Textauszug: Wer sich immer klein fühlt, für den muss es eine Offenbarung sein, sich plötzlich in einer Welt auf Augenhöhe zu befinden. Die Playmobil-Figuren und deren Gebäude, die aus dem Kinderzimmer bekannt sind und normalerweise nicht mehr als 7,5 Zentimeter messen, wurden im Playmobil Funpark in Zirndorf vor den Toren Nürnbergs auf Kindergröße „aufgeblasen“. Weil das so ein Hingucker ist, stehen gleich hinter dem Eingangsbereich des Abenteuerparks Playmobil-Wikinger und -Prinzessinnen bereit, um sich mit den kleinen Besuchern zu messen – und Mama und Papa sofort das erste coole Fotomotiv des Tages zu liefern. Die Macher des FunParks haben einen Freizeitgelände entwickelt, das voll auf die Bedürfnisse des Nachwuchses abgestimmt ist
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Textauszug: Mit dem Ball vermag Ronaldo überhaupt nicht umzugehen. Hohes Tempo liegt ihm ebenfalls nicht. Gleichwohl möchte er stets den Takt angeben. Ansonsten lässt es Ronaldo lieber gemütlich angehen. Und obwohl er mit einem Stockmaß von fast zwei Metern eine überaus imposante Erscheinung ist, legt er eher eine gewisse Zurückhaltung gegenüber alle Fremden und allem Fremdartigen an den Tag. Überhaupt hat Ronaldo nicht viel mit seinem prominenten Namensvetter, dem portugiesischen Weltfußballer aus Reihen von Real Madrid, gemeinsam. Okay, ein bisschen Imponiergehabe gegenüber den seinen vielleicht – und den kräftigen Körperbau. Er hat aber im Gegensatz zu seinem Namenspaten von der iberischen Halbinsel kein Gel im Haar, sondern wirkt eher ein wenig zottelig und ungekämmt. Statt eines Trikots oder Maßanzuges trägt er lieber Fell.
Textauszug: Gründe, sich einen hinter die Binse zu gießen, gibt es viele. Vor allem im Spielerparadies Las Vegas, wenn Glücksgöttin Fortuna einem ausnahmsweise mal nicht wie gewünscht zugezwinkert hat, und sich das Portemonnaie noch schneller geleert hat, als das erste Bierglas beim anschließenden Besäufnis. Mit der Erkenntnis, dass in der Wüste von Nevada die Träume vom großen Geld fast immer auf Sand gebaut sind, kommt häufig der Durst. Was nicht nur an der Hitze liegt. Vielmehr möchte manch einer seinen Frust über den Verlust des sauer verdienten Geldes oder die Enttäuschung darüber, dass die erste Million wohl noch ein bisschen auf sich warten lässt, ertränken. Ein Ansatz, dem spätestens am nächsten Morgen die Ernüchterung folgt. Oft dazu noch verbunden mit einem formidablen Kater.
Textauszug: Auf dem Kirchberg wird das große Geld gemacht. Das Wort der Richter hat großes Gewicht weit über die Landesgrenzen hinaus. Auch die Politik bewegt von hier aus manches große Rad. Ansonsten ist hier alles etwas kleiner, etwas beschaulicher. Okay, die Kasematten sind mit einer Länge von 23 Kilometern die längsten der Welt und die größte Touristenattraktion. Keine Frage, Luxemburg, die Hauptstadt des gleichnamigen Großherzogtums, ist ein globales Dorf. Ein Zentrum der europäischen Politik und einer der wichtigsten Finanzmärkte des Kontinents, in dem sich nicht weniger als 146 Banken angesiedelt haben. Hinzu kommen zahlreiche weitere Unternehmen der Finanz- und Versicherungsbranche. Abseits der Stahl- und Glaskonstruktionen auf dem 365 Hektar großen Kirchberg, wo sich auch die weithin sichtbaren goldgelben Türme des Europäischen Gerichtshofes in den Himmel strecken, ticken die Uhren spürbar langsamer.
Textauszug: Der letzte Stahl ist längst gekocht. Statt qualmender Schlote rauchen hier nun allenfalls die Köpfe. Gleichwohl gehören die Hochöfen von Belval weiterhin zu den Landmarken in Esch-sur-Alzette, der zweitgrößten Stadt Luxemburgs. Dort, wo 1911 die Stahlhütte der Gelsenkirchener Bergwerks AG, die ab 1937 vom Luxemburger Stahlkonzern ARBED übernommen wurde, in Betrieb ging, entsteht die neue Denk- und Kaderschmiede des Großherzogtums. Die 30.000-Seelen-Gemeinde im Südwesten des Landes, in der Menschen aus 115 Nationen Zuhause sind, rüstet sich für ihren zweiten Frühling.
Textauszug: Mit sechs Jahren beginnt normalerweise der Schulalltag. Die Macher haben schon lange ihre Hausaufgaben gemacht. Als Klassenbester sorgen sie für die Versetzung anderer. Genauer gesagt (ver-)s etzen sie die Massen in Begeisterung und Bewegung. Und die Massen stimmen eindrucksvoll mit den Füßen ab, verzeichneten im vergangenen Jahr rund 700.000 Übernachtungen. Gleichzeitig wird damit dokumentiert, dass die KönigsCard nicht von ungefähr die beliebteste Gästekarte Deutschlands ist. Und dies aus gutem Grund: sie ist nicht käuflich, sie ist kostenlos und ermöglicht die kostenfreie Nutzung von 250 touristischen Angeboten in vier Regionen.
Textauszug: Irgendwie klingt es kurios. Jeder, der hier vorbeikommt, möchte unbedingt mal in die Röhre gucken. Viele möchten sogar noch einen Schritt weitergehen, und in der Röhre gleich eine ganze Nacht verbringen. Dabei muss der alles andere als fromme Wunsch nicht der Vater des Gedankens bleiben. Während der wärmeren Jahreszeit von Mai bis Oktober stehen die Übernachtungsstätten in den Abflussrohren im Bernepark im Bottroper Stadtteil Ebel Interessierten für maximal drei Nächte offen. Vorausgesetzt, man ergattert eine der begehrten Röhren des Parkhotels, die exklusiv über das Internet reserviert werden können.
Textauszug: Früher waren es vornehmlich Gläubige und Menschen ohne eigenes Bad, die hierher kamen. Später folgten die Stars und Sternchen, Reichen, Gekrönten und Gefönten aus Adel, Politik, Sport und Showbusiness. Der Bogen spannt sich von Kaiser Wilhelm II., Englands König Edward VIII. und Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk über Komponist Franz Liszt, Rennfahrer Jenson Button, Queen-Gitarrist Brian May und Supermodel Kate Moss bis hin zu Schauspielern wie Omar Sharif, Tony Curtis, John Travolta oder Cameron Diaz. Sie alle ließen sich im Cağaloğlu Hamami in die Geheimnisse der türkischen Badekultur einführen.
Textauszug: Allabendlich können sich Besucher aus aller Welt auf eine kleine Zeitreise begeben, wenn sie im Tower of London der wohl ältesten militärischen Zeremonie der Welt beiwohnen – und das bei freiem Eintritt. Das Abschließen der Tore, hat heute noch eine ebenso große Bedeutung wie vor Jahrhunderten. Zwar residiert kein König mehr im Tower, doch die Kronjuwelen und andere kostbare Gegenstände werden nach wie vor in dem Prachtbau am Ufer der Themse aufbewahrt. Dabei verläuft die Ceremony of the Keys seit 750 Jahren nach exakt dem gleichen Muster ab: Würdevoll schreitet der Chief Warder, der Leiter der auch unter dem Spitznamen „Beefeater“ bekannten Torwächter, der Yeomen Warders, um exakt 21.53 Uhr mit den Schlüsseln der altehrwürdigen Festung sowie einer Laterne in der Hand entlang der Water Lane zum Traitors’ Gate, dem Verrätertor.
Textauszug: Normalerweise ist in Australien alles etwas größer. Allein flächenmäßig ist der Fünfte Kontinent etwa 22 Mal so groß wie Deutschland. Das einzige was deutlich kleiner ist, sind die Biergläser. Was nicht daran liegt, dass sich der Gerstensaft bei den „Aussies“, die ja auch für ihre exzellenten Weine bekannt sind, nicht ähnlich großer Beliebtheit erfreut wie in Europa. Grund sind vielmehr die in weiten Teilen des Landes ganzjährig muckelig warmen Temperaturen. Da warmes Bier nun mal nicht schmeckt, greifen die Australier lieber zu kleineren Gläser und holt eben öfter mal ein neues aus dem Kühlschrank. Zumeist wird das Bier in Dosen („Tinny“) oder kleinen Flaschen serviert, den „Stubbies“. Dies enthalten 0,33 Liter und sind in der Regel in einem Styroporkühler gehüllt. Für frisch gezapfte Biere gibt es verschiedene Gläsergrößen und -bezeichnungen, die regional verschieden sein können.