Textauszug: Das KZ Auschwitz wurde im Jahre 1940 von den Nazis in der Nähe der polnischen Stadt Oswiecim errichtet. Es bestand aus drei Hauptlagern und zahlreichen Nebenlagern, in denen über eine Million Menschen, darunter Juden, Sinti und Roma, politische Gefangene, Homosexuelle und andere verfolgte Gruppen, ermordet wurden. Das nahe gelegene KZ Birkenau war ein Teil des Komplexes und diente hauptsächlich als Vernichtungslager, in dem die meisten Opfer direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet wurden. Heute fungiert das ehemalige KZ Auschwitz-Birkenau als eine Gedenkstätte und ein Museum, das Besucher dazu einlädt, sich intensiv mit der Geschichte des Holocausts auseinanderzusetzen. Die Besucher können die erhaltenen Gebäude, in denen die Opfer unter unmenschlichen Bedingungen leben mussten, besichtigen, aber auch die Gaskammern und die Überreste jener Eisenbahngleise, über das die Opfer in vollgestopften Zügen in das Lager gebracht wurden.
Thema: Besuch des KZ Auschwitz und des KZ Birkenau
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Textauszug: In punkto Form, Farbe und Gestaltung sind der Phantasie praktisch keine Grenzen gesetzt. Einige sind rechteckig, einige oval, andere wiederum rund, dreieckig oder gar in Tier-, Bett- oder Hausform. Einige bestehen aus Pappe, andere aus Kunststoff oder Holz. Sie alle sind auf die eine oder andere Art beschriftet, gerne auch in mehr als einer Sprache. Und sie alle lassen sich mehr oder weniger unkompliziert von außen an der Türklinke des Hotelzimmers aufhängen. Es gibt wohl kaum einen Übernachtungsbetrieb, der nicht in irgendeiner Form für seine Gäste Bitte-nicht-stören-Türanhänger vorhält – sieht man einmal von jenen Hotels ab, bei denen sich das Ganze vom Zimmer aus per Knopfdruck elektronisch mit einem Ampelsystem oder einem aufleuchtenden Schriftzug einstellen lässt.
Textauszug: Warschau entwickelt sich mehr und mehr zu einem Hotspot nicht nur für vegetarische, sondern auch für vegane Genüsse. Längst gilt die Millionenstadt an der Weichsel als eine internationale Topadresse für vegane Speisen mit mehr als 70 Restaurants, die sich auf pflanzlich basierte Gerichte mit frischen und regionalen Zutaten spezialisiert haben. Neben der bemerkenswerten Vielfalt sind es vor allem die Kreativität und die hohe Qualität der angebotenen Speisen die Polens Hauptstadt zur Anlaufstelle für alle machen, die gerne fleischlos genießen. Auch weil sich viele Köche in Warschau durch ihre innovativen Rezepte und ungewöhnlichen Kombinationen von Zutaten einen klangvollen Namen erarbeitet haben und gleichzeitig das alte Klischee, traditionelle polnische Küche komme nicht ohne Fleisch aus, auf eindrucksvolle Art und Weise widerlegen.
Textauszug: Schenna selber liegt schon auf 570 Metern über dem Meeresspiegel. Zwischen Apfel-Plantagen und Weinreben geht es hinauf zum leicht begehbaren Waalweg. Steil und schweißtreibend ist der Aufstieg. Als Lohn warten bei jeder Verschnaufpause herrliche Blicke auf die 3.000-Seelen-Gemeinde und das weite Tal rund um das benachbarte Meran. Nicht wenige haben hier voller Leidenschaft die Wanderstiefel geschnürt, wohl wissend, dass die famosen An- und Aussichten alle Strapazen schnell vergessen lassen. Gut gelaunt folgen sie auf Schusters Rappen dem von Menschenhand geschaffenen Wasserband und sorgen hier und da für akute Sprachverwirrung. Mal folgt der obligatorische Gruß anderer Wanderer auf Deutsch, mal auf Italienisch, manchmal reicht es auch nur zu einem saloppen „Hi“.
Textauszug: Sie ist ein Symbol für Superlative. Sie ist nicht nur eines der bekanntesten Wahrzeichen der Vereinigten Staaten, sondern auch eine der größten und beeindruckendsten Statuen der Welt – die Freiheitsstatue in New York. Ihr Sockel allein misst 47 Meter und Miss Liberty selbst ragt stolze 46 Meter hoch auf. Von der Krone der Freiheitsstatue eröffnet sich ein atemberaubender Blick über Manhattan mit seiner beeindruckenden Skyline. Ohne Frage ist die von Bildhauer von Frédéric Auguste Bartholdi entworfene Freiheitsstatue ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Ihr inneres Gerüst wurde von Gustave Eiffel entworfen, dem gleichen Ingenieur, der auch den berühmten Eiffelturm in Paris konstruierte.
Textauszug: In Polen und insbesondere bei einem Besuch in der Hauptstadt Warschau kommt man um ein Thema nicht herum: Wodka. Der Hochprozenter aus Getreide oder Kartoffeln ist so etwas wie die Muttermilch der Polen und in jedem Restaurant und in jeder Gaststube im Ausschank. In Warschau ist dem beliebten Schnaps seit dem Jahre 2018 sogar ein eigenes Museum im Kultviertel Praga gewidmet: das Muzeum Polskiej Wódki. Untergebracht ist dieses in den komplett umgebauten Räumlichkeiten der ehemaligen Warschauer Wodkafabrik Koneser.
Textauszug: Willkommen im Süden der britischen Hauptstadt London, wo sich ein ebenso besonderer wie geheimnisvoller Ort verbirgt – der Crossbones Churchyard. Gekennzeichnet ist der Friedhof in der Nähe des beliebten Borough Market durch seine unkonventionelle Geschichte und sein eigenartiges Aussehen. Anstatt traditioneller Grabsteine finden sich hier bunte Schmuckstücke, Spielzeug, Fotos und andere persönliche Gegenstände, die an die Verstorbenen erinnern. Dabei reicht die Geschichte des Friedhofs, der heute als ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens fungiert, bis ins Mittelalter zurück. Ursprünglich war das schmuddelige Stück Land auf der Südseite der Themse als Begräbnisstätte für Prostituierte bekannt, die im nahegelegenen Vergnügungsviertel Southwark ihre Liebesdienste feilboten.
Textauszug: Nicht von ungefähr gilt das von der Sonne überaus großzügig verwöhnte Locarno als ein besonderer Schatz im Tessin. Hier vereinen sich mediterranes Flair, italienisches Dolce Vita und schweizerische Gastfreundschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eingebettet in eine faszinierende Bergwelt herrscht am nördlichen Ufer des Lago Maggiore ein mildes mediterranes Klima, dass sich in einer für die Schweiz ungewöhnlichen Pflanzenpracht widerspiegelt. Neben Palmen und Zitronen sind es vor allem Kamelien, die Jahr für Jahr unzählige Pflanzenfreunde und Naturliebhaber in ihren Bann ziehen. Unmittelbar am Seeufer fasziniert der botanische Garten Parco delle Camelie mit einer Vielzahl an exotischen Pflanzen und rückt dabei besonders die prachtvoll blühende Kamelien in den Fokus.
Textauszug: Nicht nur Kopenhagen hat eine kleine Meerjungfrau. Auch in der polnischen Kapitale Warschau gibt es seit Jahr und Tag einen großen Kult rund um ein sagenhaftes Wesen, das halb Fisch, halb Frau ist. Symbole jener wehrhaften Nymphe mit einem Schwert und Schild in der Hand finden sich nicht nur im offiziellen Stadtwappen, sondern an allen Ecken und Enden der 1,8-Millionen-Metropole. Auf Laternenmasten, Pollern, Fahnen und Mülltonnen ist ihr Konterfei ebenso abgebildet wie an Hauswänden, Schaufenster und auf Taxen. Auf dem Rynek Miasto, dem als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO stehenden historischen Marktplatz, ist der Warschauer Meerjungfrau im Jahre 1855 im wahrsten Sinne des Wortes ein Denkmal gesetzt worden.
Textauszug: Der Anschluss an das Schienennetz war im Jahre 1873 im wahrsten Sinne des Wortes bahnbrechend. Quasi über Nacht wurde der verschlafene Küstenabschnitt an der Kvarner Bucht zum Tummelplatz der Mächtigen und Adeligen, der Schönen und Reichen. Das Fischerdörfchen Abbazia wandelte sich binnen kürzester Zeit zu einem mondänen Seebad mit Magnetwirkung, die 1889 in der offiziellen Ernennung zum „Curort“ gipfelte. Ein Ritterschlag, der dafür sorgte, dass mehr und mehr gekrönte Häupter und namhafte Persönlichkeiten den Weg an dieser Teil der Adria-Küste fanden. Der Bogen spannte sich vom deutschen Kaiser Wilhelm II. über die österreichische Kaiserin Maria Anna, Königin Elisabeth von Rumänien und König Georg I. von Griechenland bis hin Kaiser Franz-Josef mit seiner Sisi.
Textauszug: Herzergreifend ist die Geschichte von Greyfriars Bobby. Nicht von ungefähr gehört die Bronzestatue des kleinen Terriers, der 14 Jahre lang am Grab seines Herrchens wachte, zu den ungewöhnlichsten Attraktionen im schottischen Edinburg: Sein Nase ist völlig abgegriffen, funkelt im Gegensatz zum Rest des Körpers in der Sonne – sofern sie denn mal über Schottlands Hauptstadt Edinburg scheint. Ohne Frage übt der kleine Kerl fast magnetische Anziehungskraft aus. Und so avanciert das obere Ende der Candlemaker Row zu einer Art Pilgerstätte. Genau dort, wo es links auf die George IV Brücke in Richtung Edinburgs Prachtstraße, der Royal Mile, geht sitzt er erhaben auf einer Säule. Mit aufmerksamen Blick scheint der kleine Terrier genau das zu tun, was er nahezu sein ganze Leben lang getan hat: vergeblich auf die Rückkehr seines geliebten Herrchens zu warten.