Textauszug: Hoch oben auf den Klippen von North Yorkshire gelegen, entfaltet Saltburn-by-the-Sea eine fast filmreife Mischung aus viktorianischer Eleganz, dramatischer Küstenlandschaft und lässiger Surferkultur. Seit dem 19. Jahrhundert gilt Saltburn, wie es im Volksmund schlicht heißt, als klassisches „Victorian Seaside Resort“ – ein Seebad am Rande der Region Teesside, das einst für wohlhabende Industrielle aus Nordengland geschaffen wurde. Die Stadt entstand im Wesentlichen am Reißbrett, nach einer Idee des Industriellen Henry Pease. Als Mitglied einer einflussreichen Quäker-Familie sah er im Jahr 1859 bei einem Spaziergang entlang der Klippen eine visionäre Stadt vor seinem inneren Auge und gab den Anstoß für den Ausbau des Dorfes.
Thema: Yorkshires charmantes Seebad
Länge: 4.128 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Bestellen
Textauszug: Der Anschluss an das Schienennetz war im Jahre 1873 im wahrsten Sinne des Wortes bahnbrechend. Quasi über Nacht wurde der verschlafene Küstenabschnitt an der Kvarner Bucht zum Tummelplatz der Mächtigen und Adeligen, der Schönen und Reichen. Das Fischerdörfchen Abbazia wandelte sich binnen kürzester Zeit zu einem mondänen Seebad mit Magnetwirkung, die 1889 in der offiziellen Ernennung zum „Curort“ gipfelte. Ein Ritterschlag, der dafür sorgte, dass mehr und mehr gekrönte Häupter und namhafte Persönlichkeiten den Weg an dieser Teil der Adria-Küste fanden. Der Bogen spannte sich vom deutschen Kaiser Wilhelm II. über die österreichische Kaiserin Maria Anna, Königin Elisabeth von Rumänien und König Georg I. von Griechenland bis hin Kaiser Franz-Josef mit seiner Sisi.