Textauszug: Die hoch aufschießenden Berge gemahnen ein bisschen an das Voralpenland, wäre da nicht die merkwürdige Form der Schluchten und Tal-Einschnitte. Bäume sind mit Ausnahme vereinzelter Zedern-Schonungen überaus rar gesät. Dafür sind die von Lava geformten Hügel und Hänge fast ausnahmslos mit mannshohen Gräsern bewachsen. Dazwischen fallen immer wieder Terrassen mit Reisfeldern ins Auge. Was wie eine riesige Gebirgskette anmutet, ist tatsächlich der mit 128 Kilometern Umfang größte Vulkankrater der Welt. Der Mount Aso im gleichnamigen Nationalpark gehört fraglos zu den faszinierendsten Naturschauspielen auf Kyushu, der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln.
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Textauszug: Ein wenig wie eine löcherige Käseglocke wirkt das Moskitonetz, das mit seinen vier klappbaren Stangen in Sekundenschnelle über dem Schlafsack und der Isomatte aufgestellt ist. Während im Lagerfeuer die letzten Flammen lodern und die glühende Asche eine wohltuende Wärme abstrahlt, kühlt es sich mit Einbruch der Dunkelheit spürbar ab. Der Stern des Südens und viele andere Himmelskörper sind ebenso deutlich zu erkennen, wie die Milchstraße. Derweil sorgen die unzähligen Sternschnuppen schnell dafür, dass einem schon nach zehn Minuten die Wünsche ausgehen. Die Ruhe hier auf dem Areal der Mount Bundy Station am Rande des Litchfield Nationalparks in Australiens Northern Territory wird nur durch das helle Fipsen der Fledermäuse und das dumpfe Geräusch, das Hunderte von Wallabys mit ihren kleinen Sprüngen produzieren, gestört.
Textauszug: „Green, green gras of home“, lautet der Refrain in Tom Jones bekannter Hommage an seine Heimat. Und schon nach kurzer Zeit wird deutlich, was der bekannte Musikexport aus Wales zum Ausdruck bringen wollte: Unendlich viele Schattierungen von Grün soweit das Auge reicht, ausgedehnte Wälder, saftige Wiesen, mannshohe Farne, mächtige Rhododendren in Hülle und Fülle, blühende Heide- und Moorlandschaften, dazwischen unzählige weiße Punkte, die sich bei näherer Betrachtung als Schafe entpuppen.
Textauszug: Zürich ist mit seinen gut 390.000 Einwohnern nicht nur die größte Stadt der Schweiz, sondern auch eines der führenden europäischen Wirtschaft- und Finanzzentren. Als eine der Metropolen mit der weltweit höchsten Lebensqualität verzeichnet das charmante Fleckchen am Limmat zugleich enorm hohe Lebenshaltungskosten, die Zürich auch zu einem der teuersten Orte der Welt avancieren lassen. Gleichwohl hält das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Eidgenossen ein breites kulturelles und touristisches Angebot bereit, dass weitgehend kostenlos genutzt werden kann.
Textauszug: 1234 – das ist keine Aufzählung oder wenig einfallsreiche Zahlenreihe, sondern das überaus einfach zu merkende Gründungsdatum von Stralsund. Eine Jahreszahl, die zugleich den Beginn der gut 800-jährigen Geschichte der Hansestadt symbolisiert. Obwohl mit knapp 60.000 Einwohner eher klein, ist Stralsund in punkto Architektur fraglos ganz groß. Sogar derart, dass die historische Altstadt seit dem Jahre 2002 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Ein Ritterschlag, der zugleich Magnetwirkung hat. Seither stimmen Gäste aus aller Herren Länder mit den Füßen ab und erkunden in Heerscharen das überaus pittoreske Stadtzentrum.
Textauszug: Das „schwarze Gold“ wird im Kohlenpott schon lange nicht mehr gefördert, auch wenn mit Prosper-Haniel in Bottrop die letzte Zeche erst im Jahre 2018 endgültig geschlossen wurde. Gleichwohl kann und will das Ruhrgebiet seine Bergbauvergangenheit nicht leugnen. Das zeigt sich im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen, im faszinierenden Landschaftspark Duisburg-Nord, aber auch in den unzähligen alten Fördergerüsten und Bergarbeitersiedlungen, die heute noch im „Pott“ zu finden sind. Eine besondere Rolle nehmen zudem die vielen begrünten Halden ein, die das Ruhrgebiet zum „Land der künstlichen Berge“ haben werden lassen. Der Abraum der ehemaligen Zechen war oft über Jahrzehnte aufgeschüttet worden. Nach dem Ende des Bergbaus wurden die Flächen verdichtet und begrünt. Mehr noch wurden viele Halden, die vielfach längst zu Freizeitarealen mit ausgedehnten Rad- und Wanderwegen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten avancieren, mit besonderen Kunstobjekten und Installationen verziert.
Textauszug: Eigentlich müsste es nach Benzin und Motoröl riechen. Auch Motorengeräusche im sanften Schnurren eines Kätzchens und quietschende Reifen lässt der Name V8 vermuten. Doch weit gefehlt, auch wenn sich in dem Vier-Sterne-Superior-Hotel in Böblingen alles rund um das Thema Auto dreht – und dies an einem historischen Ort. Denn dort, wo einst der erste Verkehrsflughafen Baden-Württembergs zu finden war, liegt heute die Motorworld. Unter deren Dach haben sich alle Nobelmarken der Welt angesiedelt und präsentieren ihre neuesten Fahrzeug-Modelle, aber auch chromblitzende Oldtimer und Youngtimer. Und mittendrin das V8, das aus zwei unterschiedlichen Häusern besteht – dem V8 Classic im ehemaligen Airport-Terminal sowie dem ultramodernen Komplex, der im Frühjahr 2018 seine Pforten öffnete.
Textauszug: Das mächtige, mit Gras bewachsene Dach ist optisch an die Form der umliegenden Bergkuppen von Speyside angelegt. Das Innere erinnert von den Ausmaßen eher an die Abflughalle eines Flughafens als an eine Fabrik. In der Tat stehen hier für nicht wenige himmlische Genüsse im Fokus. Denn im neuen, im Sommer 2018 eröffneten, ultramodernen Besucherzentrum der Macallan Distillery dreht sich alles um die Herstellung hochwertiger Single Malt Whiskys. Und hier wird verglichen zu anderen Destillerien ein Quantensprung unternommen. Die gesamte Anlage ist großzügig geschnitten und Whiskyliebhaber können im Rahmen von Führungen einen Einblick in alle Bereiche der Herstellung erhalten. Lediglich das Heiligtum in Form der oberhalb des Besucherzentrums gelegenen Lagerräume bleibt bei der Tour außen vor. Dafür darf hier – im Gegensatz zu anderen Destillerien – überall fotografiert werden.
Textauszug: In riesigen Letter stimmt der stolze Förderturm schon von Weitem darauf ein, was Pflanzenliebhaber aus Nah und Fern noch bis Oktober auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort blüht. Denn die 40.000-Seelen-Gemeinde am Westrand des Ruhrgebiets fungiert noch bis in den Herbst hinein als Gastgeber der nunmehr 18. Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen. Wo noch bis zum Jahre 2012 Kumpel unter Tage Steinkohle abgebaut haben, sorgt heute eine ungeahnte Pflanzenpracht für Begeisterung. In unmittelbarer Nähe zum prächtigen historischen Stahlfördergerüst weist in gut 70 Metern Höhe der Schriftzug „LAGA 2020“ auf dem orange-weißen Förderturm den Weg zu einer Pflanzenschau der Superlative. Auf dem 25 Hektar großen Areal wurde mit Hilfe von 22.000 Stauden sowie sage und schreiben 270.000 Blumenzwiebeln ein farbenfrohes Pflanzenmeer angelegt.