ein verbrieftes Recht darauf aus der vermeintlichen Tatsache ab, dass die Deutschen als Reiseweltmeister gelten. Auch wenn statistisch gesehen die Chinesen längst den Platz an der Sonne einnehmen.

Thema: Buchbare Wunschliegen als nicht unumstrittenes Serviceangebot
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Rechts lenken, links fahren

Linksfahrgebot Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Briten und ihre Nachbarn, die Iren, tun es. Andere aber auch. So zum Beispiel die Japaner, Australier, Inder, Neuseeländer und eine ganze Reihe (ehemaliger) Commonwealth-Staaten wie Malta, Zypern, die Bahamas, Jamaika, Pakistan oder Hongkong. Ebenso wie Macau, Thailand, Malaysia, Botswana, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Kenia und Südafrika. Sie alle fahren links und sind damit nicht allein. Weltweit gibt es heute Linksverkehr in 58 Staaten. Erklärungsversuche für dieses Phänomen sind nicht minder zahlreich. Das Ganze einfach damit ab zu tun, dass die Briten und Iren irgendwie anders sind, genügt fraglos nicht.
Tatsächlich ist der Linksverkehr keine Erfindung der Neuzeit, sondern reicht zurück bis in die Zeit der alten Römer. Schon um 50 vor Christus herrschte – wie Münzen und Zeichnungen aus dieser Zeit dokumentieren – Linksverkehr.

Thema: Wissenswertes zum Linksverkehr
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Kramsach – ein Friedhof zum Totlachen

Grabkreuz auf dem Museumsfriedhof in Kramsach - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Statt Totenstille herrscht auf diesem Friedhof oft schallendes Gelächter. Von Betroffenheit und Trauer fehlt auf dem kleinen Grabhügel in der 5.000-Seelen-Gemeinde Kramsach im Tiroler Alpbachtal jegliche Spur. Im Gegenteil, da wird gejauchzt, gefeixt und sich amüsiert. Mach einer biegt sich gar vor Lachen, bevor er das nächste Grabkreuz ins Visier nimmt. Und niemand nimmt Anstoß an diesem pietätlosen Verhalten. Wohl auch, weil auf diesem Gottesacker niemand zu Grabe getragen und hier noch nie ein Kranz niedergelegt oder das Ableben eines geliebten Angehörigen betrauert wurde.

Thema: Kurioser Museumsfriedhof im Alpbachtal
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Monterey – unterwegs auf der Straße der Ölsardinen

Steinbeck Plaza mit Steinbeck-Denkmälern in Monterey. - Foto Karsten-Thilo RaabTextauszug: Manch einer glaubt doppelt zu sehen, wenn er durch die Cannery Row, die berühmte Prachtstraße im kalifornischen Monterey, schlendert. Das leuchtet das Haupt von John Steinbeck im Schatten von Palmen in der Sonne. Und keine 20 Meter Luftlinie entfernt thront ein und derselbe Literaturnobelpreisträger auf einem Felsen und wendet den Wellen des Pazifiks den Rücken zu. Dabei hat der berühmte Autor, der 1902 unweit von Monterey in Salinas das Licht der Welt erblickte, bereits 1968 das Zeitliche gesegnet. Geblieben ist die bis heute große Verehrung für den Schreibkünstler, der dem einstigen Fischernest bereits 1945 mit seinem Roman Die Straße der Ölsardinen (Englisch: Cannery Row) ein literarisches Denkmal setzte. In 32 Kapiteln entführt Steinbeck dabei in das Monterey der 1920er und -30er Jahre, wo sich entlang der Cannery Row zahlreiche Ölsardinen-Fabriken befanden.

Thema: Streifzug durch das kalifornische Monterey
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