Textauszug: Still und beinahe entrückt liegt der Formarinsee in den Lechtaler Alpen. Die umliegenden Bergkämme spiegeln sich in der glatten Oberfläche. Unweit des Sees, der im Jahre 2025 zum „schönsten Platz in Österreich“ gekürt wurde, tritt das Wasser aus den Felsen hervor, sickert durch Geröllfelder, sammelt sich zwischen Alpenrosen und Edelweiß und formt ein Rinnsal, das bald einen Namen tragen wird: Lech. Auf 1.793 Metern Höhe beginnt hier die Geschichte eines der letzten weitgehend ungezähmten Flüsse Europas. Mit gerade einmal sechs Grad Temperatur macht sich das Wasser auf eine 264 Kilometer lange Reise durch Österreich und Deutschland, bis es schließlich bei Marxheim in die Donau mündet.
Thema: Wandern auf dem Lechweg
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Textauszug: In diesem Teil des Allgäus findet sich jede Menge. Und dies im dreifachen Sinne. Jede Menge Wasser, jede Menge Steine und jede Menge Menschen. Dazu diese Enge. Hoch aufragende Steine und Felsen werden von einer engen sowie tiefen und langen Schlucht, durch die das tosende Wasser der Breitach rauscht, durchzogen. Einige Meter oberhalb des reißenden Wildflusses befindet sich ein Laufsteg. Nicht für Models, sondern für alle, die das Naturschauspiel aus nächster Nähe in Augenschein nehmen wollen. Dabei gibt es, nüchtern betrachtet, nicht viel zu sehen. Nur Schaumkronen, Wasser, das mit enormer Geschwindigkeit talwärts strömt und dabei enorme Kräfte entwickelt. Hinzu kommen wechselnde Lichteinfälle hinter jeder noch so kleinen Biegung der Schlucht. Aber gerade das ist es, was die Faszination für die Breitachklamm ausmacht.
Textauszug: Durch die geöffneten Fenster schallen dezent das Läuten von Kuhglocken und das sanfte Plätschern der Fontäne auf dem kleinen Teich in der Mitte des gepflegten Kurparks. Keine fünf Gehminuten vom schnuckeligen Ortszentrum direkt am Staufenpark, dem liebevoll angelegten Kurpark des 7.200-Seelen-Nestes, befindet sich mit dem Lindner Parkhotel Oberstaufen eine der wohl besten Adressen im Allgäu.
Textauszug: Die sanften Hügel und Bergkuppen des Voralpenlandes erstrahlen in verschiedenen Grüntönen. In der klaren Bergluft liegt ein Duft von frisch geschnittenem Gras. An den bewaldeten Hängen senden auch die Nadelbäume einen Gruß an die Nase. Fast scheint es, als sei die Bergwelt rund um Oberstaufen eine gigantische Freiluftfabrik für Latschenkiefer-Produkte. Musikalisch umrahmt wird die Idylle vom permanenten Läuten der Kuhglocken. Die meisten Rindviecher sind kakaobraun und wohl genährt. Das Grasen an den Hanglagen scheint ihnen nichts auszumachen. Auch genetische Veränderungen wie kürzere Beine vorne oder an einer Seite sind für das Laienauge dabei nicht zu erkennen. Im Gegenteil, bei den etwas steileren Passagen kommt ein wenig Kuh-Neid auf.
Textauszug: Mit sechs Jahren beginnt normalerweise der Schulalltag. Die Macher haben schon lange ihre Hausaufgaben gemacht. Als Klassenbester sorgen sie für die Versetzung anderer. Genauer gesagt (ver-)s etzen sie die Massen in Begeisterung und Bewegung. Und die Massen stimmen eindrucksvoll mit den Füßen ab, verzeichneten im vergangenen Jahr rund 700.000 Übernachtungen. Gleichzeitig wird damit dokumentiert, dass die KönigsCard nicht von ungefähr die beliebteste Gästekarte Deutschlands ist. Und dies aus gutem Grund: sie ist nicht käuflich, sie ist kostenlos und ermöglicht die kostenfreie Nutzung von 250 touristischen Angeboten in vier Regionen.