Seekrankheit verstehen und Symptome lindern

Textauszug: Das Meer zeigt sich oft von seiner schönsten Seite, glitzernd und scheinbar ruhig, doch unter dieser Oberfläche liegt eine Kraft, die selbst erfahrene Reisende aus dem Gleichgewicht bringen kann. Seekrankheit ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine Reaktion des Körpers auf widersprüchliche Sinneseindrücke. Während das Auge vielleicht eine stabile Umgebung wahrnimmt, registriert das Innenohr jede noch so kleine Bewegung. Genau in diesem Widerspruch beginnt das Unwohlsein. Schon bei leichtem Wellengang kann dieses diffuse Gefühl entstehen, das sich langsam aufbaut. Zunächst wirkt alles harmlos, ein leichtes Schwindelgefühl, ein flauer Magen. Doch mit zunehmender Dauer kann sich dieser Zustand steigern, bis Übelkeit, kalter Schweiß und schließlich Erbrechen einsetzen.

Thema: Was tun gegen Übelkeit an Bord
Länge: 6.236 Zeichen
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Kotztüten als unterschätzte Flugbegleiter

Textauszug: „Möchtest du etwas loswerden?“ – selten war eine Frage so charmant und gleichzeitig so pragmatisch wie die auf lilafarbenem Grund gedruckte Botschaft einer „Kotztüte“. Der Spuckbeutel steckt brav neben Bordmagazin und Sicherheitskarte in der Rückenlehne, wartet geduldig auf seinen großen Auftritt und wird doch meist ignoriert. Mal mit Humor, mal mit britischem Understatement, mal mit einem Augenzwinkern, das den Passagier daran erinnert, dass auch die Fluggesellschaft weiß, wie unangenehm Reiseübelkeit sein kann. Die Kotztüte gehört zum Fliegen wie der Tomatensaft oder das Sicherheitsvideo, das niemand wirklich ansieht. Sie ist ein unscheinbares Stück Papier mit wasserfester Innenbeschichtung, funktional bis ins letzte Detail, und doch ein Designklassiker.

Thema: Die Historie der Kotztüten als turbulenter Trip
Länge: 4.265 Zeichen
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Kreuzfahrt ins Königreich der Fjorde

Norwegen - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Kaum hat man das Deck betreten, weht einem eine salzige Brise um die Nase, und irgendwo zwischen Elbphilharmonie und Containerhafen beginnt das große Abenteuer an Bord des stolzen Kreuzfahrtschiffes mit dem markant roten Kussmund am Bug. Hamburg mit seiner langen Handelsgeschichte schaut neugierig gen Norden, wo Norwegen mit seinen Holzkirchen, Elchen, Fjorden, Wasserfällen und einem ausgelebten Hang zur Naturverbundenheit wartet. Und während die AIDAprima sich langsam die Elbe hinab Richtung Nordsee schiebt, beginnt eine stille Annäherung an eine Kultur, die das einfache Leben feiert, die Stille als Luxus begreift und deren größte Dramatik sich in der famosen Landschaft zeigt.

Thema: Kreuzfahrt durch Norwegesn Fjord-Region
Länge: 15.425 Zeichen
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Neuer Kreuzfahrtriese: Utopia of the Seas

Textauszug: Mit der Utopia of the Seas vermochte Royal Caribbean seine Flotte spektakulär zu erweitern. Das neue Kreuzfahrtschiff der Superlative sticht ab Juli 2024 in See. An Bord warten ein riesiges kulinarische Angebote und neben einer Poollandschaft, die zum Schwimmen und Relaxen einlädt, auch der eine oder andere Nervenkitzel. Entspannung verspricht auch ein Abstecher nach Coco Cay, der privaten Insel von Royal Caribbean auf den Bahamas. Ein Interview mit Gianni Rotondo, dem Vizepräsidenten von Royal Caribbean, über die neue Utopia of the Seas:

Thema: Die Utopia of the Seas
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Der 101-jährige, der an Bord ging …

Horst Matuszewski - Copyright Susanne TimmannTextauszug: Glücklich strahlen die hellblauen, wachen Augen von Horst Matuszewski übers dunkelblaue Meer. Endlich das Kreuzfahrtschiff Vasco da Gama erreicht. Die sanfte Brise, die den Abend ankündigt, weht fröhlich durch seine grauen, leicht abstehenden Haare. Eine Hand mit einem Siegelring am Finger liegt entspannt auf der Reling, die andere hält den messingfarbenen Gehstock mit braunem Holzknauf. Und wieder hat den 101-jährigen Vielreisenden das Fernweh gepackt, die Lust und Freunde Neues und Unbekanntes zu erleben. 101 Jahre – sein Alter sieht man dem rüstigen, kleinen Herrn bei weitem nicht an. „Ach die Leute glauben mir eh nie, wie alt ich bin, das bin ich schon lange gewohnt. Meist denken die, dass ich sie auf den Arm nehmen will“, schmunzelt Horst Matuszewski vergnüglich vor sich hin. Klaren Durchblick hat er allemal. Eine Brille braucht er nicht.

Thema: (See-) Reisen im hohen Alter
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