Tournai – das „kleine Brügge“ der Wallonie

Tournai - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Mehr Postkartenidylle geht kaum. Die flämischen Häuserzeilen rund um den Grand Place, die fünftürmige Kathedrale Notre-Dame sowie Belgiens ältester Belfried bilden zusammen ein wohl einmaliges Bilderbuchensemble. Entlang des dreieckigen Marktplatzes erheben sich Häuserzeilen mit beeindruckenden Giebeln, wobei die ohnehin prachtvollen Fassaden zusätzlich durch die Flaggen von 23 Gilden verziert werden. Dabei dürfen die Patrizierhäuser gemäß Verordnung nicht mehr als drei Etagen besitzen, um den Blick auf den Glockenturm und das Gotteshaus nicht zu verstellen. Wohl auch, weil beide als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO stehen und als Wahrzeichen von Tournai gelten.

Textlänge: 4.811 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 978 Zeichen)
Thema: Streifzug durch das belgische Tournai
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Bois du Cazier – das aufgeräumte Welterbe

Boiz du Cazier - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Den markanten Klinkerbauten sieht man die 160-jährige Geschichte nicht an. Würde der Gebäudekomplex nicht von den beiden weithin sichtbaren Gerüsten der Fördertürme überragt, würde kaum jemand auf den Gedanken gekommen, dass es sich bei dem Ensemble um ein Zeche mit langer Tradition und bewegter Geschichte handelt. Kein Dreck, kein Müll, alles ist blitzblank. Und doch gilt Bois du Cazier als eine der wohl beeindruckendsten Denkmaler der Industriekultur. Nicht von ungefähr hat die UNESCO das einstige Bergwerk in Marcinelle, heute ein Ortsteil von Charleroi in der belgischen Provinz Hennegau, im Jahre 2012 zum Weltkulturerbe erhoben.

Textlänge: 4.100 Zeichen
Thema: Geschichte des Welterbes Bois du Cazier in der Wallonie
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Das Hennegau – Welterbe auf Schritt und Tritt

Hennegau-Copyright-Karsten-Thilo-Raab-24-scaledTextauszug: Es gibt Regionen und Städte, die trotz aller Reize nur wenig bekannt sind. Zu diesen weitgehend unbeachteten Stücken Europas zählt fraglos das Hennegau. Die französischsprachige Provinz im Südwesten Belgiens fristet ein wenig ein Mauerblümchendasein, obwohl dieser Teil der Wallonie fraglos anderes verdient hätte. Die einstige Montanregion hat vergleichbar dem Ruhrgebiet einen gewaltigen Strukturwandel durchlebt. Längst bestimmen weder Zechen noch qualmende Schornsteine das Landschaftsbild. Stattdessen kann Hainut, so der französische Name für das Hennegau, mit ganz besonderen Pfunden wuchern: Nicht weniger als 20 Bauwerke, Einrichtungen und Landstriche sowie Traditionen und Gebräuche stehen als Welterbe unter dem Schutz der UNESCO. Dazu zählen etwa die Belfriede von Mons, Thuin und Tournai, das Feuerstein-Bergwerk in Spiennes, die Kathedrale von Tournai sowie die vier hydraulischen Schiffshebewerke am Canal du Centre.

Textlänge: 7.342 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.244 Zeichen)
Thema: Welterbe und Industriekultur in der Wallonie
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Das Lüttich des Georges Simenon

SimenonTextauszug: Da mag sich das Hirn noch durch Motive, Mordwaffen und Milieus gewühlt haben – wenn die Knie Richtung Schreibmaschine zu wandern begannen, gab es bald darauf Tote. Wie viele Menschen das Knie von Georges Simenon (1903-1989) Knie auf dem Gewissen haben, lässt sich nur schätzen. Mehr als 400 Romane hat er geschrieben, für manche benötigte er nicht einmal zwei Wochen. Bis heute sind weltweit gut 500 Millionen Exemplare seiner Bücher verkauft. 55 seiner Werke wurden verfilmt. Mit der Figur des Pariser Kommissars Maigret stieg der belgische Vielschreiber schon zu Lebzeiten in den Olymp der Krimiautoren auf. Das Gedenken an den wohl bedeutendsten Literaturexport des benachbarten Belgiens wird in seiner Geburtsstadt Lüttich auf mannigfaltige Art und Weise aufrechterhalten.

Textlänge: 6.433 Zeichen
Thema: Auf den Spuren des Maigret-Schöpfers durch Lüttich
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Brügge von seiner Schokoladenseite

PralinenTextauszug: Mit seinen mittelalterlichen Giebelhäusern, Prachtbauten wie dem Belfried, dem Provinzialpalast oder dem gotischen Rathaus, den verwinkelten Gässchen und verträumten Grachten ist Brügge eine Stadt voller Postkartenmotive. Dabei gilt Europas Kulturhauptstadt des Jahres 2002, deren historische Altstadt seit dem Jahre 2000 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht, nicht nur als schönste Stadt in Flandern, sondern auch als Belgiens Schokoladenhauptstadt. Allein rekordverdächtige 52 Chocolatiers und unzählige kleine Geschäfte, die hochwertige Schokoladenprodukte anbieten, zeugen vom süßen Zahn der 117.000 Einwohner.

Länge: ca. 5.300 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 2.000 Zeichen)
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Mechelen – Flanderns mittelalterliches Schmuckstück

MechelenTextauszug: Das Gemurmel der Menschen wird lediglich noch vom Klang der Glocken der St. Rombouts Kathedrale übertönt. Hunderte von Entspannungsjüngern und Sonnenanbetern drängen sich an den Tischen der gut zwei Dutzend Restaurants, Cafés und Kneipen am Grote Markt –  ein großes Heer von zweibeinigen Kaffeevernichtungsmaschinen, Biertrinkern und Genießern, das dem Gang der Sonne folgt. Morgens tummeln sich das Gros der Gäste an der Südwestseite des herrlichen, von mittelalterlichen Häusern mit Treppengiebeln und dem prächtigen Rathaus von 1311 gesäumten Platzes. Nachmittags stürmen die Durstigen und Hungrigen auf die Nordostseite des zentralen Platzes von Mechelen. Immer getrieben von dem Verlangen, sich von den letzten Sonnenstrahlen des Jahres wärmen zu lassen. Wäre der Platz ein Schiff, drohte er wohl mit dem Wechsel der Sonne und der hinüberschwappenden Menschenmenge zu kentern.

Länge: 4.080 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 758 Zeichen)
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Comicfieber in Belgiens Hauptstadt

comic-wand-in-bruessel-copyright-karsten-thilo_470Textauszug: Belgien ist angeblich das Land mit der größten Dichte an Comic-Zeichnern pro Quadratkilometer. Rund 800 von ihnen zählt das kleine Königreich heute. Von ihrer Schaffenskraft zeugen nicht nur immer neue Alben, die in den unzähligen Comic-Geschäften in Brüssel feilgeboten werden, sondern auch riesige Wandbilder in der belgischen Kapitale mit nahezu allen bekannten Comicfiguren. Da tummeln sich Tim und Struppi aber auch die Schlümpfe, Spirou oder Lucky Luke. Auch Gaston, Marsupilami sowie Blake und Mortimer haben hier ihren Platz gefunden. An mittlerweile mehr als 50 Hauswänden im Zentrum von Brüssel sowie im Stadtteil Laeken finden sich verschiedenste Comics in allen Größen, Farben und Formen. Das Gros dieser überdimensionierten Bilder ist über den Parcours Bande Dessiné, einen sechs Kilometer lange Comic-Rundgang, miteinander verbunden.

Textlänge: circa 5.900 Zeichen (zuzüglich Serviceteil mit ca. 2.200 Zeichen)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Die kleine Biervielfalt des Wil Schuwer

bellevaux-11-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: Bier gilt im Belgien als ein unverzichtbarer Teil des täglichen Lebens, als ein hopfenhaltiger Genuss mit schier unendlichen Geschmacksvariationen. Denn nicht von ungefähr gibt es in dem kleinen Land gut 140 Brauereien, die insgesamt fast 500 verschiedene Biere produzieren. Neben den üblichen Zutaten wie Wasser, Gerste, Hopfen und Malz werden den zumeist obergärigen belgischen Bieren verschiedene Gewürze und Zuckerarten beigemischt, aber auch Ungewöhnliches wie Früchte, Kräuter, Orangenschalen oder gar der Saft von Erbsen aus der Dose. Und so könnten die zumeist hochprozentigen Biere, deren genaue Rezepturen strenger Geheimhaltung unterliegen, verschiedener nicht sein.

Textlänge: circa 5.100 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit ca. 1.400 Anschlägen)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Durbuy – die (fast) kleinste Stadt der Welt

Durbuy, 5, Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Denn die (fast) kleinste Stadt der Welt ist für ihr exzellentes gastronomisches Angebot bekannt. Zwar leben hier gerade einmal 400 Menschen, doch in punkto Restaurantauswahl ist das kleine Fleckchen Erde in der Provinz Luxemburg ganz groß. Nicht weniger als 23 Speiselokale warten mit ihrer zum Teil exquisiten Cuisine auf. Quasi eine lukullische Ardennenoffensive, noch dazu in einer mittelalterlichen Atmosphäre. Versteckte Ecken und Winkel mit kleinen Hinterhöfen, in denen schnuckelige Restaurants ihre einladenden Tische präsentieren. Dazu schmale, verwinkelte Gassen, reizvolle alte Häuser, die sich ein wenig windschief an die Reste der alten Stadtmauer schmiegen.

Textlänge: circa 5.700 Anschläge (inklusive ausführlichem Serviceteil)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Roter Teppich in königlichen Gewächshäusern

koeniglichegewaechshaeuser2kopie_470Textauszug: Der rote Teppich wird nicht ausgerollt. Gleichwohl können sich die Besucher im Norden der belgischen Kapitale Brüssel drei Wochen im Jahr im wahrsten Sinne des Wortes königlich fühlen. So auch vom 18. April bis 10. Mai 2009, wenn die Königlichen Gewächshäuser im Schlosspark von Laeken für die Öffentlichkeit zugänglich sind. In der übrigen Zeit des Jahres ist der Besuch der „gläsernen Stadt“, wie das architektonische Meisterwerk mit der großartigen Pflanzenwelt im Innern liebevoll genannt wird, ausschließlich der belgischen Königsfamilie vorbehalten.

Textlänge: circa 4.850 Zeichen (plus Serviceteil mit ca. 2200 Zeichen)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen

Val-Dieu – Bierbrauen wie bei Klosterbrüdern

val-dieu-copyright-karsten-thilo-raab_470Textauszug: Die Ahnengalerie in der Abtei von Val-Dieu wirkt stattlich und doch bei genauerem Hinsehen ein wenig irritierend. Die dort abgebildeten Äbte haben eine verblüffende Ähnlichkeit. Mehr noch, es ist immer ein und dieselbe Person. Mal mit Bart, mal ohne. Mal guckt der Abt nach links, mal nach rechts, mal nach oben, mal nach unten. Und immer trägt er einen anderen Namen. Fast scheint es, als hätte in dem 1216 gegründeten Zisterzienserkloster in der Provinz Lüttich in längst vergangener Zeit eine Art mittelalterlicher Kopier-Workshop stattgefunden. Grund ist jedoch, dass die Abtei irgendwann begann, eine Ahnengalerie mit den Konterfeis der bisherigen Äbte zu planen.

Textlänge: circa 4.500 Anschläge (plus Serviceteil mit ca. 1.700 Zeichen)
Bildauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen