Textauszug: Wer glaubt, in den österreichischen Alpen ließe sich immer und überall die Stille genießen, war fraglos noch nicht in der Liechtensteinklamm. Hier, unweit von St. Johann im Pongau, ist die Urgewalt der Natur. Die knapp vier Kilometer lange Liechtensteinklamm zählt zu den tiefsten und längsten begehbaren Schluchten der Alpen und präsentiert sich als Naturdenkmal, das seit über 10.000 Jahren vom Wasser geformt wird. Die Felswände ragen bis zu 300 Meter in die Höhe, während sich unten das Wasser unermüdlich seinen Weg bahnt – mal tosend, mal geheimnisvoll murmelnd.
Thema: Spektakuläre Schlucht im Salzburger Land
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Textauszug: Erst fließt der Schweiß, dann das Wasser in Strömen. So gesehen ist das feuchte Element ein treuer Begleiter auf dem Weg zum und entlang des größten Wasserfalls in Tirol. Denn bevor das 159 Meter hohe Naturschauspiel des Stuibenfalls aus nächster Nähe in Augenschein genommen werden kann, sind zunächst einmal Füße, Waden und Oberschenkel gefordert. Zumal der Stuibenfall nur per Pedes zu erreichen ist. Durch einen schattigen Wald führt der Anstieg vom Wanderparkplatz am Kentalweg in Umhausen. Fast dreieinhalb Kilometer lang geht es dabei stetig und steil bergauf. Mehr als 500 Höhenmeter gilt es zu bewältigen.
Textauszug: Im feinen Sprühnebel bricht sich das Sonnenlicht und erzeugt Regenbögen in den schillerndsten Farben. Auf einer Breite von gut 2.700 Metern stürzt das Wasser inmitten einer einzigartigen Urwaldsszenerie mit tosendem Lärm bis zu achtzig Meter in die Tiefe und lässt den Foz do Iguacú zum größten Wasserfall der Erde werden. Die Cataratas, so der eigentliche Name der Wasserfälle im Südwesten Brasilien an der Grenze zu Argentinien, ziehen jährlich mehr als sieben Millionen Besucher in ihren Bann. Die Wasserfälle, die sich sowohl auf argentinischem als auch auf brasilianischem Gebiet befinden, sind breiter als die Victoria-Fälle, höher als die berühmten Niagara Fälle und zweifelsohne schöner und beeindruckender als beide.