Textauszug: Es ist etwas schon verwirrend. Im Zimmer lacht einen Mr. Bean mit seinem braunen Teddybär in der Hand, gewohnt schelmisch direkt ins Gesicht und zeigt mit seinem ausgestreckten Finger auf dem berühmten grünen Mini neben sich. Aber auch beim Blick aus dem Fenster schaut der Spaßvogel aus einem roten Doppeldeckerbus, der vor der Tür geparkt ist, einen direkt an. Zwei Türen weiter scheint 007 im Auftrag Ihrer Majestät einem geheimen Auftrag nachzugehen, während schräg gegenüber Miss Sophie an ihrem ausgestreckten Tisch darauf wartet, dass Butler James den nächsten Gang serviert. Ein Häuschen weiter lächelt die 2022 verstorbene britische Monarchin Queen Elizabeth II. erhaben und majestätisch, während Harry Potter seinen Zauberstab schwingt.
Thema: Test des Themenhotel Little Britain
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Textauszug: Ein Hauch von Acapulco liegt über dem Kaiserwinkl. Am Klobenstein geht es nicht ganz so hoch hinaus wie an dem berühmten Felsen von Le Quebrada, wo sich die Klippenspringer aus knapp 30 Metern Höhe in die Tiefe stürzen. Doch auch aus „nur“ acht Metern Höhe muten die Sprungeinlagen kaum weniger atemberaubend an. Zumal unter dem Felsbrocken kein Meeresabschnitt, sondern die Tiroler Ache wartet. Und der zumeist türkisblaue Fluss verfügt nur über wenige Stellen, die tiefer als zwei, drei Meter sind und garantiert zudem bei Temperaturen zwischen 14 und 16 Grad Celsius ein überaus erfrischendes Taucherlebnis. Die meisten Wagemutigen blicken mit etwas schlotternden Knien vom Felsen in die Tiefe, um dann mit einem Hocksprung in den eiskalten Gebirgsfluss einzutauchen.
Textauszug: Ohne Frage ist die polnische Hauptstadt Warschau eine Stadt der vielen Gesichter. Da ist die prachtvolle historische Altstadt mit ihrem beeindruckenden, pastellfarbenen Häusern und dem Schloss, die nicht von ungefähr als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht; da ist das moderne Zentrum rund um den imposanten und weithin sichtbaren Kulturpalast. Hier hat sich die 1,8-Millionen-Stadt zu einem Klein-Manhattan mit mächtigen Hochhäusern aus Glas und Stahl entwickelt. Vom einstigen Ruf als das „Paris des Ostens“ ist nur noch wenig zu sehen. Dafür finden sich im Zentrum immer wieder auch stumme Bauzeugen aus der Zeit das Sozialismus wie etwa an der vielbefahrenen ulica Marszałkowska.
Textauszug: Königsschloss und Präsidentensitz, aber auch die malerische Altstadt der polnischen Hauptstadt Warschau sind kaum mehr als einen Steinwurf entfernt und gemütlich auf Schusters Rappen in wenigen als einer Viertelstunde zu erreichen. Noch schneller geht es mit der Straßenbahn oder dem Bus, die unmittelbar vor dem Ibis Warszawa Stare Miasto ihre Haltepunkte haben. Auch das „neue“ Zentrum rund um den weithin sichtbaren Kulturpalast lässt sich bequem binnen weniger Minuten mit der U-Bahn erreichen. Keine Frage, die Lage des Ibis Warszawa Stare Miasto, das mitunter auch unter dem Namen „Ibis Warszawa Old Town“ gelistet ist, am nördlichen Rand der polnischen Kapitale ist nahezu ideal.
Textauszug: Das bisweilen ungezähmte Meer liegt unmittelbar vor der Haustür. Nicht selten hüpfen Delfine verspielt aus dem Wasser fast unmittelbar vor dem weiterläufigen Strand. Das Wasser im Ionischen Meer fällt steil ab, was für weniger geübte Schwimmern etwas unheimlich sein dürfte. Daher bevorzugen viele Gäste des Voi Floriana Resorts in Kalabrien den Sprung in den Hotelpool. Ebenso wie am Strand kommen hier alle Altersgruppen auf ihre Kosten. Zahllose bereitstehende Liegen und Sonnenschirme sorgen dafür, dass entspannte Tage am Meer genossen werden können. „Wir haben 320 Zimmer und am Strand 322 Sonnenschirme nebst Liegen aufgestellt“, freut sich Maurizio Montecatino, dass der an vielen Urlaubsorten bekannte Kampf um die besten Strandplätze im Voi Floriana keine Rolle spielt.
Textauszug: Es gibt Hotels mit dem Wow-Effekt. Hervorgerufen wird dieser in der Regel durch die Lage und die Ausstattung. Für einen Wow-Effekt sorgt auch das Labranda Rocca Nettuno Tropea. Das Hotel in Kalabrien liegt malerisch auf einer Klippe mit einem feinen Sandstrand darunter. Die malerische Altstadt von Tropea, das 2016 nicht von ungefähr zum schönsten Dorf Italiens gekürt wurde, liegt keine zehn Gehminuten entfernt. Dabei verdankt das älteste Hotel von Tropea seiner Existenz einem Unfall. Die Münchener Hoteliers-Familie Billig war 1967 mit ihrem schicken Mercedes Coupè mit Flügeltüren auf dem Weg durch Kalabrien nach Sizilien. Bei Pizzo waren die Billigs in einen folgenschweren Unfall verwickelt, der die Weiterfahrt unmöglich machte. Niemand hatte in jenen Tagen Ersatzteile für das damals doch sehr ungewöhnliche Fahrzeug vorrätig und niemand fühlte sich in der Lage, das Auto zu reparieren.
Textauszug: Struppig ist gewöhnlich ein Attribut, das mit Mensch oder Tier in Verbindung gebracht wird. Ein wenig trifft die Beschreibung jedoch auch auf Kalabrien zu. Anders als viele Teile Italiens ist die Region am Fuße des Stiefels eher ungezähmt und ursprünglich – und dabei nicht immer förmlich rausgeputzt. Gleichwohl ist Kalabrien nicht weniger reizvoll als der Rest von Bella Italia – nur weniger überlaufen. In der von Bergen und Hügeln dominierten Landschaft gedeihen vor allem Oliven und Zitrusfrüchte, aber auch eine Besonderheit: die rote Zwiebel. Die schmeckt mild, weniger scharf als normale Zwiebeln und hat eine leicht süßliche Note. Was jedoch nichts mit dem Zuckergehalt zu tun hat, sondern dem niedrigen Säuregehalt geschuldet ist.
Textauszug: Einer überaus gewichtigen Frage geht Air New Zealand (ANZ) aktuell nach. Denn die Fluggesellschaft vom anderen Ende der Welt möchte wissen, was die Passagiere so wiegen. Eine durchaus berechtigte Frage. Denn jeder, der einmal neben einer unangemeldeten Massendemonstration auf zwei Beinen in einem viel zu eng bestuhlten Flugzeug gesessen hat, dürfte es tatsächlich interessieren, was der Sitznachbar – respektive die Sitznachbarin – mit den über die Armlehne wabernden Fleischbergen so auf die Waage bringt? Natürlich gibt es nicht nur Passagiere mit einer ausufernden Leibesfülle. Im Gegenteil. Neben der Heerschar an vermeintlichen Otto-Normal-Bürgern drängen aufgeblasene Fahrradspeichen in die Sitzreihen.
Textauszug: Es liegt in der Natur der Dinge, dass ein Flusskreuzfahrtschiff immer nur über ein bedingtes Platzangebot verfügen. Die Länge, Breite und Höhe sind mit Blick auf Brücken, Kanäle, Schleusen und die Manövrierfähigkeit eingeschränkt. So auch an Bord der MS SE-Manon. Das Flusskreuzfahrtschiff, das von SE Tours auf verschiedenen europäischen Routen eingesetzt wird, misst exakt 110 Meter Länge bei einer Breite von 11,4 Metern. Die SE-Manon verkehrt vorwiegend entlang des Rheins, des Mains, der Mosel, der Saar, dem Main-Donau-Kanal sowie auf Wasserstraßen in Holland und Belgien. Auch das Ijsselmeer und die Insel Texel sind Ankerpunkte.
Textauszug: Mit dem Auto bis vor die Hotelzimmertür im dritten oder vierten Stock zu rollen, ist fraglos überaus ungewöhnlich. In Deutschland ist dies aktuell nur in zwei Häusern in Frankfurt am Main und Düsseldorf möglich. Beides sind neu eröffnete b’mine Hotels. Die Düsseldorfer Dependance liegt nicht etwa am Rande der Altstadt oder unweit der berühmten Flanier- und Einkaufsmeile, der „Kö“, wie die Königsallee liebevoll genannt wird, sondern im eher gediegenen Stadtteil Flingern. Das erst im März 2023 eröffnete Hotel gibt sich aber nicht nur mit Blick auf die speziellen Parkmöglichkeiten überaus modern, innovativ und farbenfroh. Neben bunten Möbelstücken sorgen insbesondere die auf allen Fluren platzierten Kunstwerke von Pola Brändle für ungewöhnliche Blickfänge.
Textauszug: „Zwischen Maribor und Ljubljana herrscht eine ähnliche Rivalität wie zwischen Edinburgh und Glasgow oder zwischen Düsseldorf und Köln“, unterstreicht Mojca Pacnik ein wenig lächelnd. Klar, Ljubljana sei die Hauptstadt und deutlich größer, doch, so die blonde Powerfrau weiter, Maribor müsse sich keinesfalls dahinter verstecken und spiele zu Unrecht die zweite Geige in Slowenien. Denn spätestens seit die 115.000-Seelen-Gemeinde am Ufer der Drau (Drava) zu Europas Kulturhauptstadt des Jahres 2012 gekürt wurde, hat sich die 770 Jahre alte Stadt mit Siebenmeilenstiefeln aufgemacht, um sich mehr denn je zu einer der wichtigsten kulturellen und wirtschaftlichen Drehscheiben des Landes zu wandeln.