Páfos – Europas Kulturhauptstadt 2017

pafos-mittelalterliches-fortTextauszug: Großereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. So auch das europäische Kulturhauptstadtjahr 2017, bei dem mit Páfos (auch Paphos) erstmals eine Stadt in der Republik Zypern im Fokus stehen wird. Die 30.000-Seelen-Gemeinde im Südwesten der Mittelmeerinsel besticht durch ein reiches kulturelles Erbe. Ein Pfund, das sicherlich auch den Ausschlag für den bevorstehenden Ritterschlag von Páfos mit gab.

Thema: Das zypriotische Pafos
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Der Hotelcheck: Das Mikri Poli Resort auf Kreta

Mikri PoliTextauszug: Die größten Pfunde, mit denen das Mikri Poli Resort wuchern kann, sind die exponierte Lage im Südosten der griechischen Insel Kreta, der herrliche Sandstrand und das türkisblaue Wasser des Mittelmeers. Zudem besticht das Fünf-Sterne-Hotel in Makrigialos durch ebenso großzügige wie moderne Zimmer. Neben einem seperaten Schlafzimmer verfügt das Gros der Mini-Apartments über ein Wohnzimmer mit kleinem Fernseher und zwei Schlafsofas. Neben einer seperaten Dusche gehören zudem eine Waschecke und ein getrennter Toilettenbereich zur Grundausstattung. Durch die Lage am Hang und die Beschränkung auf kleine Wohnblocks in acht Reihen verfügen die meisten Zimmer über Meerblick. Nachteil: die Wege vom und zum Strand sowie zum Hauptrestaurant sind sehr steil und bereiten vor allem Älteren Probleme.

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Genua –das charmante Hanghuhn

hafen-copyright-karsten-thilo-raab-3_470Textauszug: Die Tageszeit ist hier ohne Hilfe einer Uhr nur schwer zu erahnen. In dem Gassengewirr, das prima auch als riesiges Labyrinth durchgehen könnte, dringt zwischen den sechs- bis achtstöckigen Häusern nur wenig Licht nach unten. Teilweise sind die Gassen kaum breiter als einen Meter. Die Hausdächer beiderseits der engen Sträßchen scheinen sich fast zu berühren. Und doch bilden die schmalen, verwinkelten Gassen, „Caruggi“ genannt, gemeinsam mit denn unzähligen kleinen Plätzen das Herzstück und die pulsierende Lebensader der italienischen Hafenmetropole Genua. In der vermeintlich größten Altstadt Europas drängen sich Cafés, Blumen- und Bücherlädchen dicht an dicht mit winzigen Schuhgeschäften, Boutiquen und Kneipen. Flohmarkt- sowie Gemüse- und Obststände konkurrieren mit kleinen Läden. Hier werden Fisch und Kunsthandwerk Tür an Tür feilgeboten.

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Gozo – Maltas liebliche, kleine Schwester

azur-window-copyright-karsten-thilo-raab-8_470Textauszug: Um die Frisur muss sich hier niemand Gedanken machen. Selbst noch so elegante Damen können das, was einst eine liebevoll ondulierte Haarpracht war, getrost vergessen. Der anhaltend starke Wind wirbelt die Kopfbehaarung erbarmungslos durcheinander. Hüte und Kappen sind überflüssig, würden sie doch binnen Sekunden durch die Luft geschleudert. Vielleicht ist dies der Grund, warum Audrey Marie Bartolo ihr langes, lockiges Haar zu einem einfachen Pferdeschwanz zusammengebunden hat. Fröhlich grinsend steht das 1,55 Meter große Energiebündel am Hafen von Mġarr. Weite Teile ihres hübschen Gesichts sind von einer viel zu großen Sonnenbrille bedeckt. Sofort sprudelt es aus ihr heraus. Audrey ist so etwas wie ein zweibeiniger Vulkan. Nur mit dem Unterschied, dass sie keine Lava speit, sondern fast unaufhörlich Worte über ihre Lippen kommen. Worte der Begeisterung, Worte der Faszination, Worte der Leidenschaft.

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Im Land der getriebenen Busfahrer

luzzu-boote-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: Die farbenfrohen historischen Busse, die wie die kunterbunten Luzzu-Boote lange Jahre das Bild der Insel bestimmten, sind seit 2011 von den Straßen verschwunden. Leider. Und doch mit Blick auf den Umweltschutz und die Sicherheit wohl eine vernünftige Entscheidung. Die unspektakulären Nachfolgemodelle schwärmen noch immer sternförmig vom zentralen Busbahnhof vor den Stadtmauern der Hauptstadt Valletta in alle Inselteile aus. Die Busfahrer scheinen zumeist verkappte Rennfahrer zu sein; getrieben vom Gedanken, ihr Gefährt könne auseinander fallen, falls der Fuß vom Gas genommen wird. Das gilt auch für Kurven und enge Straßen.

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Valletta – kleine Stadt ganz groß

grand-harbour-copyright-karsten-thilo-raab-4_470Textauszug: Mit Schritten, so schnell es die kurzen Beine zulassen, begibt sich Audrey Marie Bartolo durch die gemauerten Torbögen an die Balustrade am Rande der Upper Barracca Gardens. Entspannt atmet sie den Hauch der Geschichte an dieser exponierten Stelle ein. Direkt unter ihren Füßen liegt die 1755 angelegte St. Peter und Paul Bastion als ein Teil jenes Bollwerks, das die Halbinsel Sciberras komplett umrahmt. An die wehrhafte Funktion des Bauwerks erinnert noch die nach Südosten gerichtete Batterie mit Kanonen, die auf dem darunter liegenden Rasenstück wie an einer Perlenschnur aufgereiht nebeneinander stehen. Der Blick fällt auf den Grand Harbour, den größten Naturhafen der Welt, und auf die Städte Senglea, Vittorios und Cospicua an der gegenüber liegenden Uferseite, deren Grenzen fließend zu sein scheinen. Richtung Nordenosten türmt sich die malerische Kulisse einer der kleinsten Hauptstädte der Welt auf: Valletta ist nur 1.500 Meter lang und 800 Meter breit, und doch irgendwie großartig.

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