Textauszug: Liebe Hoteliers und werte Betreiber von Übernachtungsbetrieben aller Art, entschuldigt bitte die Frage, aber was ist nur mit euch los? Denkt ihr, die Menschen, die eine Nacht oder sogar mehrere Nächte in eurem Hause verbringen, haben kollektiv ihren Geschmackssinn verloren? Denkt ihr, der gemeine Gast kann eine Hühnerfrucht nicht von synthetischer Pampe unterscheiden? Das, was ihr als vermeintliches Rührei vorsetzt, ist nichts als labberige, zumeist blassgelbe Schlotze ohne jeglichen Eigengeschmack. Wenn ihr schon für ein bereitgestelltes oder serviertes Frühstück Champagnerpreise aufruft, ohne selbigen überhaupt auszuschenken, dann sollten es doch wenigstens ein echtes Ei oder zwei sein.
Thema: Die fragwürdige Verwendung von Puler-Ei in Hotels
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Textauszug: Die Einrichtung im Old Mill ist eher unaufgeregt schlicht. Viel dunkles Holz, knarzende Dielen, einfache Holzstühle, lederbespannte Sitzbänke und kleine Holztische. Nahezu jeder freie Zentimeter ist ausgenutzt, um möglichst viele Gäste unterbringen zu können. Da mutet jeder Gang für die Kellner des populären Restaurants wie ein kleiner, vertikaler Limbo-Tanz an. Die Wände sind komplett mit alten Fotos, Schildern und nostalgischen Reklametafeln zugepflastert. Die Tische sind so eng zusammengerückt, dass man fast zwangsweise mit den Nachbarn ins Gespräch kommt oder deren Konservation belauscht.
Textauszug: „Guinness doesn´t travel well“ sagt der Volksmund. Zwar wird das markant schwarze Bier an zahlreichen Orten der Welt in Lizenz gebraut und ist weltweit in 150 Ländern der Erde im Ausschank, doch die irischen Bierliebhaber schwören, es hätte nur dann den richtigen Geschmack, wenn es mit Wasser aus dem River Liffey in Dublin gebraut sei. Wie Champagner mit Frankreich, Wodka mit Russland und Chianti mit Italien in Verbindung gebracht wird, so ist Guinness ein unzertrennlicher Teil der Grünen Insel. „The wine of the country„, der „Wein des Landes“, wie Schriftsteller James Joyce das herbe Starkbier mit dem samtweißen Cremekragen und der etwas zähflüssigen Konsistenz einmal genannt hat, ist für Iren ein Stück des nationalen Kulturgutes. Und dies seit fast 250 Jahren.
Textauszug: Von wegen die Holländer können nur Frittiertes: Im 55 Degrees in Arnheim, der Hauptstadt der niederländischen Provinz Gelderland, wird der verwöhnte Gaumen überzeugend eines Besseren belehrt. Das Restaurant gegenüber der markanten Koeplekerk (Kuppelkirche) am Jansplein im Herzen der Fußgängerzone besticht durch einen gemütliches Ambiente, wobei Grün -und Brauntöne dominieren. Während an zwei Seiten das Tageslicht durch die hohen Fenster strömt, ist die Hauptwand des Restaurants durch zwei angedeutete künstlerisch gestaltete, überdimensionale Frauenköpfe geprägt. Auf dem Tisch des Hauses kommen wahlweise Vier-, Fünf- oder Sechs-Gänge-Menüs.
Textauszug: Nicht von ungefähr gilt der Borough Market als ein kulinarisches Paradies für Feinschmecker und Genießer im Herzen von London. Hier treffen sich die Aromen der Welt, um begleitet von verlockenden Düften eine Symphonie der Geschmäcker zu kreieren. Und dies inmitten der pulsierenden Kapitale eines Landes, das lange international im Ruf stand, kulinarisches Notstandsgebiet zu sein. Schwer verdauliche Pasteten und Puddings, verkochtes Gemüse, wenig schmackhafte Fertigsaucen und nicht zu vergessen riesige Mengen an Gebratenem zum Frühstück, ernteten nicht nur bei Gourmets Hohn und Spott. Doch inzwischen haben sich die einstigen kulinarischen Muffel zu Feinschmeckern gewandelt. Einer der Trendsetter und Taktgeber ist hier seit Jahr und Tag der Borough Market im Schatten der London Bridge. Der überdachte Markt im Süden der britischen Hauptstadt ist ein wahrer Schmelztiegel der Gaumenfreuden.
Textauszug: Warschau entwickelt sich mehr und mehr zu einem Hotspot nicht nur für vegetarische, sondern auch für vegane Genüsse. Längst gilt die Millionenstadt an der Weichsel als eine internationale Topadresse für vegane Speisen mit mehr als 70 Restaurants, die sich auf pflanzlich basierte Gerichte mit frischen und regionalen Zutaten spezialisiert haben. Neben der bemerkenswerten Vielfalt sind es vor allem die Kreativität und die hohe Qualität der angebotenen Speisen die Polens Hauptstadt zur Anlaufstelle für alle machen, die gerne fleischlos genießen. Auch weil sich viele Köche in Warschau durch ihre innovativen Rezepte und ungewöhnlichen Kombinationen von Zutaten einen klangvollen Namen erarbeitet haben und gleichzeitig das alte Klischee, traditionelle polnische Küche komme nicht ohne Fleisch aus, auf eindrucksvolle Art und Weise widerlegen.
Textauszug: In Polen und insbesondere bei einem Besuch in der Hauptstadt Warschau kommt man um ein Thema nicht herum: Wodka. Der Hochprozenter aus Getreide oder Kartoffeln ist so etwas wie die Muttermilch der Polen und in jedem Restaurant und in jeder Gaststube im Ausschank. In Warschau ist dem beliebten Schnaps seit dem Jahre 2018 sogar ein eigenes Museum im Kultviertel Praga gewidmet: das Muzeum Polskiej Wódki. Untergebracht ist dieses in den komplett umgebauten Räumlichkeiten der ehemaligen Warschauer Wodkafabrik Koneser.
Textauszug: Klar, beim Tiroler Ötztal denken alle fast unweigerlich an den Sensationsfund im Eis, an die Gletschermumie, die 1991 am Tisenjoch entdeckt wurde. Doch zumindest bei Cineasten ist das Ice Q am Gaislachkogel hoch über Sölden kaum minder berühmt. Der grandiose Glaskubus wurde für das James Bond Abenteuer „Spectre“, das Ende 2015 erstmals über die Kinoleinwände flimmerte, spektakulär in Szene gesetzt. Hier befindet sich im Agententhriller die Bergklinik von Madeleine Swann (Léa Hélène Seydoux) und genau hier startete eine der wohl spektakulärsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte durch Eis und Schnee. Während die Erlebnisausstellung „007 Elements“ die Entstehungsgeschichte von „Spectre“, die Dreharbeiten mit Daniel Craig sowie von 24 weiteren Bond-Abenteuer multimedial Revue passieren lässt, kommen direkt nebenan im Ice Q Genussmenschen und Feinschmecker voll auf ihre Kosten. Denn das im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Restaurant ist nicht nur wegen seiner Lage auf 3.048 Metern über dem Meeresspiegel längst zu einen Synonym für Hochgenüsse geworden.
Textauszug: Ohne Frage ist Puerto Portals mit seinen prachtvollen Villen und stilvollen Apartmentblocks so etwas wie der Anti-Ballermann. Knapp zehn Kilometer von der Inselhauptstadt Palma entfernt schlummert einer der mondänsten Orte auf der überaus beliebten Baleareninsel Mallorca. Im weitläufigen Hafenbecken sind prachtvoll funkelnde Luxusyachten vertäut, wiegen sich sanft im Spiel der Wellen hin und her und ziehen dabei unzählige faszinierte wie mitunter auch neidvolle Blicke auf sich. Beim Flanieren entlang des Hafenpromenade kommt so mancher ob der beeindruckenden Bootsparade nicht aus Staunen heraus. In Puerto Portals wird sichtbar Wert auf elegante Kleidung, Stil und Umgangsformen gelegt. Und auf gehobene Gastronomie.
Textauszug: Nur ein paar kleine Schritte entfernt von der beliebten und belebten Einkaufsstraße Av. de Jaume III liegt ein inspirierender Gourmettempel inmitten von Palma de Mallorca: das Restaurant Fera. Bereits beim Durchschreiten des großzügigen, hellen Eingangsbereichs bleibt die quirlige, laute Stadt draußen und die Entdeckungsreise durch das wunderbare Ambiente, den perfekten Service und die exklusive, innovative Welt der Kochkünste beginnt: die Verschmelzung hochwertiger spanischer und mediterraner Produkte mit japanischen Aromen. Oft und gerne empfängt der aus Österreich stammende Küchenchef Simon Petutschnig seine erwartungsvollen Gäste höchst persönlich. Bei traumhaftem Wetter dient der grandiose, liebevoll dekorierte Innenhof mit seinem schon fast tropischen Garten als Hauptrestaurant.