Textauszug: Als erstes Haus am Platz darf sich das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Salzburgerhof im österreichischen Zell am See rühmen, an einem besonderen historischen Ort zu liegen: der Auerspergstraße. Benannt ist die schmale wie ruhige Verkehrsachse nach niemand geringerem als Adolf Fürst Auersperg. Dieser fungierte unter Kaiser Franz Joseph I. von 1871 bis 1879 als Ministerpräsident der österreichischen Reichshälfte von Österreich-Ungarn. In dieser Zeit sorgte er unter anderem dafür, dass die Markt Zell am See Anschluss an das Eisenbahnnetz erhielt und somit zu einem bedeutenden Ort in der touristischen Landschaft aufstieg.
Thema: Test des Fünf-Sterne-Superior-Hotels Salzburgerhof
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Textauszug: „Guinness doesn´t travel well“ sagt der Volksmund. Zwar wird das markant schwarze Bier an zahlreichen Orten der Welt in Lizenz gebraut und ist weltweit in 150 Ländern der Erde im Ausschank, doch die irischen Bierliebhaber schwören, es hätte nur dann den richtigen Geschmack, wenn es mit Wasser aus dem River Liffey in Dublin gebraut sei. Wie Champagner mit Frankreich, Wodka mit Russland und Chianti mit Italien in Verbindung gebracht wird, so ist Guinness ein unzertrennlicher Teil der Grünen Insel. „The wine of the country„, der „Wein des Landes“, wie Schriftsteller James Joyce das herbe Starkbier mit dem samtweißen Cremekragen und der etwas zähflüssigen Konsistenz einmal genannt hat, ist für Iren ein Stück des nationalen Kulturgutes. Und dies seit fast 250 Jahren.
Textauszug: Es ist schon kurios, dass eine Stadt vor allem für etwas berühmt ist, das es gar nicht gibt: einen fiktiven Radiosender. Die etwas älteren Semester werden sich noch an den Kalten Krieg und die Zeit vor dem Zerfall der Sowjetunion erinnern. In jenen Tagen hatten Radio-Eriwan-Witze Hochkonjunktur – und immer nach demselben Muster: „Frage an Radio Eriwan…“ gefolgt von der Antwort im Running-Gag-Format: „Im Prinzip ja, aber…“ Die mehr oder weniger lustigen Witze, die sich vornehmlich an den Systemunterschieden zwischen westlichen und sozialistischen Staaten rieben, waren eine Art politischer Karikatur in Wortform. Die Witze sind größtenteils längst in Vergessenheit geraten beziehungsweise nicht mehr zeitgemäß. Geblieben sind aber in Eriwan die Spuren aus der Zeit der Sowjetunion. Insbesondere außerhalb des Zentrums der armenischen Hauptstadt ragen scheußliche wie gesichtslose Wohnblocks in Form von Plattenbauten gen Himmel.
Textauszug: Herbstzeit ist Wanderzeit, aber auch Wellnesszeit. Beides lässt sich in Zell am See im Salzburger Land in Österreich perfekt miteinander kombinieren. Wobei natürlich in erster Linie der Berg ruft. In diesem Falle die 1.965 Meter hoch gelegene Schmittenhöhe. Die Berg- und Talfahrt kostet hin und zurück stolze 41 Euro für Erwachsene. Rund 2,8 Kilometer Wegstrecke legt die Seilbahn hierfür zurück. Dies entspricht etwa einem Euro für 135 Meter Fahrstrecke – und dies bei 1.011 Metern Höhenunterschied.
Textauszug: Tosende Wasserfälle, glasklare, reißende Wildbäche, urige Hütten und vorwitzige Murmeltiere sowie hoch aufragende, bewaldete Berge verleihen dem Gasteiner Tal gerade im Herbst eine besondere Note. Während das Gros der weithin sichtbaren Gipfel wie der 2.492 Meter hohe Graukogel oder das zwischen 1.590 und 2.650 Metern hohe Sportgastein bereits mit Schnee bedeckt ist, verwandelt ein Meer aus bunt gefärbten Blättern das rund 40 Kilometer lange Tal im Bundesland Salzburg in Österreichs Antwort auf den berühmten Indian Summer in Nordamerika. Die perfekte Zeit, um die wunderbar wanderbare Region auf Schusters Rappen zu erkunden.
Textauszug: Modern, frisch, gemütlich und durchaus farbenfroh ist das kleine Hildebrandt‘s Hotel in Neumünster. Mit Ausnahme der Schreibweise, die Sprachpuristen angesichts des angelsächsischen Genitivs auf den Plan rufen, gibt es nichts an dem Hotel auszusetzen. Das charmante Drei-Sterne-Superior Hotel liegt knapp 400 Meter vom Rathaus und damit vom Zentrum von Neumünster entfernt. Das Gros der Zimmer verteilt sich auf zwei ruhig gelegene Solitärgebäude im Gartenbereich. Die Gästeräume sind großzügig geschnitten. Farblich dominieren Beige-, Grau und Brauntöne.
Textauszug: Spätestens wenn der weite Blick den Horizont des hellblauen Meeres bei Étretat berührt, spürt man die zauberhafte Magie dieses Ortes. So muss dieser Moment auch Claude Monet einst erfasst haben, da er wieder und wieder seine Staffelei aufstellte, um die Schönheit dieser Region für immer und ewig festzuhalten. Stolz und ehrfürchtig ragen die weißen Kreidefelsen von Étretat bis zu 80 Meter in den Himmel. Kühle Winde und wilde Stürme nagten und nagen an den verletzlichen Gesteinen. Doch nur so konnten die brachialen Felsenbögen entstehen, die das so malerische und beeindruckende Bild abgeben. Millionen und Abermillionen von Kieselsteinen im Meer bieten zumindest einen kleinen Schutz gegen die wuchtige Brandung des Atlantiks.
Textauszug: Paris geht immer. Insbesondere, wenn die Anreise so rasant schnell geht. Der Eurostar ist auf dem Weg in Frankreichs Hauptstadt tempomäßig schlicht nicht zu schlagen. Keine vier Stunden braucht der Hochgeschwindigkeitszug von Köln bis in die Seine-Metropole. Die Zeit vergeht tatsächlich wie im Flug. Insbesondere in der Premium-Klasse, wo ähnlich wie im Flugzeug am Platz eine Mahlzeit sowie ein Snack serviert werden. Spätestens nachdem der Eurostar kurz hinter Aachen die deutsch-belgische Grenze überschritten hat, nimmt der Zug im wahrsten Sinne des Wortes mächtig Fahrt auf. Mit Zwischenhalten in Lüttich und Brüssel geht es mit Spitzengeschwindigkeiten von gut 300 Stundenkilometer gen Paris.
Textauszug: „Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr“, klingt fast schon etwas abgedroschen und doch passt es zum Saimaa-See im Osten von Finnland wie die Faust aufs Auge. Wobei die Bezeichnung „See“ eigentlich nicht ganz korrekt ist. Vielmehr stellt der Saimaa ein System von mehr als 120 miteinander verbundener Seen auf rund 4.370 Quadratkilometern Fläche dar. Allein die nackten Zahlen lassen vermuten, welche gigantische Wasserfläche sich hier befindet. Denn der Saimaa misst stolze 15.000 Kilometer Küstenlinie – mehr als
Textauszug: Schuld sind wohl Claude Monet und Eugène Boudin. Die beiden berühmten Künstler stellten dereinst am gut 350 Jahre alten, rechteckigen Hafenbecken Vieux Basin ihre Staffeleien auf und bannten die malerische Kulisse mit ihren bunten Fischerbooten, Segelschiffen und Yachten vor schmalen, schieferverkleideten, siebenstöckigen Häusern wiederholt auf ihre Leinwände. Insbesondere auch, weil die Farbenpracht, die sich bei wechselnden Lichtverhältnisse im Wasser spiegelt, für eine besondere Atmosphäre sorgte und sorgt. Seither folgten unzählige Künstler ihrem Beispiel und verhalfen so dem kleinen Honfleur zu internationaler Berühmtheit.
Textauszug: Die Gräfin gibt sich auf dem Fluss, nach dem sie benannt ist, die Ehre. Mit rotem Rumpf statt rotem Teppich macht sich die Seine Comtesse von Paris auf den Weg nach Le Havre. Quasi eine kleine Tour de France auf der Seine mit Atlantik-Feeling. Beim Verlassen der französischen Hauptstadt im Schatten des mächtigen Eiffelturms fühlen sich nicht wenige unweigerlich an die Grachten in Amsterdam erinnert. Denn die extrem kurvenreiche Seine ist hier nicht nur relativ schmal, sondern wird auch noch von unzähligen Hausbooten gesäumt. In vielen Abschnitten ist das Ufer so nahe, dass man das Gefühl hat, beide Flussbegrenzungen mit dem ausgestreckten Arm berühren zu können.