Textauszug: Wer glaubt, in den österreichischen Alpen ließe sich immer und überall die Stille genießen, war fraglos noch nicht in der Liechtensteinklamm. Hier, unweit von St. Johann im Pongau, ist die Urgewalt der Natur. Die knapp vier Kilometer lange Liechtensteinklamm zählt zu den tiefsten und längsten begehbaren Schluchten der Alpen und präsentiert sich als Naturdenkmal, das seit über 10.000 Jahren vom Wasser geformt wird. Die Felswände ragen bis zu 300 Meter in die Höhe, während sich unten das Wasser unermüdlich seinen Weg bahnt – mal tosend, mal geheimnisvoll murmelnd.
Thema: Spektakuläre Schlucht im Salzburger Land
Länge: 2.745 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Bestellen
Textauszug: Man nehme eine Prise Schweizer Bodenständigkeit, mische sie mit einer gehörigen Portion österreichischer Gemütlichkeit und garniere das Ganze mit einem Schloss, das majestätisch über den Dingen thront. Willkommen in Vaduz, der Hauptstadt des Fürstentums Liechtenstein. Keine Wolkenkratzer, keine hupenden Kolonnen, keine überbordende Geschäftigkeit. Die Kulisse: der Rhein, der sich gemächlich durchs Tal zieht, und darüber die mächtigen Alpen, die wie ein natürlicher Schutzwall wirken. Hier, im Herzen Liechtensteins, ist die Welt noch in einer Weise in Ordnung, die andernorts längst als Legende gilt. Während in anderen Metropolen die Rushhour den Puls in die Höhe treibt, ist die größte Verkehrsbehinderung in Vaduz höchstens eine Gruppe staunender Touristen, die versuchen, das herrschaftliche Schloss Vaduz so zu fotografieren, dass keine einzige Stromleitung das royale Panorama stört. Die Kapitale versprüht einer Atmosphäre, die eher an ein gepflegtes Dorf erinnert als an ein politisches Zentrum.
Textauszug: Am nordöstlichen Zipfel Tirols, dort, wo das Pillerseetal an die bayerische Grenze stößt, markiert die Steinplatte mit ihren 1.869 Metern Höhe einen Fixpunkt alpiner Naturgeschichte. Das gerade einmal 1.900 Einwohner zählende Dorf Waidring auf 778 Metern Seehöhe bildet mit seiner barocken Pfarrkirche, den gepflegten Bauernhöfen und der traditionellen Architektur den klassischen Talabschluss – ein Ort, der bäuerliche Kultur und alpine Gelassenheit ausstrahlt. Doch wer sich vom Ortskern aus in Richtung Gipfelmassiv bewegt, betritt eine Landschaft, die weit über regionale Bedeutung hinausreicht.
Textauszug: Im Oktober 2015 feierte „Spectre“ als 24. Abenteuer der James-Bond-Reihe vor den Augen der britischen Thronfolger Prinz William und Prinz Harry eine umjubelte Weltpremiere in der Londoner Royal Albert Hall. Während der Agententhriller mit Daniel Craig in der Hauptrolle erstmals über den Bildschirm flimmerte, blickte das österreichische Sölden mit besonderem Stolz in die britische Hauptstadt. Denn in dem beliebten Wintersportort im Ötztal war eine der wohl spektakulärsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte durch Eis und Schnee gedreht worden. Im Mittelpunkt standen dabei die kurvenreiche, verschneite Gletscherstraße sowie das auf 3.048 Metern Höhe gelegene Ice Q Restaurant, das für den 007-Streifen spektakulär in Szene gesetzt wurde.
Textauszug: Liechtensteins Hauptstadt Vaduz entpuppt sich als ein Dorf mit einem Hauch von Weltstadtflair. Entlang der Fußgängerzone Städtle finden sich nicht nur die wichtigsten Bauten und Museen der Kapitale, sondern auch Designerläden, Souvenirshops, Boutiquen, Restaurants, Regierungsgebäude und zahlreiche Banken. Unmittelbar vor dem Liechtenstein Cente markiert ein Stein die Stelle, von der seit 1864 alles Distanzen innerhalb des Landes vermessen wurden. Dominiert wird das Stadtbild durch das Schloss Vaduz. Die öffentlich nicht zugängliche Festung hoch oben über der Stadt ist seit 1712 im Besitz der Fürsten von Liechtenstein und offizieller Wohnsitz der Fürstenfamilie.
Textauszug: Zugegeben, 41 Pistenkilometer klingen eher mau – vor allem für die Kilometerfresser unter den Abfahrern. Dennoch ist das „Kitz“ absoluter Kult. Und dies seit mehr als fünf Jahrzehnten. Bereits 1965 wurde auf dem Kitzsteinhorn das erste Gletscher-Skigebiet Österreichs in Betrieb genommen. Ein fast schon legendäres Areal auf bis zu über 3.000 Metern über dem Meeresspiegel mit top präparierten Pisten für jede Könnerstufe, einer drei Kilometer lange Langlaufloipe, Funslopes sowie Freeride-Routen und nicht zu vergessen, der „Black Mamba“, einer knapp einen Kilometer lange, schwarzen Piste mit einem Gefälle von 63 Prozent.
Textauszug: Wer mit Kindern in die Berge fährt, der hört nach ein paar Tagen in den Wanderstiefeln sicher irgendwann ein leicht nörgeliges „Waaaas? Schon wieder wandern?!“ Nur gut, dass es in der Bergwelt Interlakens tolle Alternativaktivitäten gibt. Wie wäre es zur Abwechselung einmal, sich auf ein schnittiges Gefährt zu stellen und im eigenen Tempo zu Tale zu sausen? Möglich ist das zum Beispiel mit dem coolen Trotti-Bike, das man am Niederhorn, dessen Talstation bequem per Bus in weniger als 30 Minuten ab Interlaken erreicht ist, gegen Gebühr ausleihen kann. Nach einer kurzen Fahrt mit der Standseilbahn geht es an der Mittelstation Vorsass los.
Textauszug: Näher an die Piste kommt man mit seinem Nachtlager wohl kaum. Der Skistall des Jufa Hotels im liechtensteinischen Wintersportgebiet von Malbun liegt direkt an der Piste. Einfach Ski unterschnallen und mit zwei, drei Schwüngen ist die Talstation der Sesselbahn hinauf zum Täli (1871 Meter) oder zum Hochegg (1884) erreicht. Das gerade einmal 23 Pistenkilometer umfassende Skigebiet ist überaus familienfreundlich – ganz so wie das Jufa Alpin Resort. Das Drei-Sterne-Haus mit seinen insgesamt 66 Zimmern verfügt sowohl direkt angrenzend an den kombinierten Empfangs-, Bar- und Restaurantbereich als auch draußen über großzügige Kinderspielecken mit Klettertürmen, Rutschen und vielem mehr.
Textauszug: Ötzi-Tattos, Milchkannen-Xylophone, diebische Raben, schmusige Widder und das Rätsel um einen Edelstein auf 2020 Metern – die Urlaubsmöglichkeiten für Groß und Klein sind im Ötztal perfekt für sorglose Ferientage in den Bergen. Und wer meint, Bergurlaub sei automatisch gleichbedeutend mit Wanderurlaub, hat sich getäuscht. Gerade für Familien bietet das Ötztal Freizeitbedingungen, die an Vielfalt kaum zu toppen sind. „Wer ist das denn?“, fragt die siebenjährige Maike staunend, als sie die Gletschermumie Ötzi beim Betreten des Ötzi-Dorfes entdeckt.
Textauszug: Wer Nauders bisher nur von der Durchreise gen Süden über den Reschenpass kennen gelernt hat, der wird überrascht sein. Denn das authentische 1.500-Seelen-Dorf hat seinen ursprünglichen Charme bewahrt und sticht positiv aus der Masse anderer Skiorte heraus. Die dörfliche Strukturen dominieren, beim abendlichen Spaziergang riecht es hier und dort auch schon mal nach Kuhstall und jeder grüsst jeden freundlich. Der Ortskern zeigt einen starken rätoromanischen Einfluss. Über allem thront in seiner dominante Erscheinung das prächtige Schoss Naudersberg, welches lange Zeit auch Gerichtssitz war und heute in Ferienwohnungen umgewandelt worden ist. Alte Handelswege, wie die berühmte römische Kaiserstraße „Via Claudia Augusta“, führen an dem malerisch gelegenen Ort vorbei, und machten ihn schon früh zu einem gastfreundlichen und weltoffenem Platz.