Textauszug: Wenn Städte sprechen könnten, würde Istanbul flüstern – und zwar staatsmännisch und geheimnisvoll in der sonoren Stimmlage von Sean Connery. Die Metropole am Bosporus ist ein Schauplatz der Superlative: dynamisch, hier und da durchaus wuselig, dann wieder majestätisch und vor allem filmreif. Kein Wunder also, dass der britische Geheimagent Ihrer Majestät gleich mehrmals hier mit der Lizenz zu Töten unterwegs war, um einmal mehr die Welt vor größenwahnsinnigen Schurken zu bewahren. In „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963) schleicht Bond in seinem maßgeschneiderten Anzug durch die ehrwürdigen Hallen der Hagia Sophia, während ahnungslose Touristen Tauben füttern und Spione sich mit bedeutungsschwangeren Blicken zuwinken.
Thema: Test des ibis Istanbul Zeytinburnu
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Textauszug: Derweil begeistert Covent Garden mit gigantischen Weihnachtsglocken und -kugeln, die von den Decken der prachtvollen Hallen hängen. Auch hier nehmen es die Schausteller und Standbeschicker gerne von den Lebenden. Am Suzette, einem Stand im überdachten Apple Market, beispielsweise kostet ein 0,2 Liter-Becher Mulled Wine, also Glühwein, stolze 9,5 Pfund (11,40 Euro). Im Sipsmith, einem uralten, umgebauten Bus in markantem Grün, werden für denselben Drink sogar 10 Pfund (12 Euro) verlangt. Für besondere weihnachtliche Stimmung sorgt traditionell die aufwändige Beleuchtung entlang der Londoner Haupteinkaufsmeilen, wo Zehntausende von Lichtern eine bezaubernde Atmosphäre schaffen. Die Oxford Street, die längste Einkaufsstraße im Vereinigten Königreich, ist von einer tropfenförmigen Beleuchtung aus LED-Glühbirnen und recycelter Kunststoff überspannt. Die angrenzende Regent Street mit ihren schicken georgianischen Häuserzeilen bietet die wohl beeindruckendste Kulisse. Die Prachtstraße war im Jahre 1954 die erste Straße in London, die mit festlicher Beleuchtung aufwarten konnte. Seither begeistert der beleuchtete Straßenschmuck Jahr für Jahr Millionen von Menschen.
Textauszug: Die Gräfin gibt sich auf dem Fluss, nach dem sie benannt ist, die Ehre. Mit rotem Rumpf statt rotem Teppich macht sich die Seine Comtesse von Paris auf den Weg nach Le Havre. Quasi eine kleine Tour de France auf der Seine mit Atlantik-Feeling. Beim Verlassen der französischen Hauptstadt im Schatten des mächtigen Eiffelturms fühlen sich nicht wenige unweigerlich an die Grachten in Amsterdam erinnert. Denn die extrem kurvenreiche Seine ist hier nicht nur relativ schmal, sondern wird auch noch von unzähligen Hausbooten gesäumt. In vielen Abschnitten ist das Ufer so nahe, dass man das Gefühl hat, beide Flussbegrenzungen mit dem ausgestreckten Arm berühren zu können.
Textauszug: Im Oktober 2015 feierte „Spectre“ als 24. Abenteuer der James-Bond-Reihe vor den Augen der britischen Thronfolger Prinz William und Prinz Harry eine umjubelte Weltpremiere in der Londoner Royal Albert Hall. Während der Agententhriller mit Daniel Craig in der Hauptrolle erstmals über den Bildschirm flimmerte, blickte das österreichische Sölden mit besonderem Stolz in die britische Hauptstadt. Denn in dem beliebten Wintersportort im Ötztal war eine der wohl spektakulärsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte durch Eis und Schnee gedreht worden. Im Mittelpunkt standen dabei die kurvenreiche, verschneite Gletscherstraße sowie das auf 3.048 Metern Höhe gelegene Ice Q Restaurant, das für den 007-Streifen spektakulär in Szene gesetzt wurde.
Textauszug: Klar, beim Tiroler Ötztal denken alle fast unweigerlich an den Sensationsfund im Eis, an die Gletschermumie, die 1991 am Tisenjoch entdeckt wurde. Doch zumindest bei Cineasten ist das Ice Q am Gaislachkogel hoch über Sölden kaum minder berühmt. Der grandiose Glaskubus wurde für das James Bond Abenteuer „Spectre“, das Ende 2015 erstmals über die Kinoleinwände flimmerte, spektakulär in Szene gesetzt. Hier befindet sich im Agententhriller die Bergklinik von Madeleine Swann (Léa Hélène Seydoux) und genau hier startete eine der wohl spektakulärsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte durch Eis und Schnee. Während die Erlebnisausstellung „007 Elements“ die Entstehungsgeschichte von „Spectre“, die Dreharbeiten mit Daniel Craig sowie von 24 weiteren Bond-Abenteuer multimedial Revue passieren lässt, kommen direkt nebenan im Ice Q Genussmenschen und Feinschmecker voll auf ihre Kosten. Denn das im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Restaurant ist nicht nur wegen seiner Lage auf 3.048 Metern über dem Meeresspiegel längst zu einen Synonym für Hochgenüsse geworden.
Textauszug: Es ist etwas schon verwirrend. Im Zimmer lacht einen Mr. Bean mit seinem braunen Teddybär in der Hand, gewohnt schelmisch direkt ins Gesicht und zeigt mit seinem ausgestreckten Finger auf dem berühmten grünen Mini neben sich. Aber auch beim Blick aus dem Fenster schaut der Spaßvogel aus einem roten Doppeldeckerbus, der vor der Tür geparkt ist, einen direkt an. Zwei Türen weiter scheint 007 im Auftrag Ihrer Majestät einem geheimen Auftrag nachzugehen, während schräg gegenüber Miss Sophie an ihrem ausgestreckten Tisch darauf wartet, dass Butler James den nächsten Gang serviert. Ein Häuschen weiter lächelt die 2022 verstorbene britische Monarchin Queen Elizabeth II. erhaben und majestätisch, während Harry Potter seinen Zauberstab schwingt.
Textauszug: Irgendwie macht der See sich rar. Immer wieder funkelt in einigen Hundert Metern Entfernung kurz ein Stück des kristallklaren Nasses auf. Doch die romantische Vorstellung, bei einer Umrundung des Bodensees, vorwiegend an den Gestaden des mit einer Fläche von 536 Quadratkilometern größten Gewässers des Voralpenlandes entlang zu radeln, bleibt kaum mehr als ein Wunsch. Auf dem ersten Teilabschnitt zwischen der Zeppelin-Hauptstadt Friedrichshafen und dem österreichischen Bregenz bleibt der See nur punktuell zu sehen.
James Bond tut es für England. Der gemeine Däne soll es ebenfalls für Staat und die Krone tun. Sowohl 007 als auch die Bewohner des skandinavischen Königreichs haben scheinbar dieselbe Mission: ihr Vaterland zu retten. Der wohl berühmteste Geheimagent der Welt tut dies in der Regel mit Raffinesse, technischem Schnickschnack und vollem Körpereinsatz. Letzterer wird auch von den Dänen gefordert. Denn auch sie sollen eine Gefahr von ihrer Heimat abwenden, die Gefahr, dass Dänemark ausstirbt. Vor dem Hintergrund der niedrigsten Geburtenrate seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten möchte ein dänischer Reiseanbieter seinen Landleuten nun verstärkt Wochenendtrips als eine Art Lustreise schmackhaft machen. Schließlich belegen Studien, dass 46 Prozent der Dänen mehr Sex auf Städtereisen haben als während des normalen Alltags.