Textauszug: Gemächlich zieht die MS Elbe Princesse vom tschechischen Prag aus über die Moldau und die Elbe Richtung Dresden und eröffnet Perspektiven auf historische Städte, weite Flusslandschaften und verborgene Naturschätze. Dabei fällt das Schiff im positiven Sinne sofort auf. Nicht nur wegen seines Namens, sondern vor allem durch seine technische Besonderheit: Als eines der wenigen Flusskreuzfahrtschiffe Europas nutzt es ein Schaufelrad, das speziell für flache Gewässer konzipiert wurde und vermittelt dabei eine Atmosphäre, die an die große Zeit der historischen Raddampfer erinnert. Genau diese Bauweise ermöglicht die Befahrung von Routen, die klassischen Kreuzfahrtschiffen verwehrt bleiben.
Thema: Test des Flusskreuzfahrtschiffs MS Elbe Princesse
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Textauszug: Kaum eine Flussreise verbindet historische Metropolen, romantische Landschaften und bedeutende Kulturdenkmäler so harmonisch wie eine Flusskreuzfahrt auf der Moldau und der Elbe. Zwischen den goldenen Türmen Prags und der barocken Pracht Dresdens entfaltet sich eine Route, die das Herz Böhmens mit den schönsten Seiten von Sachsen verbindet. Dabei wechseln eindrucksvolle Stadtpanoramen, stille Flusswindungen, bewaldete Ufer und prächtige Adelssitze in einem Rhythmus, den das Reisen auf dem Wasser entspannt vorgibt. Möglich wird das durch die MS Elbe Princesse, ein modernes Schaufelradschiff mit kombiniertem Jetantrieb, das speziell für geringe Wassertiefen und enge Flussabschnitte konzipiert wurde. .
Textauszug: Spätestens wenn der weite Blick den Horizont des hellblauen Meeres bei Étretat berührt, spürt man die zauberhafte Magie dieses Ortes. So muss dieser Moment auch Claude Monet einst erfasst haben, da er wieder und wieder seine Staffelei aufstellte, um die Schönheit dieser Region für immer und ewig festzuhalten. Stolz und ehrfürchtig ragen die weißen Kreidefelsen von Étretat bis zu 80 Meter in den Himmel. Kühle Winde und wilde Stürme nagten und nagen an den verletzlichen Gesteinen. Doch nur so konnten die brachialen Felsenbögen entstehen, die das so malerische und beeindruckende Bild abgeben. Millionen und Abermillionen von Kieselsteinen im Meer bieten zumindest einen kleinen Schutz gegen die wuchtige Brandung des Atlantiks.
Textauszug: Die Gräfin gibt sich auf dem Fluss, nach dem sie benannt ist, die Ehre. Mit rotem Rumpf statt rotem Teppich macht sich die Seine Comtesse von Paris auf den Weg nach Le Havre. Quasi eine kleine Tour de France auf der Seine mit Atlantik-Feeling. Beim Verlassen der französischen Hauptstadt im Schatten des mächtigen Eiffelturms fühlen sich nicht wenige unweigerlich an die Grachten in Amsterdam erinnert. Denn die extrem kurvenreiche Seine ist hier nicht nur relativ schmal, sondern wird auch noch von unzähligen Hausbooten gesäumt. In vielen Abschnitten ist das Ufer so nahe, dass man das Gefühl hat, beide Flussbegrenzungen mit dem ausgestreckten Arm berühren zu können.