Textauszug: Langsam, ganz langsam schiebt sich die Vasco da Gama die Kieler Förde entlang Richtung Ostsee. Das Wasser glitzert verheißungsvoll und der Alltag winkt freundlich vom Ufer der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt zum Abschied. Während das markant blau-weiße Kreuzfahrtschiff sich im gemächlichen Tempo an Mönkeberg und Laboe vorbeischiebt, mischt sich an Deck eine salzige Brise mit Vorfreude. Denn die Route führt gen Norden, dorthin, wo die Häuser bunt, die Menschen entspannt und die Zimtschnecken legendär sind. Zwischen Deckchair, leichtem Seegang und Dinner wird klar: Diese Reise ist kein bloßer Ortswechsel, sondern eine Ode an den Norden mit Kurs auf skandinavische Gelassenheit und spektakuläre Fjordpanoramen.
Thema: Skandinavien-Kreuzfahrt mit der Vasco da Gama
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Textauszug: Kaum an Bord, wird klar: Die AIDAprima ist kein Schiff – sie ist ein Lebensgefühl auf 300 Metern Länge genauer gesagt auf 299,5 Metern. Während draußen die Wellen tanzen, tanzt drinnen das Leben: Ob Sushi unter Sternenhimmel, Rutschenrausch im Four Elements, Sonnenbaden mit Seebrise, Entertainment im Theatrium – hier kommt selbst an langen Seetagen keine Langeweile auf. So bietet das Schiff großen Erlebnischarakter, der sich beispielsweise bei einer Kreuzfahrt nach Norwegen zwischen maritimem Eleganz, kulinarischer Vielfalt und spektakulärer Natur entfaltet, ohne aufdringlich zu sein.
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Textauszug: Früh am Morgen sind die liebevoll gezogenen Linien aus hellgrauem, kleinem Kies am Eingangsbereich der Wassergärten von Annevoie noch ganz gerade und perfekt. Perfektion ist das, was diese Gärten im Zentrum der Wallonie in Belgien ausmacht. Philippe Attout, dessen Herz schon lange für die bemerkenswerte Anlage schlägt, erklärt mit einem stolzen, etwas verschmitzten Lächeln, „der Tag beginnt damit, dass die Kieselsteine mit einem Gerät, das aus der Landwirtschaft stammt, gerade gezogen werden. Aber glauben sie mir, das bleibt nicht lange so“. Kein Wunder, besuchen doch jährlich Tausende Gäste den weitläufigen Park. Elsemarie, in ihrem hellorangefarbenen Sommerkleid und weißem Stoffhut will es ganz genau wissen, „macht diese geraden Linien ein Mönch, es sieht so spirituell aus?“
Textauszug: Zugegeben, die etwas mehr als neuneinhalb Stunden Flug vergehen nicht gerade wie im Flug. Doch spätestens beim Landeanflug auf die Antilleninsel sind beim Anblick des türkisblauen Wassers die Strapazen der langen Anreise – um im Bild zu bleiben – wie verflogen. Schon bei der Ankunft am Hato International Airport wartet eine kleine Sonderbehandlung direkt am Gate: „Bon Bini na Curaçao“, trällert eine kleine, aufgeweckte junge Dame mit lockigem Haar und Namensschild in der Hand fröhlich einen Willkommensgruß in Papiamento, der Landessprache der Karibikinsel. Mit dem weiblichen „Begleitschutz“ geht es bei der Passkontrolle, dem Sicherheitscheck und dem Zoll über einen Extragang an der Schlange der Wartenden vorbei. Wenig später erfolgt am Schalter des Sandals Royal Curaçao in der Ankunftshalle des Insel-Flughafens eine nicht minder freundliche Begrüßung mit einem Kaltgetränk und einem Snack, bevor es im funkelnd weißen SUV Richtung Hotel geht, das etwa 45 Minuten Fahrzeit entfernt liegt. Chauffeur Quinlain ist höflich, aufmerksam und zurückhaltend. Attribute, die auch auf das überaus engagierte Personal des Fünf-Sterne-Resorts im 1,2 Quadratkilometer großen Santa Barbara, einem beschrankten Areal im Südwesten von Curaçao, zutrreffen. Schönheit.
Textauszug: Ob der Westen Curaçaos wirklich wild ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Wild und anmutig, sind auf jeden Fall die bis zu zehn Meter hohen Kadushi Kakteen. Dramatisch ragen die dunkelgrünen schlanken, mit weißen Stacheln, bestückten Giganten in die Höhe. Dazwischen karge, mannshohe Sträucher, je nach Jahreszeit grün bewachsen, meist jedoch mit tristen, grauen Ästen. Und es gibt definitiv viel Wildnis im weniger besiedelten Teil der karibischen Insel. Gemächlich schlängelt sich die wenig befahrene Straße gen Westen, der Autoverkehr nimmt sichtlich ab. Die Region Westpunt oder „Bándabou“ in Papiamentu, der Sprache der Einheimischen, ist der ländliche Part Curaçaos. Wer Glück hat, beobachtet einen seltenen Schopfkarakara, der auf Nahrungssuche unterwegs ist.
Textauszug: Angesichts der großen Vorliebe für das Camping behaupten böse Zungen gerne einmal, jeder Holländer würde zur Geburt eine Anhängerkupplung bekommen, um später den eigenen Wohnwagen ziehen zu können. Soweit, so klischeehaft. In der Tat ist das Camping in den Niederlanden überaus populär – und dies nicht nur entlang der Nordseeküste. Dabei ist Camping nicht gleich Camping. Nicht jeder reist mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen im Schlepp von Ort zu Ort. Nicht wenige haben das Zuhause auf Zeit an einem Platz ihrer Wahl dauerhaft abgestellt. Andere sind da flexibler, mieten sich für ein paar Tage in einen fest installierten Caravan ein oder schlagen ein Zelt auf. Längst hat sich auch als Luxusvariante das so genannte „Glamping“ etabliert.
Textauszug: Zugegeben, architektonisch ist das niederländische Zandvoort fraglos alles andere als eine Schönheit. Überwiegend gesichts- und schmucklose Zweckbauten sowie Wohnblocks zieren große Teile der Stadt an der Nordsee. Dafür kann die 17.000-Seelen-Gemeinde jedoch mit einem riesigen, breiten und fast zehn Kilometer langen Strand punkten. Das vom Meer umspülte, sandige Areal lädt natürlich nicht nur zum Sonnenbaden und zu ausgiebigen Strandspaziergängen ein. Auch Wassersport wird hier natürlich in allen denkbaren Varianten gerne getrieben, obwohl die Nordsee, bedingt durch den sandigen Untergrund, überwiegend dunkelbraune Wellen aufwirft. Farblich steht das Wasser der Nordsee daher häufig im jähen Kontrast zum nicht selten strahlenden Blau des Himmels.
Textauszug: Derweil entpuppt sich das Tribe selber als kleine Wundertüte. Hinter der alten, renovierten Fassade verbirgt sich ein modernes, hippes Haus, das sich nicht nur Weltoffenheit auf die Fahne geschrieben hat, sondern diese auch spürbar lebt. Wer durch die Glastür schreitet, steht direkt im Herzstück des modernen wie ungewöhnlichen Hotels – und dies an einem historischen Ort. Denn das Gebäude in dem lange auch ein Intercity Hotel angesiedelt war, beheimatete in den 1980er und 1990er Jahren die weit über Düsseldorfs Stadtgrenzen hinaus bekannte Bhagwan-Disco und avancierte zum Mekka der Partyszene. Diesem Teil der Vergangenheit tragen die Macher des Tribe auf besondere Art Rechnung: „Silent Disco“ war die Inspiration für das Design. So finden sich immer wieder Anspielungen an die einstige Diskothek. Der Bogen spannt sich dabei von loungigen Separees und Disco-Kugeln bis hin Dancing-Queen-Kunstwerken auf den Zimmern. Den Beat des Hotels bestimmt derweil der multifunktionale Social Hub im Erdgeschoss. Seine Bar dient als Rezeption, Café und Treffpunkt zugleich.