Vallisaari – Helsinkis Biennale Schatzinsel

Helsinki-Biennale-Copyright-Karsten-Thilo-Raab-57Textauszug: Es gibt Künstler mit einer Inselbegabung und es gibt Inseln, die begabten Künstlern als Ausstellungsfläche dienen. So das kleine Vallisaari Island, das die diesjährige Helsinki Biennale beherbergt. 41 Künstler aus aller Welt nutzen den einstigen Militärstandort vor den Toren der finnischen Hauptstadt, um zwischen ausgedienten Baracken und Munitionsdepots aus dem 18. Jahrhundert mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken und Installationen zu begeistern und zu polarisieren sowie hier und da zu Diskussionen oder Kopfschütteln anzuregen. Gezeigt werden 75 Kunstwerke und Installationen, die sich unter dem Motto „The same Sea“ („Das gleiche Meer“) auf unterschiedlichste Art und Weise mit der Kulturgeschichte, der geopolitischen Lage und der vielfältigen Umgebung von Vallisaari auseinandersetzen.

Textlänge: 4.838 Zeichen
Thema: Helsinki Biennale
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Alltagsmenschen – Kunst im Vorbeigehen

Alltagsmenschen - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Alltagsmenschen im ostwestfälischen Wiedenbrück immer wieder für kollektive Entzückung. Die meisten von ihnen scheinen einen Hang zum Adipösen zu haben; besitzen deutlich mehr Körperauswuchtungen als das Gros der Bewunderer. Dafür sind sie im Schnitt ein wenig größer als Otto-Normal-Verbraucher. Die Alltagsmenschen sind keine Super-Size-Modells, sondern dienen an mehr als zwei Dutzend Stellen in der von Fachwerkhäusern durchzogenen Innenstadt von Wiedenbrück als ungewöhnliche Blickfänge. Kaum einer, der ohne ein Lächeln im Gesicht an ihnen vorbeihuscht; kaum einer, der nicht das Handy für einen Schnappschuss oder ein Selfie mit den Kunstfiguren zückt.

Textlänge: 4.523 Zeichen
Thema: Alltagsmenschen in Wiedenbrück
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Oslo – Quatschende Laternen im Ekebergpark

Textauszug: „The best things in life are free“, lautet ein bekanntes Sprichwort. So auch in der norwegischen Hauptstadt Oslo, die gemeinhin als eines der teuersten Pflaster der Welt gilt. Und doch gibt es hier einige grandiose Einrichtungen, die sich vollkommen kostenfrei genießen lassen können. Zu diesen zählt der Ekebergpark. Das weitläufige Areal südlich der Innenstadt und der neuen Oper dient der norwegischen Hauptstadt seit rund 130 Jahren als grüne Lunge und Naherholungsgebiet. Und obschon das gut 4,3 Quadratkilometer große Areal zwischenzeitlich in eine Art Dornröschenschlaf verfiel, erlebt es seit Herbst 2013 eine wahre Renaissance.

Thema: Abstecher in den Skulpturenpark des Ekebergparks
Länge: 3.550 Zeichen
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Zell am See – Wedeln mit Kunstgenuss

Tomographie eines Porträts Copyright Karsten-Thilo Raab: Eigentlich ist es eher unüblich, Kunstobjekte derart an den Rand zu rücken. Dabei geht es hier nicht um Diebstahlsicherung oder Angst vor Vandalismus. Dazu sind die 28 Kunstobjekte schlicht zu groß und zu schwer. Zudem kommen hier nachts und im Morgengrauen wohl keine zwielichtigen Gestalten oder übermutige Jugendliche mit Spraydosen vorbei. Die Wahl der Standorte für die ungewöhnlichen Hingucker erfolgte vielmehr rein aus Sicherheitsaspekten. Denn der Schutz der Skifahrer und Snowboarder genießt oberste Priorität. Und doch geht es gleichzeitig darum, den Wintersport mit Kunstgenuss und Aha-Erlebnissen zu kombinieren. Wobei die Skulpturen und Installationen in der Regel eher im Vorbeigehen – oder besser gesagt, im Vorbeiwedeln – wahrgenommen werden. Oftmals auch erst, wenn die Pisten an der Schmittenhöhe im österreichischen Zell am See zum zweiten oder dritten Mal runtergerauscht werden.

Thema: Die Galerie auf der Piste in Zell am See
Länge: 5.466Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.154 Zeichen)
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