Textauszug: Ein leises Klacken auf Stein, das rhythmische Echo von Schritten auf Kopfsteinpflaster. Dazu ein Wind, der vom Sankt-Lorenz-Strom heraufzieht, kühl und frisch, mit einer Ahnung von Salz und Geschichten im Gepäck. Hinter den historischen Mauern von Québec City beginnt eine Welt aus engen Gassen, steinernen Fassaden, kleinen Plätzen und Häusern, deren Architektur von mehr als vier Jahrhunderten Geschichte erzählt. Das Herz dieser Szenerie ist Vieux-Québec, die historische Altstadt, die seit 1985 zum UNESCO-Welterbe gehört. Auf rund 135 Hektar verbindet sie Ober- und Unterstadt rund um Place Royale und den alten Hafen zu einem außergewöhnlich gut erhaltenen Ensemble einer befestigten Kolonialstadt.
Thema: Québecs gleichnamige Provinzhauptstadt
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Textauszug: Die Eisenbahnschienen sind fast komplett mit Gras überwuchert. Mitten aus den Gleisen schießen mächtige Birken hervor. Die Natur hat hier das Regiment übernommen und sich zurückgeholt, was einst ihr gehörte. Doch nicht nur entlang der früher so wichtigen Verkehrsader scheint im Val-Jalbert in der kanadischen Provinz Québec die Zeit still zu stehen. Schon die ersten Schritte auf der Rue St-Georges erinnern an eine Zeitreise in die 1920er Jahre. Linker Hand liegt der prächtige Holzbau der alten Klosterschule. Wenige Hundert Meter weiter befinden sich einige Mehrfamilienhäuser und der General Store. Ein historischer Bus tuckert mit gemächlichem Tempo die Straße entlang.