Fliegenfischen – Angeln wie im Hollywoodfilm

FliegenfischenTextauszug: Eigentlich gilt die Ourthe im Osten der belgischen Ardennen als der wasserreichste Nebenfluss der Maas. Doch davon ist aktuell wenig zu spüren. Zumindest in Hotton inmitten des 915 Quadratkilometer großen UNESCO Global Geoparks . Eigentlich ist die 5.700-Seelen-Gemeinde ein perfekter wie beleibter Ort für Fliegenfischer. Doch man muss keine Experte sein, um zu erkennen, dass die Fangquote wohl so niedrig sein dürfte wie der Pegel des knapp 50 Kilometer langen Flusses, der sich bei Lüttich mit der Maas vereint. „Der Wasserstand ist extrem niedrig und das Wasser sehr warm. Die Fische, die sich an solchen Tagen fangen, lassen sind einfach nur Selbstmörder“, flachst Francis Danloy.

Thema: Fliegenfischen für Anfänger in den Ardennen
Länge: 6.997 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.925 Zeicen)
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Han-sur-Lesse: Träumen auf den Bäumen

Han-sur-Lesse - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Nur wenige Hundert Meter entfernt streifen die mächtigen Braunbären durch das Gelände. Gleichwohl wiegen einen das Rauschen der Blätter und der sanfte Wind in dieser sternenklaren Nacht unaufgeregt und sanft in den Schlaf. Mit Anbruch der Dämmerung übernimmt das Gezwitscher der Vögel die Funktion eines natürlichen Weckers. Und der Tag beginnt in drei Metern Höhe beim vorsichtigen Öffnen des Reißverschlusses des Baumzelts, wie der vorherige geendet ist: Mit faszinierenden Blicken auf den Parc Animalier, den Tierpark im belgischen Han-sur-Lesse, der sich rühmen darf, mit Bär, Wolf, Luchs, Bison und Vielfraß die europäischen „Big Five“ zu beheimaten.

Thema: Unerwegs im belgischen UNESCO Global Geopark Famenne-Ardenne
Länge: 5.906 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 2.662 Zeicen)
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Tournai – das „kleine Brügge“ der Wallonie

Tournai - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Mehr Postkartenidylle geht kaum. Die flämischen Häuserzeilen rund um den Grand Place, die fünftürmige Kathedrale Notre-Dame sowie Belgiens ältester Belfried bilden zusammen ein wohl einmaliges Bilderbuchensemble. Entlang des dreieckigen Marktplatzes erheben sich Häuserzeilen mit beeindruckenden Giebeln, wobei die ohnehin prachtvollen Fassaden zusätzlich durch die Flaggen von 23 Gilden verziert werden. Dabei dürfen die Patrizierhäuser gemäß Verordnung nicht mehr als drei Etagen besitzen, um den Blick auf den Glockenturm und das Gotteshaus nicht zu verstellen. Wohl auch, weil beide als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO stehen und als Wahrzeichen von Tournai gelten.

Textlänge: 4.811 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 978 Zeichen)
Thema: Streifzug durch das belgische Tournai
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Bois du Cazier – das aufgeräumte Welterbe

Boiz du Cazier - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Den markanten Klinkerbauten sieht man die 160-jährige Geschichte nicht an. Würde der Gebäudekomplex nicht von den beiden weithin sichtbaren Gerüsten der Fördertürme überragt, würde kaum jemand auf den Gedanken gekommen, dass es sich bei dem Ensemble um ein Zeche mit langer Tradition und bewegter Geschichte handelt. Kein Dreck, kein Müll, alles ist blitzblank. Und doch gilt Bois du Cazier als eine der wohl beeindruckendsten Denkmaler der Industriekultur. Nicht von ungefähr hat die UNESCO das einstige Bergwerk in Marcinelle, heute ein Ortsteil von Charleroi in der belgischen Provinz Hennegau, im Jahre 2012 zum Weltkulturerbe erhoben.

Textlänge: 4.100 Zeichen
Thema: Geschichte des Welterbes Bois du Cazier in der Wallonie
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Das Hennegau – Welterbe auf Schritt und Tritt

Hennegau-Copyright-Karsten-Thilo-Raab-24-scaledTextauszug: Es gibt Regionen und Städte, die trotz aller Reize nur wenig bekannt sind. Zu diesen weitgehend unbeachteten Stücken Europas zählt fraglos das Hennegau. Die französischsprachige Provinz im Südwesten Belgiens fristet ein wenig ein Mauerblümchendasein, obwohl dieser Teil der Wallonie fraglos anderes verdient hätte. Die einstige Montanregion hat vergleichbar dem Ruhrgebiet einen gewaltigen Strukturwandel durchlebt. Längst bestimmen weder Zechen noch qualmende Schornsteine das Landschaftsbild. Stattdessen kann Hainut, so der französische Name für das Hennegau, mit ganz besonderen Pfunden wuchern: Nicht weniger als 20 Bauwerke, Einrichtungen und Landstriche sowie Traditionen und Gebräuche stehen als Welterbe unter dem Schutz der UNESCO. Dazu zählen etwa die Belfriede von Mons, Thuin und Tournai, das Feuerstein-Bergwerk in Spiennes, die Kathedrale von Tournai sowie die vier hydraulischen Schiffshebewerke am Canal du Centre.

Textlänge: 7.342 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.244 Zeichen)
Thema: Welterbe und Industriekultur in der Wallonie
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Das Lüttich des Georges Simenon

SimenonTextauszug: Da mag sich das Hirn noch durch Motive, Mordwaffen und Milieus gewühlt haben – wenn die Knie Richtung Schreibmaschine zu wandern begannen, gab es bald darauf Tote. Wie viele Menschen das Knie von Georges Simenon (1903-1989) Knie auf dem Gewissen haben, lässt sich nur schätzen. Mehr als 400 Romane hat er geschrieben, für manche benötigte er nicht einmal zwei Wochen. Bis heute sind weltweit gut 500 Millionen Exemplare seiner Bücher verkauft. 55 seiner Werke wurden verfilmt. Mit der Figur des Pariser Kommissars Maigret stieg der belgische Vielschreiber schon zu Lebzeiten in den Olymp der Krimiautoren auf. Das Gedenken an den wohl bedeutendsten Literaturexport des benachbarten Belgiens wird in seiner Geburtsstadt Lüttich auf mannigfaltige Art und Weise aufrechterhalten.

Textlänge: 6.433 Zeichen
Thema: Auf den Spuren des Maigret-Schöpfers durch Lüttich
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Die kleine Biervielfalt des Wil Schuwer

bellevaux-11-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: Bier gilt im Belgien als ein unverzichtbarer Teil des täglichen Lebens, als ein hopfenhaltiger Genuss mit schier unendlichen Geschmacksvariationen. Denn nicht von ungefähr gibt es in dem kleinen Land gut 140 Brauereien, die insgesamt fast 500 verschiedene Biere produzieren. Neben den üblichen Zutaten wie Wasser, Gerste, Hopfen und Malz werden den zumeist obergärigen belgischen Bieren verschiedene Gewürze und Zuckerarten beigemischt, aber auch Ungewöhnliches wie Früchte, Kräuter, Orangenschalen oder gar der Saft von Erbsen aus der Dose. Und so könnten die zumeist hochprozentigen Biere, deren genaue Rezepturen strenger Geheimhaltung unterliegen, verschiedener nicht sein.

Textlänge: circa 5.100 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit ca. 1.400 Anschlägen)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Durbuy – die (fast) kleinste Stadt der Welt

Durbuy, 5, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Denn die (fast) kleinste Stadt der Welt ist für ihr exzellentes gastronomisches Angebot bekannt. Zwar leben hier gerade einmal 400 Menschen, doch in punkto Restaurantauswahl ist das kleine Fleckchen Erde in der Provinz Luxemburg ganz groß. Nicht weniger als 23 Speiselokale warten mit ihrer zum Teil exquisiten Cuisine auf. Quasi eine lukullische Ardennenoffensive, noch dazu in einer mittelalterlichen Atmosphäre. Versteckte Ecken und Winkel mit kleinen Hinterhöfen, in denen schnuckelige Restaurants ihre einladenden Tische präsentieren. Dazu schmale, verwinkelte Gassen, reizvolle alte Häuser, die sich ein wenig windschief an die Reste der alten Stadtmauer schmiegen.

Textlänge: circa 5.700 Anschläge (inklusive ausführlichem Serviceteil)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Val-Dieu – Bierbrauen wie bei Klosterbrüdern

val-dieu-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: Die Ahnengalerie in der Abtei von Val-Dieu wirkt stattlich und doch bei genauerem Hinsehen ein wenig irritierend. Die dort abgebildeten Äbte haben eine verblüffende Ähnlichkeit. Mehr noch, es ist immer ein und dieselbe Person. Mal mit Bart, mal ohne. Mal guckt der Abt nach links, mal nach rechts, mal nach oben, mal nach unten. Und immer trägt er einen anderen Namen. Fast scheint es, als hätte in dem 1216 gegründeten Zisterzienserkloster in der Provinz Lüttich in längst vergangener Zeit eine Art mittelalterlicher Kopier-Workshop stattgefunden. Grund ist jedoch, dass die Abtei irgendwann begann, eine Ahnengalerie mit den Konterfeis der bisherigen Äbte zu planen.

Textlänge: circa 4.500 Anschläge (plus Serviceteil mit ca. 1.700 Zeichen)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Buchsbaumzauber in den Ardennen

parcdestopiaireskleincopyrightkarstenthiloraab_470Textauszug: Durbuy ist eine Stadt der Superlative. Nur 400 Einwohner zählt das malerische Fleckchen in Südbelgien. Dennoch wurden dem Örtchen in den Ardennen bereits im Jahre 1331 die Stadtrechte verliehen. Damit darf sich Durbuy rühmen, die kleinste Stadt der Welt zu sein. Und in dieser befindet sich mit dem Parc des Topiaires der größte Formgarten der Welt. Auf 10.000 Quadratmetern fallen hier mehr als 250 pflanzliche Kunstwerke ins Auge und lassen die prächtigen Gärten am Ufer der Ourthe zu einem Freilichtmuseum mit Parkcharakter avancieren. Nahezu die ganze Anlage besteht aus Buchsbaumhecken und -gewächsen, die von ihrer Form überwiegend an Menschen oder Tiere erinnern.

Textlänge: circa 5.400 Anschläge (inklusive ausführlichem Serviceteil)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Wo Schiffe sich langsam erheben

Textauszug: Mit 66,5 Kilometern mutet Belgiens Nordseeküste eher beschaulich an. Dennoch erfreut sich das Transitland im Dreieck zwischen Deutschland, Frankreich und den Niederlanden seit jeher einer großen Bedeutung für die Schifffahrt. Durchzogen wird das Land durch eine Reihe an bedeutenden europäischen Wasserwegen. Allen voran durch den Canal du Centre, der Lebensader der Provinz Hennegau. In Strépy-Thieu ragt direkt an dem mehr als 200 Jahre alten Kanal ein gigantischer Betonklotz gen Himmel. Wie ein gestrandetes Raumschiff wirkt das Schiffshebewerk unweit der Provinzhauptstadt Mons – und doch ist das monumentale Bauwerk der Stolz einer ganzen Region.

Textlänge: circa 5.900 Anschläge (inklusive Serviceteil)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen