Textauszug: Wer mit der Fähre in die norwegische Hauptstadt reist, den stimmt der Oslofjord schon gut auf das ein, was man hier erleben kann. Ist es doch die einmalige Kombination aus urbaner Metropole und beeindruckender Natur, die sich auf den ersten Blick erkennen lässt. Sei es auf den unzähligen Inselchen im Oslofjord oder in den durch die Straßenbahn leicht erreichbaren umliegenden Fjellgebiet wie die Nordmarka. Denn die 630.000-Seelen-Gemeinde ist gleichzeitig von herrlicher Landschaft umgeben und buchstäblich in die Natur eingebettet. Oslo lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Einen tollen Tages-Rundgang bildet dabei der Weg vom Hauptbahnhof (“Sentralstasjon“) über die Flaniermeile Karl-Johans-Gate zum Stortinget, dem Parlament der Norweger.
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Textauszug: Natürlich wäre es der leichteste Weg, sich bei einer Familienreise nach Paris für das Eurodisney als Reiseziel und Urlaubsinhalt zu entscheiden. Schließlich gibt es an jeder Ecke Pommes und Plastikvergnügen. Aber auch, wer für sich als Eltern und für den eigenen Nachwuchs entscheidet, die echte Welt für viel spannender zu halten, kann an der Seine einen für alle Beteiligten spannenden Aufenthalt erleben. Sicher, man sollte sich für die gemeinsame Stadterkundung einen guten Plan zurechtlegen und die Erwartungen an der grandiosen Museums-Front von Paris nicht allzu hoch hängen. Einen gelungenen Einstieg bildet bereits eine entspannte Anreise.
Textauszug: Wer träumt nicht davon, eine Nacht wie die Fürsten dieser Welt in einem Schloss oder einer altehrwürdigen Burg zu verbringen? Dies muss kein frommer Wunsch bleiben. Denn in Großbritannien gibt es eine Reihe von Bilderbuchschlössern, die in Hotels umgewandelt wurden und in denen sich für die eine oder andere Nacht ein Zimmer beziehen lässt – und dies teilweise auch für diejenigen, die nicht mit einem königlichen Salär gesegnet sind.
Textauszug: Oberschwaben, das Ferienland zwischen Donau und Bodensee, zeigt sich besonders familienfreundlich und bietet neben top-gepflegten Ferienhöfen auch jede Menge Freizeitspaß für Groß und Klein. Sei es beim Kochen in der mittelalterlichen Suppenküche auf der Waldburg, einem geführten Rundgang über die Straußenfarm oder dem weitläufigen Bauernhofmuseumsareal in Wolfegg. Der Werbeslogan „Wir können alles, außer Hochdeutsch“, mit dem Baden-Württemberg sein Bundesland bewirbt, stimmt nicht. Wenn zum Beispiel Frau Metzler, Gastgeberin im Ferienhof Metzler, ihre Gäste „Haerzschli‘ Willkomman“ heißt, dann macht sie das in schickem Hochdeutsch mit leicht schwäbischem Voralpenaroma.
Textauszug: Irgendwie macht der See sich rar. Immer wieder funkelt in einigen Hundert Metern Entfernung kurz ein Stück des kristallklaren Nasses auf. Doch die romantische Vorstellung, bei einer Umrundung des Bodensees, vorwiegend an den Gestaden des mit einer Fläche von 536 Quadratkilometern größten Gewässers des Voralpenlandes entlang zu radeln, bleibt kaum mehr als ein Wunsch. Auf dem ersten Teilabschnitt zwischen der Zeppelin-Hauptstadt Friedrichshafen und dem österreichischen Bregenz bleibt der See nur punktuell zu sehen.
Textauszug: Der Archaeopteryx weist den Weg. Schweigend und eher dezent zurückhaltend. Und doch ist der legendäre Urvogel irgendwie allgegenwärtig. Mal hängt er an Laternenmasten, mal an Brückenpfeiler und dann wieder an Bäumen – immer in Grün auf gelbem Grund in Form eines Wegweisers. Tatsächlich begegnet dem geneigten Hobbyforscher mit geschnürten Wanderstiefeln der Archaeopteryx auf der neun Kilometer langen Fossilienwanderung rund um Eichstätt gleich mehrfach in Lebensgröße. Zwar nur im Museum, aber immerhin. Zudem hat der Urvogel nachweislich dereinst in diesem Teil des Naturparks Altmühltal gelebt.
Textauszug: Das Ziel ist der Witz. Und es gibt viele Witze zwischen dem schweizerischen Biedermeierdorf Heiden und dem rund achteinhalb Kilometer entfernten Walzenhausen. Genauer gesagt etwa alle 106,5 Meter einen. Denn hier im wunderschönen Appenzeller Land verläuft hoch über dem Bodensee und dem Rheintal der 1993 eröffnete, erste und älteste Witzweg der Welt. Obschon das Gros der Witztafeln den meisten Naturliebhabern mit Humor kaum mehr als ein Lächeln abringt, stimmen die Witzjünger eindrucksvoll mit den Füßen ab. Mehr als 40.000 Wanderer begeben sich im Schnitt Jahr ein, Jahr aus auf den Witzweg, was alles andere als lächerlich ist.
Textauszug: Eine Parklandschaft, zwei Reifen, drei Tage Zeit und eine 170 Kilometer lange Rundtour – so heißt das einfache wie geniale Rezept für alle, die Spaß am Genussradeln haben. Und für alle, die ihren Akku dringend mal wieder aufladen müssen. Dass man die Strecke fast ganz für sich alleine hat, ist ein weiteres Plus. Rund 170 Kilometer misst die Ammerlandroute, die auch normal geübte Radfahrer bequem an drei Radtagen absolvieren können. Durch eine gepflegte Parklandschaft und drei ganz unterschiedliche Landschaftstypen führt die Tour. Und durch Grün-Töne in allen Facetten, in die die Sonne goldene Tupfen strahlt. Das Relaxen steht dabei stets im Mittelpunkt.
Textauszug: Mit bürgerlichen Namen hieß er Gerhard Höllerich. Als Künstler nannte er sich in Anlehnung an sein Idol Roy Orbison und wegen seiner dunklen Haare „Roy Black“. Als Schlagersänger, Filmstar und Frauenschwarm wird er noch heute, weit mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem zu frühen Tod mit gerade einmal 48 Jahren, verehrt. Obschon er ein Leben im Rampenlicht führte, wussten nur wenige, dass er sich in seiner Freizeit gerne nach Dortmund in ein kleines Refugium im Stadtteil Aplerbeck unweit des Schwerter Waldes zurückzog. Hier genoss er über zwei Jahrzehnte die Ruhe abseits des Rummels im Hause von Irmgard und Friedhelm Tiemann.
Textauszug: Genau 283 Schritte sind es über den ebenso feinen wie weichen und warmen Sand von einem zum anderen Ende der Bucht. 283 Schritte, die ein spätherbstliches Paradies für Sonnenanbeter und Badefreunde symbolisieren. Auf der einen Seite das türkis-blau funkelnde Mittelmeer, auf der anderen Seite die sanften Gebirgsketten im Südosten von Kreta mit ihren fast rundlichen Kuppeln und Spitzen. Unter dem fast wolkenlosen blauen Himmel haben sich die Wasser- und Lufttemperaturen zwischen angenehmen 22 und 26 Grad Celsius eingependelt. Warm genug, um nicht zu fieren, aber auch nicht so drückend heiß, wie es gerne mal im Sommer in diesem Teil Griechenlands ist.
Textauszug: Die roten Holzhäuser wirken so, als seien sie von einem Riesen beim Würfeln mit einem Knobelbecher zufällig in der Landschaft verstreut worden. Zwischen den mächtigen Tannen setzen sie einen frühlingshaften Farbentupfer in die verschneite Winterlandschaft der Berge in Gålå (sprich: „Golo“) im norwegischen Gudbrandstales. Der markante Farbanstrich entsprang eigentlich einem Abfallprodukt aus einer Kupfermine im schwedischen Falun. Grundbestandteil der Farbe ist ein Eisenoxid mit Spuren von Silikaten von Aluminium, Zink, Kupfer und Blei, mit dem sich Holz gut und billig imprägnieren ließ. Heute ist das „faluröd“ zum Symbol für skandinavische Lebensart geworden. Ebenso wie der Kamin, der zur Grundausstattung einer jeden Hütte gehört und wohlige Wärme garantiert.