Textauszug: Wer an RIU Hotels denkt, denkt vornehmlich an wärmere Gefilde. Doch die renommierte Hotelkette aus Spanien entdeckt mehr und mehr auch Städte für sich. Dem Anspruch des Hauses folgend, werden dabei nur exquisite Standorte ausgewählt. So auch in der britischen Kapitale London, wo im Sommer 2023 das neue RIU Plaza London Victoria Hotel direkt gegenüber der zentral gelegenen Victoria Station eröffnete. Die Lage ist perfekt, um die Themse-Metropole auf eigene Faust zu erkunden. Westminster Abbey ist nur einen Steinwurf entfernt. Auch bis zum Buckingham Palace sind es kaum mehr als 15 Gehminuten. Zudem bieten sich vom geschäftigen Bahnhof exzellente U-Bahn- und Bus-Verbindungen in alle Teile von London.
Thema: Test des Vier-Sterne-Hotels in London
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Textauszug: Derweil begeistert Covent Garden mit gigantischen Weihnachtsglocken und -kugeln, die von den Decken der prachtvollen Hallen hängen. Auch hier nehmen es die Schausteller und Standbeschicker gerne von den Lebenden. Am Suzette, einem Stand im überdachten Apple Market, beispielsweise kostet ein 0,2 Liter-Becher Mulled Wine, also Glühwein, stolze 9,5 Pfund (11,40 Euro). Im Sipsmith, einem uralten, umgebauten Bus in markantem Grün, werden für denselben Drink sogar 10 Pfund (12 Euro) verlangt. Für besondere weihnachtliche Stimmung sorgt traditionell die aufwändige Beleuchtung entlang der Londoner Haupteinkaufsmeilen, wo Zehntausende von Lichtern eine bezaubernde Atmosphäre schaffen. Die Oxford Street, die längste Einkaufsstraße im Vereinigten Königreich, ist von einer tropfenförmigen Beleuchtung aus LED-Glühbirnen und recycelter Kunststoff überspannt. Die angrenzende Regent Street mit ihren schicken georgianischen Häuserzeilen bietet die wohl beeindruckendste Kulisse. Die Prachtstraße war im Jahre 1954 die erste Straße in London, die mit festlicher Beleuchtung aufwarten konnte. Seither begeistert der beleuchtete Straßenschmuck Jahr für Jahr Millionen von Menschen.
Textauszug: Das Beste aus zwei Welten vereint ein Kurztrip vom niederländischen Ijmuiden nach Newcastle upon Tyne. Die DFDS-Fähren versprechen dabei ein Kreuzfahrt-Feeling light. Mit der 300.000-Einwohner-Metropole im hohen Norden Englands steuern die in weiß-blau gehaltenen Schiffe ein überaus attraktives Ziel an. Dazu hält Det Forenede Dampskibs-Selskab (DFDS), wie die 1866 gegründete dänische Reederei mit vollem Namen heißt, für Fußballfreunde, Groundhopper und alle, die einfach mal die legendäre Stadionatmosphäre auf der Insel erleben möchten, eine spannende Kombi mit dem Besuch eines Heimspiels des Spitzenclubs AFC Sunderland in der EFL Championship bereit.
Textauszug: Agatha Christie würde ihre Freude haben. Ganze Scharen von Krimiautoren finden hier Inspiration für ihre mörderischen Geschichten und manch einer, der sich eines lästigen oder unbequemen Zeitgenossen entledigen möchte, kommt hier auf die abstrusesten Gedanken. Nicht von ungefähr gehört der Giftgarten zu den Hauptattraktionen der Alnwick Gardens. Hinter meterhohen Zäunen sind hier im Nordosten Englands gefährliche Pflanzen von Belladonna, der Schwarzen Tollkirsche, bis hin zu Brechnuss, Magic Mushrooms, Opium und Cannabis ausgestellt. Der Zutritt ist nur in Begleitung von speziell ausgebildeten Führern erlaubt. Und diese haben ein Fülle an hoch spannenden Geschichten über die Pflanzen, ihre Wirkung und ihren Missbrauch im Gepäck.
Textauszug: Den beiden Wanderern fehlt offensichtlich nichts. Im Gegenteil, sie grüßen betont fröhlich. Trotzdem geht der Blick ihnen noch einmal nach. Vielleicht ist es Zufall, vielleicht hatten sie auch nur Glück. Oder das Ganze ist nur ein Ammenmärchen. Eines, das einem einen Schauer über den Rücken jagen kann. So oder so erzählt man sich gerne ein Stück aus dem Horrorkabinett längst vergangener Tage: „Wenn ein Waliser zu Zeiten von König Offa die Grenze überschritt, wurden ihm die Ohren abgeschnitten“, heißt es lapidar. Heute geht es entlang Offa’s Dyke Path glücklicherweise komplett friedlich und gewaltfrei zu. Der 285 Kilometer lange Fernwanderweg, der nicht von ungefähr zu den schönsten in Großbritannien zählt, verläuft von Chepstow im Süden bis nach Prestatyn im Norden von Wales. Über viele Jahrhunderte markierte der nach König Offa benannte Wall die Grenze zwischen England und Wales – und tut es in einigen Teilen noch heute.
Textauszug: Nicht von ungefähr gilt der Borough Market als ein kulinarisches Paradies für Feinschmecker und Genießer im Herzen von London. Hier treffen sich die Aromen der Welt, um begleitet von verlockenden Düften eine Symphonie der Geschmäcker zu kreieren. Und dies inmitten der pulsierenden Kapitale eines Landes, das lange international im Ruf stand, kulinarisches Notstandsgebiet zu sein. Schwer verdauliche Pasteten und Puddings, verkochtes Gemüse, wenig schmackhafte Fertigsaucen und nicht zu vergessen riesige Mengen an Gebratenem zum Frühstück, ernteten nicht nur bei Gourmets Hohn und Spott. Doch inzwischen haben sich die einstigen kulinarischen Muffel zu Feinschmeckern gewandelt. Einer der Trendsetter und Taktgeber ist hier seit Jahr und Tag der Borough Market im Schatten der London Bridge. Der überdachte Markt im Süden der britischen Hauptstadt ist ein wahrer Schmelztiegel der Gaumenfreuden.
Textauszug: Willkommen im Süden der britischen Hauptstadt London, wo sich ein ebenso besonderer wie geheimnisvoller Ort verbirgt – der Crossbones Churchyard. Gekennzeichnet ist der Friedhof in der Nähe des beliebten Borough Market durch seine unkonventionelle Geschichte und sein eigenartiges Aussehen. Anstatt traditioneller Grabsteine finden sich hier bunte Schmuckstücke, Spielzeug, Fotos und andere persönliche Gegenstände, die an die Verstorbenen erinnern. Dabei reicht die Geschichte des Friedhofs, der heute als ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens fungiert, bis ins Mittelalter zurück. Ursprünglich war das schmuddelige Stück Land auf der Südseite der Themse als Begräbnisstätte für Prostituierte bekannt, die im nahegelegenen Vergnügungsviertel Southwark ihre Liebesdienste feilboten.
Textauszug: Bristol treibt es im wahrsten Sinne des Wortes bunt. Zwar finden sich auch an anderen Orten rund um den Erdball Wandbilder und Graffitis, doch die Universitätsstadt im Südwesten von England reklamiert für sich, die heimliche Streetart-Kapitale der Welt zu sein. Nirgendwo sonst soll die Straßenkunst an Hausfassaden, Wänden und Mauern derart stark verbreitet sein wie in der 470.000-Seelengemeinde am River Avon. Mit dem Upfest im Stadtteil Bedminster stellt Bristol sogar das größte Streetart-Festival in Europa jährlich auf die Beine. Eine der schillerndsten Figuren der Streetart-Szene ist fraglos der weltweit operierende Guerilla-Künstler Banksy, in dessen Heimatstadt Bristol in Nacht- und Nebelaktionen seine ersten Wandbilder auftauchten.
Textauszug: Bei der bloßen Erwähnung des Namens Manchester denken viele automatisch an „König Fußball“. In der Tat beheimatet das einstige Zentrum der britischen Textilindustrie mit Manchester United und Manchester City gleich zwei europäische Spitzenclubs. Insbesondere Letztere gelten als amtierender englischer Meister und Pokalsieger sowie Champions-League-Sieger als die wohl aktuell beste Vereinsmannschaft des Kontinents, vielleicht sogar des Erdballs. Doch die 550.000-Seelen-Gemeinde im Nordwesten Englands hat weit mehr zu bieten, als die Faszination für das Runde, das ins Eckige muss. Dabei kann und will Manchester seine industrielle Vergangenheit nicht verleugnen.
Textauszug: Vielleicht hat sich Winston Churchill in diesem Zimmer gebettet. Vielleicht hat er seine müden Glieder auch nebenan oder direkt gegenüber ausgestreckt. Wo genau der britische Staatsmann untergebracht war, weiß heute niemand mehr genau. Wohl aber, dass der einstige Premierminister während der Zweiten Weltkriegs im heutigen Mercure Bristol Grand Hotel zeitweise Quartier bezogen hat. Damit ist der namhafte Politiker und Literatur-Nobelpreisträger von 1953 nur einer von zahlreichen Prominenten, den das Vier-Sterne-Haus im Herzen von Bristol im Laufe seiner langen Geschichte begrüßen durfte. Der denkmalgeschützte Komplex aus den frühen 1860er Jahren beheimatete ursprünglich zwei direkt nebeneinander liegende Pubs, ehe die Räumlichkeiten beider Häuser im 20. Jahrhundert zu einem Hotel umgestaltet wurden.