Die Welt trifft sich bei Willibrord

DCF 1.0Textauszug: Regelmäßig weit mehr als 10.000 Menschen zu mobilisieren, das schaffen heutzutage eigentlich nur Popstars oder Spitzensportler. Und dass die Menschenmassen dann auch noch bei sommerlichen Temperaturen stundenlang von einem Bein auf das andere hüpfen, ist eigentlich unvorstellbar. Nicht so im luxemburgischen Echternach. In der Kleinstadt an der deutschen Grenze steht der Heilige Willibrord zumindest für einen Tag den Stars und Sternchen der Neuzeit in nichts nach. Und dies, obschon der Missionar bereits vor fast 1.300 Jahren das Zeitliche gesegnet hat. Zu seinen Ehren springen und hüpfen alljährlich am Dienstag nach Pfingsten unzählige in weißen Hemden und dunklen Hosen gekleidete Pilger aus aller Herren Länder durch das Marktstädtchen an der Sauer.

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Luxemburg – globales Dorf mit langer Geschichte

LuxemburgTextauszug: Auf dem Kirchberg wird das große Geld gemacht. Das Wort der Richter hat großes Gewicht weit über die Landesgrenzen hinaus. Auch die Politik bewegt von hier aus manches große Rad. Ansonsten ist hier alles etwas kleiner, etwas beschaulicher. Okay, die Kasematten sind mit einer Länge von 23 Kilometern die längsten der Welt und die größte Touristenattraktion. Keine Frage, Luxemburg, die Hauptstadt des gleichnamigen Großherzogtums, ist ein globales Dorf. Ein Zentrum der europäischen Politik und einer der wichtigsten Finanzmärkte des Kontinents, in dem sich nicht weniger als 146 Banken angesiedelt haben. Hinzu kommen zahlreiche weitere Unternehmen der Finanz- und Versicherungsbranche. Abseits der Stahl- und Glaskonstruktionen auf dem 365 Hektar großen Kirchberg, wo sich auch die weithin sichtbaren goldgelben Türme des Europäischen Gerichtshofes in den Himmel strecken, ticken die Uhren spürbar langsamer.

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Belval – Luxemburgs Stadt der Zukunft

BelvalTextauszug: Der letzte Stahl ist längst gekocht. Statt qualmender Schlote rauchen hier nun allenfalls die Köpfe. Gleichwohl gehören die Hochöfen von Belval weiterhin zu den Landmarken in Esch-sur-Alzette, der zweitgrößten Stadt Luxemburgs. Dort, wo 1911 die Stahlhütte der Gelsenkirchener Bergwerks AG, die ab 1937 vom Luxemburger Stahlkonzern ARBED übernommen wurde, in Betrieb ging, entsteht die neue Denk- und Kaderschmiede des Großherzogtums. Die 30.000-Seelen-Gemeinde im Südwesten des Landes, in der Menschen aus 115 Nationen Zuhause sind, rüstet sich für ihren zweiten Frühling.
Wo einst Luxemburgs wirtschaftliches Herz schlug und die Stahlproduktion bis Mitte der 1970er Jahre, als die weltweite Stahlkrise einsetzte, für 7.000 Arbeitsplätze und großen Wohlstand sorgte, ist künftig für ein Investitionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro der Kopf des Landes angesiedelt.

Länge: 5.155 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 814 Zeichen)
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