Textauszug: Da wird der Hund in der Pfanne verrückt. Am Shrove Tuesday, dem Fastnachtsdienstag, um 11.55 Uhr demonstrieren Wettkämpferinnen in Olney in der englischen Grafschaft Buckinghamshire, wie im Laufschritt Pfannkuchen in einer Pfanne gewendet werden können – was aber kein Muss ist. Pflicht es jedoch, den Pfannkuchen zumindest am Start und im Ziel des 380 Meter langen Parcours zwischen dem Marktplatz und der St. Peter & Paul Church wenigstens einmal zu wenden. Gestartet wird das Rennen stilecht mit der historischen Pancake Bell, einer Glocke, die ansonsten zu den Ausstellungsstücken des örtlichen Museums gehört.
Thema: Englische Fastnachtstradition
Länge: 3.225 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Bestellen
Textauszug: Die Geburtsstunde von Cambridge klingt weniger nach ehrwürdiger Tradition als nach einer Episode aus einer historischen Studentenserie: Anfang des 13. Jahrhunderts wurden einige Oxford-Studenten kurzerhand aus der Stadt geworfen – offenbar war die lokale Bevölkerung nicht ganz so begeistert von nächtlichen Debatten, philosophischen Wortgefechten und studentischer Lebensfreude. Die Vertriebenen fanden im beschaulichen Cambridge Zuflucht, das damals wohl kaum ahnte, dass es bald zur intellektuellen Großmacht aufsteigen würde. Mit der Gründung von Peterhouse Colleges im Jahr 1284 begann eine akademische Erfolgsgeschichte, die sich über Jahrhunderte fortschrieb und heute in 31 Colleges sichtbar wird – kleine Königreiche, die sich über die Stadt verteilen und jeweils ihre eigene Aura pflegen.
Textauszug: Auf den ersten Blick scheinen Charlie Chaplin, Fotomodell-Legende Twiggy, Popmusiker Boy George und Oscar-Preisträger Michael Caine nicht mehr als ihre Berühmtheit gemeinsam zu haben. Doch die international bekannten Stars verbindet noch mehr. Sie alle sind Cockneys, waschechte Londoner. Auch wenn viele der mehr als sieben Millionen Einwohner der Themsemetropole in der britischen Kapitale das Licht der Welt erblickt haben, dürfen sich nur die wenigsten als Cockneys bezeichnen. Denn im strengen Sinne ist ein Cockney nur, wer in der Hörweite der Glocken der St. Mary-le-Bow Kirche in Cheapside im Londoner East End geboren wurde.
Textauszug:
Textauszug: 
Textauszug: Wer an RIU Hotels denkt, denkt vornehmlich an wärmere Gefilde. Doch die renommierte Hotelkette aus Spanien entdeckt mehr und mehr auch Städte für sich. Dem Anspruch des Hauses folgend, werden dabei nur exquisite Standorte ausgewählt. So auch in der britischen Kapitale London, wo im Sommer 2023 das neue RIU Plaza London Victoria Hotel direkt gegenüber der zentral gelegenen Victoria Station eröffnete. Die Lage ist perfekt, um die Themse-Metropole auf eigene Faust zu erkunden. Westminster Abbey ist nur einen Steinwurf entfernt. Auch bis zum Buckingham Palace sind es kaum mehr als 15 Gehminuten. Zudem bieten sich vom geschäftigen Bahnhof exzellente U-Bahn- und Bus-Verbindungen in alle Teile von London.
Textauszug: Derweil begeistert Covent Garden mit gigantischen Weihnachtsglocken und -kugeln, die von den Decken der prachtvollen Hallen hängen. Auch hier nehmen es die Schausteller und Standbeschicker gerne von den Lebenden. Am Suzette, einem Stand im überdachten Apple Market, beispielsweise kostet ein 0,2 Liter-Becher Mulled Wine, also Glühwein, stolze 9,5 Pfund (11,40 Euro). Im Sipsmith, einem uralten, umgebauten Bus in markantem Grün, werden für denselben Drink sogar 10 Pfund (12 Euro) verlangt. Für besondere weihnachtliche Stimmung sorgt traditionell die aufwändige Beleuchtung entlang der Londoner Haupteinkaufsmeilen, wo Zehntausende von Lichtern eine bezaubernde Atmosphäre schaffen. Die Oxford Street, die längste Einkaufsstraße im Vereinigten Königreich, ist von einer tropfenförmigen Beleuchtung aus LED-Glühbirnen und recycelter Kunststoff überspannt. Die angrenzende Regent Street mit ihren schicken georgianischen Häuserzeilen bietet die wohl beeindruckendste Kulisse. Die Prachtstraße war im Jahre 1954 die erste Straße in London, die mit festlicher Beleuchtung aufwarten konnte. Seither begeistert der beleuchtete Straßenschmuck Jahr für Jahr Millionen von Menschen.
Textauszug: Das Beste aus zwei Welten vereint ein Kurztrip vom niederländischen Ijmuiden nach Newcastle upon Tyne. Die DFDS-Fähren versprechen dabei ein Kreuzfahrt-Feeling light. Mit der 300.000-Einwohner-Metropole im hohen Norden Englands steuern die in weiß-blau gehaltenen Schiffe ein überaus attraktives Ziel an. Dazu hält Det Forenede Dampskibs-Selskab (DFDS), wie die 1866 gegründete dänische Reederei mit vollem Namen heißt, für Fußballfreunde, Groundhopper und alle, die einfach mal die legendäre Stadionatmosphäre auf der Insel erleben möchten, eine spannende Kombi mit dem Besuch eines Heimspiels des Spitzenclubs AFC Sunderland in der EFL Championship bereit.
Textauszug: Agatha Christie würde ihre Freude haben. Ganze Scharen von Krimiautoren finden hier Inspiration für ihre mörderischen Geschichten und manch einer, der sich eines lästigen oder unbequemen Zeitgenossen entledigen möchte, kommt hier auf die abstrusesten Gedanken. Nicht von ungefähr gehört der Giftgarten zu den Hauptattraktionen der Alnwick Gardens. Hinter meterhohen Zäunen sind hier im Nordosten Englands gefährliche Pflanzen von Belladonna, der Schwarzen Tollkirsche, bis hin zu Brechnuss, Magic Mushrooms, Opium und Cannabis ausgestellt. Der Zutritt ist nur in Begleitung von speziell ausgebildeten Führern erlaubt. Und diese haben ein Fülle an hoch spannenden Geschichten über die Pflanzen, ihre Wirkung und ihren Missbrauch im Gepäck.