Der Schiffstest: An Bord der A-ROSA Luna

A-Rosa Luna - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Das Wasser der Rhône schimmert im nachmittäglichen Sonnenlicht, während sich das elegante Schiff mit dem charakteristischen Kussmund-Logo und der roten Rose am Bug seinen Weg durch den Süden Frankreichs bahnt. Die A-Rosa Luna, im Jahr 2005 erbaut, schippert vornehmlich von Lyon aus tief in das Herz der Provence sowie der Camargue und besticht dabei durch modernem Hotelkomfort auf 125,8 Metern Länge. Mit Platz für maximal 174 Gäste bewahrt das gerade einmal 11,4 Meter breite Boutiqueschiff eine angenehme Intimität.

Thema: A-ROSA Luna im Test
Länge: 5.982 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Arles auf den Spuren von Vincent van Gogh

Arles - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Gerade einmal 15 Monate seines Lebens verbrachte Vincent van Gogh in Arles – doch diese vergleichsweise kurze Zeit hinterließ tiefe Spuren in der Kunstgeschichte. Zwischen Februar 1888 und Mai 1889 arbeitete der niederländische Maler mit außergewöhnlicher Intensität in der südfranzösischen Stadt an der Rhône. Rund 300 Gemälde und etwa 200 Zeichnungen entstanden während dieser Zeit. Zu den bekanntesten Arbeiten aus dieser Schaffensphase zählen die berühmte „Sunflowers“-Serie, „Das Gelbe Haus“, „Das Schlafzimmer in Arles“ und „Caféterrasse am Abend“. Heute gilt Arles deshalb als einer der bedeutendsten Orte, um den Lebens- und Schaffensspuren des Künstlers nachzuspüren.

Thema: Streifzug durch Avignon
Länge: 5.338 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Avignon – Frankreichs Stadt der Päpste

Avignon - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer durch die mittelalterlichen Straßen von Avignon schlendert, landet früher oder später am Papstpalast – und damit mitten in jener Epoche, die der 92.000-Seelen-Gemeinde am Ufer der Rhône den Beinamen „Stadt der Päpste“ eingebracht hat. Im Jahr 1309 verlegte Papst Clemens V. den Sitz des Kirchenoberhaupts von Rom ins französische Avignon. Mehrere Jahrzehnte lang wurde die Stadt zum Zentrum der katholischen Welt. Päpste, Kardinäle und Gesandte prägten das politische und religiöse Leben, bevor der päpstliche Hof im Jahr 1377 nach Rom zurückkehrte.

Thema: Streifzug durch Avignon
Länge: 3.934 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Rhône zwischen Papstsitz und Weinberg

A-Rosa Luna - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wenn sich der Bug der A-Rosa Luna von den Ufern am Zusammenfluss der Saône mit der Rhône löst, beginnt eine Entdeckungsreise durch den Süden Frankreichs, die kulinarische Raffinesse mit landschaftlicher Erhabenheit verbindet. Lyon, die Hauptstadt der Region Auvergne-Rhône-Alpes, präsentiert sich bei der Ausfahrt als eindrucksvolles architektonisches Panorama aus Renaissance-Fassaden, verborgenen Fußgängerpassagen, den Traboules, der berühmten Presqu’île, wo sich Modeboutiquen und Cafés aneinanderreihen und der über allem thronenden Basilika Notre-Dame de Fourvière mit der daneben liegenden Miniausgabe des Eiffelturms, des 101 Meter hohen Tour métallique de Fourvière.

Thema: Flusskreuzfahrt auf der Rhône
Länge: 6.819 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Jumièges – die schönste Ruine Frankreichs

Jumièges - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer sich von Rouen aus flussabwärts bewegt, folgt dem trägen Lauf der Seine, die sich hier in gewaltigen Mäandern durch das grüne Herz der Normandie frisst. Hinter einer Biegung, dort, wo die Obstgärten des Pays de Caux besonders üppig blühen, geschieht es: Plötzlich schiebt sich ein steinernes Gebirge aus dem Dunst der Flusslandschaft. Es sind die Türme von Jumièges, die fast fünfzig Meter hoch in das normannische Blau ragen. Doch beim näheren Hinsehen offenbart sich das Paradoxon dieses Ortes. Was aus der Ferne wie eine stolze Festung des Glaubens wirkt, ist bei Licht betrachtet ein hohler Zahn, ein Skelett aus Kalkstein, dessen Rippen den Himmel stützen müssen, weil das Dach längst der Schwerkraft und der Geschichte nachgegeben hat.

Thema: Abbaye de Jumièges in der Normandie
Länge: 5.026 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Bestellen

Prunk, Pferde und Pistolen in Chantilly

Textauszug: Wenn der Morgennebel über den künstlich angelegten Kanälen aufsteigt, wirkt das Schloss Chantilly fast wie eine steinerne Fata Morgana vor den Toren von Paris. Nur 50 Kilometer von der französischen Hauptstadt entfernt scheint die Zeit ein wenig stillzustehen. Zwischen prächtigen Galerien, die nach dem Louvre die bedeutendste Sammlung alter Meister in Frankreich beherbergen, und den weitläufigen Gärten scheint jeder Kieselstein hier die Eleganz vergangener Jahrhunderte zu atmen. Majestätisch und beinahe schwebend erhebt sich das Bauwerk aus den umliegenden Wassergräben, die das Licht der Ile-de-France in zahllosen Nuancen reflektieren.

Thema: Château de Chantilly
Länge: 7.331 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Normannischer Zauber lockt nach Rouen

Rouen - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer sich Rouen vom Wasser aus nähert, könnte meinen, er steuere auf eine Mischung aus Lagerhalle und Betonpoesie zu. Schmucklose Kais, nüchterne Zweckbauten – nichts deutet darauf hin, dass sich hinter dieser industriellen Tarnkappe eine der wohl prachtvollsten Städte Frankreichs duckt. Denn in der Altstadt entfaltet Rouen, die Hauptstadt der Normandie und Heimat von knapp 100.000 Menschen, das wahre Gesicht: mittelalterlich, charmant, überraschend – eine Ansammlung von Fachwerk, Kirchtürmen und Kopfsteinpflaster.

Thema: Streifzug durch das franzöische Rouen
Länge: 6.779 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Rue de Rivoli kreativ: Wildes Pariser Künstlerhaus

Künstlerhaus an der rue de Rivoli - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer glaubt, die Pariser Kunstszene sei nur im berühmten Louvre konserviert oder im Musée d’Orsay gerahmt, wer glaubt, Kunst müsse immer nur still, ehrfürchtig und hinter Glas präsentiert werden, der hat noch nicht die 59, rue de Rivoli in der französischen Hauptstadt betreten. Ein Gebäude, das aussieht, als hätte Banksy mit Vincent Van Gogh und Keith Haring eine WG gegründet und Picasso zusammen mit Andy Warhol die Wände mitgestaltet. Denn das alternative Künstlerhaus präsentiert nicht nur Kunst auf gleich sechs Etagen, sondern ist selbst ein beeindruckendes Kunstwerk. Schon von außen wirkt das Künstlerhaus wie ein rebellischer Farbtupfer im eleganten Grau der Pariser Innenstadt: wild bemalt, verspielt, ein bisschen verrückt. Wer hier eintritt, lässt die Welt der klassischen Kunst hinter sich und taucht ein in ein kreatives Paralleluniversum, in dem Pinsel, Spraydose und Fantasie eindeutig das Sagen haben. Ein Meer aus ungebremster Schaffensfreude, Kreativität voller gewagter Kunstwerke. Ob Malereien, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen oder Installationen – sie alle finden hier ihren Raum. Ebenso wie einige Kunstrichtungen, die sich eher schwerlich kategorisieren lassen. Aber gerade diese Phänomen macht den besonderen Charme des Künstlerhauses an der rue de Rivoli aus.

Thema: Alternatives Künstlerhaus in Paris
Länge: 5.377 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Giverny – wo Monet lebte, malte, träumte

Monets Wohnhaus - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Inmitten der Normandie, wo Butter und Cidre fast schon zur Grundausstattung einer jeden Mahlzeit gehören, liegt das kleine Giverny – oder besser gesagt, das, was aus dem verschlafenen Nest geworden ist, seit Claude Monet es ab dem Jahre 1863 in eine Oase des Impressionismus verwandelte. Dabei herrscht in der 450-Seelen-Gemeinde, knapp 75 Kilometer vor den Toren der französischen Hauptstadt Paris, von April bis November absoluter Ausnahmezustand, wenn hier jährlich gut 750.000 Kunstbeflissene, Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber aus aller Herren Länder einfallen. Sie alle wollen sich ein Bild von der faszinierenden Blumenpracht machen, die der 1926 verstorbene Künstler unzählige Male auf seine ureigene Art im Bild festgehalten hat.

Thema: Monets Haus und Garten
Länge: 6.423 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Geheimtipp: Das Viaduc des Arts in Paris

Viaduc des Arts - Copyright Karsten-Thilo Raab Textauszug: Das ausgediente Bahnhofsgebäude wurde im Jahre 1984 dem Erdboden gleich gemacht, geblieben ist aber ein Teil der Bahnstrecke, die von 1859 bis 1969 die Paris mit Marles-en-Brie im Südosten der französischen Kapitale verband. Vom Gare de la Bastille verlief die Trasse parallel zur Avenue Daumesnil auf einem Viadukt. Getragen wurde (und wird) diese von 71 Gewölben aus rotem Ziegel und zwei Metallbrücken, während die Bahntrasse selber zum „Viaduc des Arts“ mit Hochgarten umgebaut wurde. „Die Gewölbebögen wurden ab 1989 zu rund 50 Ladenlokalen umgebaut, die Schienen rausgerissen und die einstige Bahntrasse auf dem Viadukt in eine bepflanzte Promenade mit Parkcharakter umgewandelt“, schwärmt Guignon von der Pionierleistung des Landschaftsarchitekten Philippe Mathieux und Jacques Vergely.

Thema: Der spektakuläre, wenig bekannte Pariser Hochgarten
Länge: 4.432 Zeichen (plus Infoteil mit 1.951 Zeichen)
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Étretat – eine Reise in die Vergangenheit

Etretat - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Spätestens wenn der weite Blick den Horizont des hellblauen Meeres bei Étretat berührt, spürt man die zauberhafte Magie dieses Ortes. So muss dieser Moment auch Claude Monet einst erfasst haben, da er wieder und wieder seine Staffelei aufstellte, um die Schönheit dieser Region für immer und ewig festzuhalten. Stolz und ehrfürchtig ragen die weißen Kreidefelsen von Étretat bis zu 80 Meter in den Himmel. Kühle Winde und wilde Stürme nagten und nagen an den verletzlichen Gesteinen. Doch nur so konnten die brachialen Felsenbögen entstehen, die das so malerische und beeindruckende Bild abgeben. Millionen und Abermillionen von Kieselsteinen im Meer bieten zumindest einen kleinen Schutz gegen die wuchtige Brandung des Atlantiks.

Thema: Kreidefelsen und mehr am Ärmelkanal
Länge: 9.107 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Infos anfordern, Text oder Bilder bestellen