Unter Mallorcas Erde: Cuevas del Drach

Cuevas Drach - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Mallorca kann Sonne, Strand und türkisblaues Meer. Aber die Insel kann auch dunkel, kühl und dramatisch. Wer bei Porto Cristo die Cuevas del Drach, die Drachenhöhlen, betritt, tauscht mediterranes Licht gegen eine unterirdische Kathedrale aus Kalkstein. Statt Palmen wachsen hier Stalaktiten von der Decke, hallen Wassertropfen durch die Finsternis und am Ende der Erkundungstour wartet ein See, auf dem Musiker auftauchen. Mehrere miteinander verbundene Kammern – darunter die Cova Negra, Cova Blanca, Cova de Lluis Salvador und Cova dels Francesos – verbinden sich hier zu einem faszinierenden Höhlensystem.

Thema: Höhlenwelt von Porto Cristo
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Valldemossa – Mallorcas schönstes Bergdorf

Valldemossa - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Straße windet sich durch die Serra de Tramuntana, Kurve um Kurve, vorbei an Olivenhainen, steinernen Mauern und Hängen. Dann taucht das 1.500-Seelen-Nest Valldemossa auf, dessen Häuser kleben förmlich an den Hängen zu kleben scheinen. Schmale, kopfsteingepflasterte Gassen steigen zum Teil steil an, grüne Fensterläden setzen Farbakzente in die sandfarbenen Fassaden. Manche Gassen sind kaum schulterbreit. Treppen ersetzen Straßen, und hinter manchen Mauern öffnen sich unvermutet kleine, liebevoll angelegte Gärten.

Thema: Mallorcas Dorfschönheit
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Der Hotelcheck: Biohotel Schloss Kirchberg

Biohotel Schloss Kirchberg - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Unten zieht die Jagst gemächlich ihre Schleifen durch Wiesen und Felder, oben knarren alte Türen, führen Treppen durch Jahrhunderte und wartet ein Hotel, das mit dem klassischen Bild einer fürstlichen Behausung erfreulich wenig anfangen kann: das Biohotel Schloss Kirchberg. Wer hier zum ersten Mal aus dem Fenster schaut, könnte kurz vergessen, in welchem Jahrhundert er gerade lebt. Tief unten schlängelt sich die Jagst durch die Hohenloher Landschaft, gegenüber liegen Wälder und Felder. Hier wird nicht nur in historischen Mauern übernachtet.

Thema: Ungewöhnliches Hotel im Schloss von Kirchberg an der Jagst
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Langenburg – der Logenplatz über dem Jagsttal

Langenburg - Copyright Karsten-Thilo Raab (1)Textauszug: Hoch über dem Jagsttal thront Langenburg als kleinste Stadt des Landkreises Schwäbisch Hall auf einem weithin sichtbaren Bergsporn. Die historische Altstadt, deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen, besticht durch verwinkelte Gassen und Fachwerkromantik gepaart mit einer charmanten Kleinstadtidylle. Immer wieder öffnet sich von der Hochebene der Blick weit über das Jagsttal und die Hohenloher Landschaft. Bestimmt wird das Panorama von bewaldeten Hänge, Wiesen, Felder und der Jagst, die sich tief unten durch das Tals schlängelt.

Thema: Streifzug durch Langenburg an der Jagst
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Paffendorf – Märchenschloss mit Tiefgang

Schloss Paffendorf - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Rot leuchtet der Backstein zwischen Wassergräben, Seerosen treiben auf dem Schlossteich, und hinter den Türmen beginnt ein Landschaftspark, in dem mächtige Mammutbäume und Ginkgos für einen Hauch botanischer Exotik sorgen. Gleichzeitig erzählt dieser Ort eine Geschichte, die weit über romantische Schlosskulissen hinausreicht: von Renaissance und Neugotik, von Adel und Braunkohle, von Landschaftsveränderung und Rekultivierung. Wer Schloss Paffendorf bei Bergheim besucht, landet deshalb nicht einfach in einem sehenswerten Wasserschloss im Rhein-Erft-Kreis. Er landet mitten in einem Stück rheinischer Industrie- und Kulturgeschichte.

Thema: Schloss Paffendorf in Bergheim
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Québec City: Kanadas französisches Herz

Quebec City - Copyright Karsten-Thilo Raab Textauszug: Ein leises Klacken auf Stein, das rhythmische Echo von Schritten auf Kopfsteinpflaster. Dazu ein Wind, der vom Sankt-Lorenz-Strom heraufzieht, kühl und frisch, mit einer Ahnung von Salz und Geschichten im Gepäck. Hinter den historischen Mauern von Québec City beginnt eine Welt aus engen Gassen, steinernen Fassaden, kleinen Plätzen und Häusern, deren Architektur von mehr als vier Jahrhunderten Geschichte erzählt. Das Herz dieser Szenerie ist Vieux-Québec, die historische Altstadt, die seit 1985 zum UNESCO-Welterbe gehört. Auf rund 135 Hektar verbindet sie Ober- und Unterstadt rund um Place Royale und den alten Hafen zu einem außergewöhnlich gut erhaltenen Ensemble einer befestigten Kolonialstadt.

Thema: Québecs gleichnamige Provinzhauptstadt
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Füssen – das Tor zu den Königsschlössern

Füssen im Allgäu - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Direkt an der Grenze zu Österreich liegt mit Füssen eine der beliebtesten Destinationen des Allgäus. Die historische Altstadt, die weltberühmten Königsschlösser und die zahlreichen Seen der Region sind die Pfunde, mit denen die höchstgelegene Stadt Bayerns wuchern kann. Enge Gassen, farbenprächtige Bürgerhäuser, kunstvolle Lüftlmalerei und mittelalterliche Gebäude verleihen der 15.000-Seelen-Gemeinde zusammen mit den vielen kleinen Ladenlokalen und traditionellen Gasthäuser einen unverwechselbaren Charakter.

Thema: Bayers höchstgelegen Stadt
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Fuggerei – 500 Jahre alt und zukunftsfähig

Fuggerei - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer durch das Jakobervorstadt in Augsburg schlendert, ahnt zunächst kaum, dass sich hinter einer eher schlichten Pforte eine kleine Welt mit ganz eigenen Regeln verbirgt. Schmale Straßen, sorgfältig gepflegte Gärten, ockergelbe Häuser und grüne Fensterläden verleihen der Fuggerei den Charakter eines idyllischen Dorfes. Dabei handelt es sich, trotz des erhobenen Eintrittsgeldes, keineswegs um ein Freilichtmuseum, sondern um eine lebendige Wohnsiedlung, in der bis heute Menschen ihren Alltag verbringen. Die Ursprünge der Fuggerei reichen bis ins Jahr 1521 zurück. Gestiftet wurde sie von Jakob Fugger den Reichen, dem legendären Kaufmann, Bankier und Unternehmer, dessen Handelsimperium im Europa der Renaissance seinesgleichen suchte.

Thema: Älteste Sozialsiedlung der Welt in Augsburg
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Seebrücke und Bäderarchitektur in Sellin

Seebrücke in Sellin - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Zwischen weißer Bäderarchitektur, kilometerlangem Sandstrand und der Ostseeküste entfaltet sich in Sellin eine Kulisse, die seit mehr als 100 Jahren Erholungssuchende anzieht. Der traditionsreiche Badeort im Südosten von Rügen begeistert mit seiner Mischung aus Natur, Kultur und maritimer Lebensart. Das Ortsbild wird von prächtigen Villen geprägt, deren filigrane Balkone, Erker und Veranden an die große Zeit der Kaiserbäder erinnern. Derweil gilt die Wilhelmstraße als eine der schönsten Straßen Rügens. Cafés, kleine Boutiquen und Restaurants säumen die Flaniermeile, die direkt auf das Wahrzeichen des Ortes zu führt – die berühmte Selliner Seebrücke.

Thema: Seebad Sellin auf Rügen
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Tulum – wo Karibik auf Maya-Erbe trifft

Tulum - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Das Geräusch der sanft brechenden Wellen mischt sich mit dem fernen Rufen exotischer Vögel, während der Blick über puderweichen, blendend weißen Sand schweift. Die besondere Magie von Tulum, gelegen an der Ostküste der mexikanischen Halbinsel Yucatán im Bundesstaat Quintana Roo, liegt in der Schönheit der Karibik einerseits und einer außergewöhnlichen historischen Kulisse andererseits. Das intensive Türkis des Meeres kontrastiert mit den hellen Kalksteinfelsen, auf denen sich die berühmten Maya-Ruinen erheben. Davor ziehen sich kilometerlange Sandstrände entlang der Riviera Maya, gesäumt von Kokospalmen und tropischer Vegetation.

Thema: Das mexikanische Tulum
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Urk – Inselgefühle auf dem Festland

Urk - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Jahrhundertelang lag Urk als kleine Insel in der bisweilen stürmischen Zuiderzee. Fischer lebten vom Meer, trotzten Wind und Wellen und entwickelten eine enge Gemeinschaft, die bis heute das Selbstverständnis der 22.000-Seelen-Gemeinde prägt. Erst mit dem Bau des Afsluitdijks im Jahr 1932 wurde aus der offenen Meeresbucht das heutige IJsselmeer. Wenige Jahre später verband die Trockenlegung des Noordoostpolders die Insel dauerhaft mit dem Festland. Geografisch verschwand Urks Insellage – emotional ist sie bis heute geblieben. Das Herz des Ortes schlägt im alten Dorfkern. Hier verlaufen die „Ginkies“, jene schmalen, verwinkelten Gassen, die entstanden, als auf der kleinen Insel jeder freie Meter kostbar war.

Thema: Streifzug durch das niederländische Urk
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