Rue de Rivoli kreativ: Wildes Pariser Künstlerhaus

Künstlerhaus an der rue de Rivoli - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer glaubt, die Pariser Kunstszene sei nur im berühmten Louvre konserviert oder im Musée d’Orsay gerahmt, wer glaubt, Kunst müsse immer nur still, ehrfürchtig und hinter Glas präsentiert werden, der hat noch nicht die 59, rue de Rivoli in der französischen Hauptstadt betreten. Ein Gebäude, das aussieht, als hätte Banksy mit Vincent Van Gogh und Keith Haring eine WG gegründet und Picasso zusammen mit Andy Warhol die Wände mitgestaltet. Denn das alternative Künstlerhaus präsentiert nicht nur Kunst auf gleich sechs Etagen, sondern ist selbst ein beeindruckendes Kunstwerk. Schon von außen wirkt das Künstlerhaus wie ein rebellischer Farbtupfer im eleganten Grau der Pariser Innenstadt: wild bemalt, verspielt, ein bisschen verrückt. Wer hier eintritt, lässt die Welt der klassischen Kunst hinter sich und taucht ein in ein kreatives Paralleluniversum, in dem Pinsel, Spraydose und Fantasie eindeutig das Sagen haben. Ein Meer aus ungebremster Schaffensfreude, Kreativität voller gewagter Kunstwerke. Ob Malereien, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen oder Installationen – sie alle finden hier ihren Raum. Ebenso wie einige Kunstrichtungen, die sich eher schwerlich kategorisieren lassen. Aber gerade diese Phänomen macht den besonderen Charme des Künstlerhauses an der rue de Rivoli aus.

Thema: Alternatives Künstlerhaus in Paris
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Ethiad Stadium als Kathedrale des Fußballs

Ethiad Stadium - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wenn man in Manchester landet, erwartet man Regen, Britpop und mindestens drei Diskussionen über Fußball, bevor man überhaupt sein Gepäck vom Band gezogen hat. Doch wer sich aufmacht zum Etihad Stadium, dem Zuhause des erfolgsverwöhnten Starensembles von Manchester City, der betritt nicht einfach ein Stadion – sondern eine Kathedrale des modernen Fußballs, in der selbst der Rasen aussieht, als würde er mit Conditioner gepflegt. Das Schmuckkästchen liegt im Osten der 570.000-Seelen-Gemeinde, die einst die Welt mit Spinnmaschinen veränderte und heute mit Spielzügen, die wie aus dem Lehrbuch der Fußballgötter stammen.

Thema: Stadiontour in der Heimspielstätte von Manchester City
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Die Flåmbahn – der Star ist die Strecke

FlåmbahnTextauszug: Norwegen ist bekannt für seine spektakuläre Natur, seine tiefen Fjorde und seine stille Erhabenheit. Und dann kommt da eine Bahn daher, die all das in 20 Kilometern so verdichtet, dass selbst Vielreisende ins Schwärmen geraten. Denn die Flåmbahn verspricht keine gewöhnliche Zugfahrt, sondern ein Naturkino mit Dauerpanorama, bei dem man sich fragt, ob man versehentlich in einen Werbespot für skandinavische Gelassenheit geraten ist. Dabei rattert die historische Bahn über eine der steilsten Eisenbahnstrecken der Welt ¬und meistert Passagen mit bis zu 55 Prozent Steigung. Mit den markant dunkelgrünen Waggons windet sich die „Flåmsbana“, wie sie auf Norwegisch heißt, von 450-Seelen-Nest Flåm aus über 20 Kilometer durch exakt 20 Tunnel bis nach Myrdal und bewältigt dabei 866 Höhenmeter. 

Thema: Fahrt mit der Flåmbahn von Flåm nach Myrdal
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Kulinarischer Wolkenritt im Aqua Shard

Aqua Shard - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Hochgenuss – und dies gleich im doppelten Sinne – garantiert das Aqua Shard in der britischen Hauptstadt London: Im 31. Stock des höchsten Gebäudes in ganz Großbritannien bietet das Restaurant famose Speisen garniert mit einem einmaligen Blick auf die Millionenstadt an der Themse an. Nach dem obligatorischen Sicherheitscheck am Eingang geht es in Sekundenschnelle mit dem Fahrstuhl hinauf auf rund 110 Metern Höhe. Das Gebäude selber, The Shard, sieht aus, als hätte ein futuristischer Riese einen Glassplitter in die Skyline gesteckt. 310 Meter hoch, mit schimmernder Glasfassade, die den Himmel spiegelt und die Wolken neckt. Das Restaurant thront hoch genug, um Big Ben wie einen Tischwecker wirken zu lassen, aber tief genug, um noch zu erkennen, ob die roten Doppeldeckerbusse pünktlich sind.

Thema: Londons höchstgelegenes Restaurant
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Isle of Man: Zwischen Klippen und Kurven

Isle of Man Textauszug: Die Insel zwischen Irland und England ist ein Paradoxon: ein Ort, an dem man den „Small People“ an einer Brücke freundlich zuwinken sollte, um das Glück auf die eigene Seite zu ziehen, während gleichzeitig die legendäre Tourist Trophy mit lautstark aufheulenden Motorrädern die Irische See übertönt. Politisch ist die Isle of Man autonom, mit einer eigenen Währung und den berühmten Manx-Katzen, die ohne Schwanz durch die Landschaft spazieren, oder den Manx Loaghtan Schafen, deren Haupt vier, bisweilen gar sechs Hörner zieren. Auch sonst hält die überaus grüne und von sanften Bergen durchzogene Insel so manche Überraschung parat. 

Thema: Isle of Man
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Måløy – zwischen Fjord, Fisch und Elvis

Måløy - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Es ist nicht das Ende der Welt, aber das Ende der Fahrt für die AIDAprima im Ulvesund Meeresarm. Doch das Ende kommt nicht abrupt. Die Måløybrücke, immerhin eine der längsten in Norwegen, lässt den Kapitän Felix Rothe die Maschinen drosseln und der Meeresgigant landet, nach einer gekonnten Drehung im engen Fjord, sanft an.Riesig mutet die AIDAprima vor den 3.300 Einwohner zählenden, typisch norwegischen Städtchen Måløy an. Wie eine bewohnte weiße Wand, mit dem berühmten Kussmund an der Bugseite, verschwinden die unteren ebenfalls meist weißen Holzhäuser der Stadt im Sichtfeld. Doch die tiefenentspannten Bewohner nehmen das Spektakel gelassen, dazu später mehr. Schnell wird klar, warum die Norweger meist von schlanker Gestalt sind. Die Hauptstraße zieht sich noch flach am Gewässer entlang, doch dann beginnt der Aufstieg. 

Thema: Unbekanntes Måløy
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Bergen – wo Regen auf Romantik trifft

Bergen - Copyright Karsten-Thilo Raab Textauszug: Wer Bergen als Ziel hat, sollte zwei Dinge immer griffbereit haben: eine Kamera und eine Regenjacke – und zwar in genau dieser Reihenfolge. Denn während die norwegische Hafenstadt mit ihren bunten Holzhäusern und den majestätischen Fjorden vor der Haustür das Herz jedes Reisenden im Sturm erobert, ist es oft eben auch der Sturm selbst, der einen begrüßt. Denn der einstigen Kapitale des nordischen Königreichs kommt die zweifelhafte Ehre zu teil, sich mit bis zu 240 Tagen Niederschlag pro Jahr als Norwegens Regen-Hauptstadt bezeichnen zu dürfen. Statistisch gesehen, sind die Monate September und November dabei die schlimmsten. Aber immerhin bleiben noch 125 andere Tage im Jahr, an denen zumindest zwischendurch auch mal die Sonne scheint.

Thema: Norwegens Regenhauptstadt Bergen
Länge: 6.528 Zeichen
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Büffet: Geselligkeit oder Chaos an Bord?

Textauszug: Mitunter ist es wirklich ein Kreuz mit den Kreuzfahrt-Gästen am Kreuzfahrt-Büffet. Das fängt teilweise schon mit der Wahl des Outfits an. Einige glauben, in Badelatschen zum Büffet schlappen zu müssen. Vielleicht ist das aber auch nur eine Art Prophylaxe für den Fall, dass ihnen irgendetwas auf die Füße fällt und dies ist dann einfach besser abzuwischen. Leider sind diese Füße nicht immer gut gepflegt. Was schon mal dazu führen kann, dass einem der Appetit ein Stück weit vergeht, bevor das Essen überhaupt begonnen hat. Einige Gäste scheinen angesichts der Auswahl schier überfordert. Dies führt dazu, dass sie durch die Gänge entlang der dargebotenen Speisen spazieren, immer wieder unvermittelt stehen bleiben und sich dann rumdrehen oder die Richtung wechseln, was immer wieder zu Beinaheunfällen mit den nachrückenden Gästen sorgt.

Thema: Typologie der Büffet-Gäste einer Kreuzfahrt
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Kreuzfahrt ins Königreich der Fjorde

Norwegen - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Kaum hat man das Deck betreten, weht einem eine salzige Brise um die Nase, und irgendwo zwischen Elbphilharmonie und Containerhafen beginnt das große Abenteuer an Bord des stolzen Kreuzfahrtschiffes mit dem markant roten Kussmund am Bug. Hamburg mit seiner langen Handelsgeschichte schaut neugierig gen Norden, wo Norwegen mit seinen Holzkirchen, Elchen, Fjorden, Wasserfällen und einem ausgelebten Hang zur Naturverbundenheit wartet. Und während die AIDAprima sich langsam die Elbe hinab Richtung Nordsee schiebt, beginnt eine stille Annäherung an eine Kultur, die das einfache Leben feiert, die Stille als Luxus begreift und deren größte Dramatik sich in der famosen Landschaft zeigt.

Thema: Kreuzfahrt durch Norwegesn Fjord-Region
Länge: 15.425 Zeichen
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Topkapi-Palast: Prunk, Protz und Harem

Topkapi-Palast - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wenn Mauern sprechen könnten, würde der Topkapi-Palast in der türkischen Megametropole Istanbul vermutlich ein paar pikante Anekdoten über Haremsdramen, Dolchspielchen und osmanische Traditionen sowie Gebräuche zum Besten geben. Stattdessen steht er da – majestätisch, leicht überfordert vom nicht enden wollenden, täglichen Besucheransturm und vermutlich mit mehr Geschichten im Gepäck als ein türkischer Großvater beim Familienfest. Der Topkapi-Palast, strategisch auf dem Serail-Hügel zwischen Goldenem Horn und Marmarameer platziert, war über 400 Jahre lang das Machtzentrum des Osmanischen Reiches. Sultan Mehmed II. ließ das prunkvolle Anwesen im 15. Jahrhundert errichten – vermutlich mit dem Ziel, nicht nur zu herrschen, sondern dabei auch verdammt gut auszusehen. 

Thema: Topkapi-Palast in istanbul
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Krk: Faszination pur hinter alten Mauern

Krk - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Zwischen venezianischen Fassaden, plätschernden Wellen und dem Duft von gegrilltem Tintenfisch verliert sich in Krk auf der gleichnamigen Insel – der größten in Kroatien – schnell das Gefühl für die Zeit. Ein Schritt über das Kopfsteinpflaster, ein Atemzug salzhaltiger Luft – und schon scheint der Moment sich zu dehnen. Die Gassen sind schmal, verwinkelt und haben den Charme von Orten, die nie versucht haben, etwas anderes zu sein. Von Bougainvillea umrankte Balkone und kunstvoll geflickte Fensterscheiben erzählen Geschichten, ohne ein Wort zu verlieren. Hier regiert der Stein – warm, geschichtsträchtig – und darunter das Leben, das sich nicht hetzen lässt. 

Thema: Streifzug durch Krk-Stadt
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