Textauszug: Weihnachten kommt auch in diesem Jahr wieder schneller als manch einer denkt. Und mit dem Näherrücken des Festes der Feste wird der Druck immer größer, ein möglichst ausgefallenes, am besten noch individuelles Geschenk für die Liebsten zu finden. Daher dürfte nun kollektive Erleichterung über einen zunächst einmal verbalen Silberstreif am Horizont herrschen. Denn an den Küsten, an denen manche schon küssten, könnte schon bald eine kleine Scholle in den Familienbesitz übergehen. Gemeint ist nicht der schmackhafte Fisch, sondern ein Stück Land.
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Textauszug: Fußballer, zumindest die aus dem Profibereich, werden von ihren Fans nicht selten vergöttert. Die Tempel, in denen den Fußballgöttern gehuldigt wird, nennen sich Stadion. Gleichwohl sind die meisten hoch dotierten Kicker einigermaßen geerdet, halten sich zumindest nicht offiziell für Gottheiten. Der frühere argentinische Nationalspieler Diego Armando Maradona hingegen war schon zu aktiven Zeiten aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Am 22. Juni 1986 bei der Weltmeisterschaft in Mexiko hatte Maradona im Viertelfinale gegen England sein wohl berühmtestes Tor nicht mit dem Kopf, sondern mit der, wie er selber sagte, „Hand Gottes“ erzielt und somit den Weg zum späteren Titelgewinn der Argentinier bereitet.
Textauszug: Kuh vadis Alpen? Die Klimaerwärmung sorgt dafür, dass die Schneedecke in Europas größter Gebirgslandschaft immer dünner wird. Mit der Folge, dass das winterliche Skivergnügen in mehr und mehr Regionen gefährdet scheint. Was wiederum dazu führt, dass die Touristen wegbleiben und viele dazu übergehen, die Carver gegen Wasserski zu tauschen. Ein Entwicklung, die auf keine Kuhhaut geht. Dabei sind die grasenden Wiederkäuer doch mit Schuld an dem Dilemma. Die muhenden Paarhufer sind nämlich wahre Klimakiller. Zwar genießen sie die Höhenluft, während sie die Almen abgrasen, doch gleichzeitig mit dem Geläut ihrer am Hals befestigten Glocken stoßen sie als Nebenprodukt ihrer Verdauung chronisch Methangas aus.
Textauszug: Rein statistisch gesehen, verbringt ein jeder Mensch – egal ob Zuhause oder auf Reisen – gut ein Drittel seines Lebens im Bett. In der Regel, um sich auszuruhen und um im Schlaf Kraft zu tanken für die Herausforderungen des kommenden Tages. Doch offensichtlich ist es uns nicht vergönnt, vernünftig durchzuschlafen. Gemäß einer Studie im Auftrag der britischen Hotelkette Premier Inn, in deren Rahmen die Schlafgewohnheiten von 4.000 Bewohnern des Vereinten Königreichs unter die Lupe genommen wurden, erleidet ein jeder im Laufe seines Lebens stolze 12.584 schlaflose Nächte oder zumindest Nächte, in denen der Schlaf unterbrochen wird.
Textauszug: Sitznachbarn in Flugzeugen sind Glückssache. Auch wer direkt vor oder hinter einem sitzt, lässt sich in der Regel nicht beeinflussen. Und so gibt es bei der Sitzplatzlotterie der Airlines täglich gefühlt mehr Verlierer als Gewinner. Mal entscheidet Glücksfee Fortuna, dass im Platz neben einem der unruhige Bruder des Zappel-Philipps seinen permanenten Bewegungsdrang auslebt. Dann wiederum macht sich neben einem eine unangemeldete Massendemonstration breit, deren Welkfleisch weit über die eigentlich als Sitzplatzbegrenzer dienende Armlehne wabert.
Textauszug: Die Idee ist so einfach wie genial: Am Flughafen Frankfurt werden neue Wege gegangen, um den Passagieren die Wartezeit auf ihren Flug zu verkürzen. Denn nun werden das übliche Stimmengewirr, das Geräusch der Rollkoffer und die typischen Lautsprecherdurchsagen von anderen, für einen Flughafen eher ungewöhnlichen Tönen, umrahmt. Quelle dieser feinen Töne ist ein weißes Piano im Terminal 1. Unter dem Motto „play your favorite song“ sind dabei besonders Hobbymusiker unter den Passagieren eingeladen, über den roten Teppich an das Instrument zu schreiten und ihre Lieblingstitel zum Besten zu geben. Von Strauss bis Sinatra, von Mozart bis Metallica ist dabei alles möglich.
Textauszug: Wer mit der Fähre in die norwegische Hauptstadt reist, den stimmt der Oslofjord schon gut auf das ein, was man hier erleben kann. Ist es doch die einmalige Kombination aus urbaner Metropole und beeindruckender Natur, die sich auf den ersten Blick erkennen lässt. Sei es auf den unzähligen Inselchen im Oslofjord oder in den durch die Straßenbahn leicht erreichbaren umliegenden Fjellgebiet wie die Nordmarka. Denn die 630.000-Seelen-Gemeinde ist gleichzeitig von herrlicher Landschaft umgeben und buchstäblich in die Natur eingebettet. Oslo lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Einen tollen Tages-Rundgang bildet dabei der Weg vom Hauptbahnhof (“Sentralstasjon“) über die Flaniermeile Karl-Johans-Gate zum Stortinget, dem Parlament der Norweger.
Textauszug: Natürlich wäre es der leichteste Weg, sich bei einer Familienreise nach Paris für das Eurodisney als Reiseziel und Urlaubsinhalt zu entscheiden. Schließlich gibt es an jeder Ecke Pommes und Plastikvergnügen. Aber auch, wer für sich als Eltern und für den eigenen Nachwuchs entscheidet, die echte Welt für viel spannender zu halten, kann an der Seine einen für alle Beteiligten spannenden Aufenthalt erleben. Sicher, man sollte sich für die gemeinsame Stadterkundung einen guten Plan zurechtlegen und die Erwartungen an der grandiosen Museums-Front von Paris nicht allzu hoch hängen. Einen gelungenen Einstieg bildet bereits eine entspannte Anreise.
Textauszug: Wer träumt nicht davon, eine Nacht wie die Fürsten dieser Welt in einem Schloss oder einer altehrwürdigen Burg zu verbringen? Dies muss kein frommer Wunsch bleiben. Denn in Großbritannien gibt es eine Reihe von Bilderbuchschlössern, die in Hotels umgewandelt wurden und in denen sich für die eine oder andere Nacht ein Zimmer beziehen lässt – und dies teilweise auch für diejenigen, die nicht mit einem königlichen Salär gesegnet sind.
Textauszug: Oberschwaben, das Ferienland zwischen Donau und Bodensee, zeigt sich besonders familienfreundlich und bietet neben top-gepflegten Ferienhöfen auch jede Menge Freizeitspaß für Groß und Klein. Sei es beim Kochen in der mittelalterlichen Suppenküche auf der Waldburg, einem geführten Rundgang über die Straußenfarm oder dem weitläufigen Bauernhofmuseumsareal in Wolfegg. Der Werbeslogan „Wir können alles, außer Hochdeutsch“, mit dem Baden-Württemberg sein Bundesland bewirbt, stimmt nicht. Wenn zum Beispiel Frau Metzler, Gastgeberin im Ferienhof Metzler, ihre Gäste „Haerzschli‘ Willkomman“ heißt, dann macht sie das in schickem Hochdeutsch mit leicht schwäbischem Voralpenaroma.
Textauszug: Irgendwie macht der See sich rar. Immer wieder funkelt in einigen Hundert Metern Entfernung kurz ein Stück des kristallklaren Nasses auf. Doch die romantische Vorstellung, bei einer Umrundung des Bodensees, vorwiegend an den Gestaden des mit einer Fläche von 536 Quadratkilometern größten Gewässers des Voralpenlandes entlang zu radeln, bleibt kaum mehr als ein Wunsch. Auf dem ersten Teilabschnitt zwischen der Zeppelin-Hauptstadt Friedrichshafen und dem österreichischen Bregenz bleibt der See nur punktuell zu sehen.