Textauszug: Still und beinahe entrückt liegt der Formarinsee in den Lechtaler Alpen. Die umliegenden Bergkämme spiegeln sich in der glatten Oberfläche. Unweit des Sees, der im Jahre 2025 zum „schönsten Platz in Österreich“ gekürt wurde, tritt das Wasser aus den Felsen hervor, sickert durch Geröllfelder, sammelt sich zwischen Alpenrosen und Edelweiß und formt ein Rinnsal, das bald einen Namen tragen wird: Lech. Auf 1.793 Metern Höhe beginnt hier die Geschichte eines der letzten weitgehend ungezähmten Flüsse Europas. Mit gerade einmal sechs Grad Temperatur macht sich das Wasser auf eine 264 Kilometer lange Reise durch Österreich und Deutschland, bis es schließlich bei Marxheim in die Donau mündet.
Thema: Wandern auf dem Lechweg
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Textauszug: In einer Zeit, in der viele Häuser mit Konzepten von Offenheit und Begegnung werben, setzt die Lech Lodge am Arlberg in Österreich auf einen anderen, beinahe altmodisch wirkenden Wert: Privatsphäre. Die Idee, sich während der schönsten Tage des Jahres nicht in einen anonymen Hotelbetrieb einordnen zu müssen, sondern in einer fast privaten Atmosphäre zu wohnen, trifft den Nerv der Zeit. Der Morgen beginnt nicht unter dem Diktat des Buffets und vorgegeben durch die Öffnungszeiten des Frühstücksrestaurants, sondern im eigenen Takt. Der Abend endet nicht mit dem Gefühl, Teil eines Betriebs zu sein, sondern mit dem Eindruck, in einem persönlichen Rückzugsort angekommen zu sein, ohne dabei auf den Komfort eines erstklassigen Hotels verzichten zu müssen.
Textauszug: Die Gassen von Porto sind ein Geflecht aus steilen Treppen, abgewetzten Stufen und verwunschenen Durchgängen, oft gepflastert mit glänzenden calçada-Steinen, die im Sonnenlicht funkeln. Zwischen Azulejo Hauswänden und barocken Kirchenfassaden hängen Wäscheleinen wie bunte Girlanden, und aus winzigen Tavernen dringt der Duft von frisch gegrilltem Fisch, während unten der Douro wie seit Jahrhunderten seinen gemächlichen Weg zur Atlantikküste sucht. Doch wer den Blick über das glitzernde Wasser schweifen lässt, hinüber zum Südufer nach Vila Nova de Gaia, entdeckt eine neue Dimension der Gastfreundschaft, die das historische Erbe der Region mit modernem Luxus verwebt: Das Fünf-Sterne-Hotel Forte de Gaia.
Textauszug: Wer liebt ihn nicht? Den beeindruckenden Anblick des Big Bens mit seinem neugotischen Turm am Palace of Westminster. Die historische Anmutung, inspiriert von mittelalterlicher Gotik, die reiche Fassadendekoration aus Ziegelstein mit einer Kalksteinfassade und nicht zuletzt die gusseiserne Spitze mit den detaillierten Verzierungen zieht mit seinem Anblick jeden Besucher von London in den Bann. Durch seine stolze Größe von 96,30 Metern überragt er herrschaftlich den Parliament Square. Doch die Wahrheit ist, die beeindruckten Betrachter eines der Wahrzeichen der Hauptstadt Großbritanniens meinen in Wirklichkeit nicht den Big Ben, sondern sind fasziniert vom Elizabeth Tower, der im Jahre 1858 fertiggestellt wurde.