Saltburn-by-the-Sea – der Logenplatz am Meer

Saltburn-by-the-sea - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Hoch oben auf den Klippen von North Yorkshire gelegen, entfaltet Saltburn-by-the-Sea eine fast filmreife Mischung aus viktorianischer Eleganz, dramatischer Küstenlandschaft und lässiger Surferkultur. Seit dem 19. Jahrhundert gilt Saltburn, wie es im Volksmund schlicht heißt, als klassisches „Victorian Seaside Resort“ – ein Seebad am Rande der Region Teesside, das einst für wohlhabende Industrielle aus Nordengland geschaffen wurde. Die Stadt entstand im Wesentlichen am Reißbrett, nach einer Idee des Industriellen Henry Pease. Als Mitglied einer einflussreichen Quäker-Familie sah er im Jahr 1859 bei einem Spaziergang entlang der Klippen eine visionäre Stadt vor seinem inneren Auge und gab den Anstoß für den Ausbau des Dorfes.

Thema: Yorkshires charmantes Seebad
Länge: 4.128 Zeichen
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Londoner Hopfenwallfahrt in Bermondsey

Bermondsey Beer Mile - Copyright Kasrsten-Thilo Raab (1)Textauszug: Wo früher Leder gegerbt wurde, fließt heute das flüssige Gold. Unter den massiven Backsteinbögen, die die Eisenbahntrassen in Richtung London Bridge tragen, hat sich eine bemerkenswerte Transformation vollzogen. Der herbe Geruch der Tierhautverarbeitung ist in diesem Teil von Southwark längst dem Aroma von frisch verarbeitetem Hopfen und malziger Süße gewichen. Dabei erweist sich die Bermondsey Beer Mile als Geflecht aus Mikrobrauereien, das sich über eine Länge von knapp anderthalb Meilen, also gut 2,5 Kilometer, verteilt. Während oben die Pendlerzüge im Minutentakt über die Gleise donnern, herrscht unten in den hohen, gewölbten Räumen eine Atmosphäre geschäftiger Gelassenheit.

Thema: Bier-Meile im Londoner Süden
Länge: 5.627 Zeichen
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Big Ben – die Ikone der Uhrmacherkunst

Textauszug: Wer liebt ihn nicht? Den beeindruckenden Anblick des Big Bens mit seinem neugotischen Turm am Palace of Westminster. Die historische Anmutung, inspiriert von mittelalterlicher Gotik, die reiche Fassadendekoration aus Ziegelstein mit einer Kalksteinfassade und nicht zuletzt die gusseiserne Spitze mit den detaillierten Verzierungen zieht mit seinem Anblick jeden Besucher von London in den Bann. Durch seine stolze Größe von 96,30 Metern überragt er herrschaftlich den Parliament Square. Doch die Wahrheit ist, die beeindruckten Betrachter eines der Wahrzeichen der Hauptstadt Großbritanniens meinen in Wirklichkeit nicht den Big Ben, sondern sind fasziniert vom Elizabeth Tower, der im Jahre 1858 fertiggestellt wurde.

Thema: Aufstieg auf eine Ikone
Länge: 4.022 Zeichen
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Londons skurriles Kuriositätenkabinett

Viktor Wynd Museum of Curiosities - Copyright Foto: Oskar Proctor/The Viktor Wynd Museum Textauszug: Wer das schmale Gebäude im Londoner Stadtteil Hackney betritt, landet in einem Paralleluniversum. In gedämpftem Licht reihen sich Präparate, Fetische, Kunstwerke und skurrile Fundstücke aneinander, als hätten sie sich heimlich zu einer anarchischen Wohngemeinschaft zusammengeschlossen. Schädel und Schrumpfköpfe teilen sich den Raum mit erotischen Zeichnungen, viktorianischen Kuriositäten und zeitgenössischen Miniaturen, während ausgestopfte Tiere in Posen verharren, die irgendwo zwischen grotesk und charmant schweben. Hier mischt sich die Ästhetik eines Wunderkabinetts mit der Aura eines Traumarchivs: alles scheint aus einer Geschichte zu stammen, die vergessen, verdrängt oder nie ganz zu Ende erzählt wurde.

Thema: Streifzug durch dasViktor Wynd Museum
Länge: 3.670 Zeichen
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Brighton – Englands bunte Badwanne

BrightonTextauszug: Englands berühmtestes Seebad liegt an der Südküste, eingebettet zwischen dem sanft geschwungenen Hügelland der South Downs und dem glitzernden Ärmelkanal. Brighton empfängt jährlich bis zu acht Millionen Besucher und wirkt dennoch wie eine Stadt, die jeden Gast mit offenen Armen empfängt und ihn sofort in ihren lebhaften Rhythmus aufnimmt. Rund 290.000 Einwohner – gemeinsam mit dem benachbarten Hove – verleihen dem Ort ein urbanes Flair, das sich mit der entspannten Atmosphäre eines Küstenorts verbindet. Die salzige Brise trägt den Duft von Fish & Chips ebenso wie die Klänge von Straßenmusikern durch die Straßen, während Möwen kreischend über den Strand ziehen und die Sonne die Regency-Fassaden in warmes Licht taucht.

Thema: Das englische Seebad Brighton
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Olney Pancake Race weiterhin der Renner

Pancake RaceTextauszug: Da wird der Hund in der Pfanne verrückt. Am Shrove Tuesday, dem Fastnachtsdienstag, um 11.55 Uhr demonstrieren Wettkämpferinnen in Olney in der englischen Grafschaft Buckinghamshire, wie im Laufschritt Pfannkuchen in einer Pfanne gewendet werden können – was aber kein Muss ist. Pflicht es jedoch, den Pfannkuchen zumindest am Start und im Ziel des 380 Meter langen Parcours zwischen dem Marktplatz und der St. Peter & Paul Church wenigstens einmal zu wenden. Gestartet wird das Rennen stilecht mit der historischen Pancake Bell, einer Glocke, die ansonsten zu den Ausstellungsstücken des örtlichen Museums gehört.

Thema: Englische Fastnachtstradition
Länge: 3.225 Zeichen
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Cambridge – klug, grün und zeitlos

CambrdigeTextauszug: Die Geburtsstunde von Cambridge klingt weniger nach ehrwürdiger Tradition als nach einer Episode aus einer historischen Studentenserie: Anfang des 13. Jahrhunderts wurden einige Oxford-Studenten kurzerhand aus der Stadt geworfen – offenbar war die lokale Bevölkerung nicht ganz so begeistert von nächtlichen Debatten, philosophischen Wortgefechten und studentischer Lebensfreude. Die Vertriebenen fanden im beschaulichen Cambridge Zuflucht, das damals wohl kaum ahnte, dass es bald zur intellektuellen Großmacht aufsteigen würde. Mit der Gründung von Peterhouse Colleges im Jahr 1284 begann eine akademische Erfolgsgeschichte, die sich über Jahrhunderte fortschrieb und heute in 31 Colleges sichtbar wird – kleine Königreiche, die sich über die Stadt verteilen und jeweils ihre eigene Aura pflegen.

Thema: Die englische Universitätsstadt Cambridge
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Cockneys – die echten Londoner

CockneysTextauszug: Auf den ersten Blick scheinen Charlie Chaplin, Fotomodell-Legende Twiggy, Popmusiker Boy George und Oscar-Preisträger Michael Caine nicht mehr als ihre Berühmtheit gemeinsam zu haben. Doch die international bekannten Stars verbindet noch mehr. Sie alle sind Cockneys, waschechte Londoner. Auch wenn viele der mehr als sieben Millionen Einwohner der Themsemetropole in der britischen Kapitale das Licht der Welt erblickt haben, dürfen sich nur die wenigsten als Cockneys bezeichnen. Denn im strengen Sinne ist ein Cockney nur, wer in der Hörweite der Glocken der St. Mary-le-Bow Kirche in Cheapside im Londoner East End geboren wurde.

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Ethiad Stadium als Kathedrale des Fußballs

Ethiad Stadium - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wenn man in Manchester landet, erwartet man Regen, Britpop und mindestens drei Diskussionen über Fußball, bevor man überhaupt sein Gepäck vom Band gezogen hat. Doch wer sich aufmacht zum Etihad Stadium, dem Zuhause des erfolgsverwöhnten Starensembles von Manchester City, der betritt nicht einfach ein Stadion – sondern eine Kathedrale des modernen Fußballs, in der selbst der Rasen aussieht, als würde er mit Conditioner gepflegt. Das Schmuckkästchen liegt im Osten der 570.000-Seelen-Gemeinde, die einst die Welt mit Spinnmaschinen veränderte und heute mit Spielzügen, die wie aus dem Lehrbuch der Fußballgötter stammen.

Thema: Stadiontour in der Heimspielstätte von Manchester City
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Kulinarischer Wolkenritt im Aqua Shard

Aqua Shard - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Hochgenuss – und dies gleich im doppelten Sinne – garantiert das Aqua Shard in der britischen Hauptstadt London: Im 31. Stock des höchsten Gebäudes in ganz Großbritannien bietet das Restaurant famose Speisen garniert mit einem einmaligen Blick auf die Millionenstadt an der Themse an. Nach dem obligatorischen Sicherheitscheck am Eingang geht es in Sekundenschnelle mit dem Fahrstuhl hinauf auf rund 110 Metern Höhe. Das Gebäude selber, The Shard, sieht aus, als hätte ein futuristischer Riese einen Glassplitter in die Skyline gesteckt. 310 Meter hoch, mit schimmernder Glasfassade, die den Himmel spiegelt und die Wolken neckt. Das Restaurant thront hoch genug, um Big Ben wie einen Tischwecker wirken zu lassen, aber tief genug, um noch zu erkennen, ob die roten Doppeldeckerbusse pünktlich sind.

Thema: Londons höchstgelegenes Restaurant
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Wiltshire – im Land der weißen Pferde

Textauszug: Dass die Salisbury Plain eines der größten militärischen Übungsgelände in Europa beheimatet, ist wohl den wenigsten bekannt. Ganz im Gegenteil, die mehr als eine Million Besucher, die sich jährlich auf den Weg in das dünn besiedelte Hügelland machen, interessieren sich vor allem für ein Meisterwerk vorgeschichtlicher Baukunst: den magischen Steinkreis von Stonehenge. Europas berühmtestes prähistorisches Monument ist bis zum heutigen Tag zu einem Symbol für die Mysterien einer unergründlichen Epoche geworden. Hier in der südenglischen Grafschaft Wiltshire ist plötzlich die Steinzeit zum Greifen nahe.

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