Textauszug: Über Jahrzehnte gaben sich Staatsmänner und Regierungschefs aus allen Teilen der Welt hier förmlich die Klinke in die Hand. Wohl auch, weil das prachtvolle Parlamentsgebäude sowie der ehemalige königliche Palast, der heute als Rathaus fungiert, jeweils keine 300 Meter Luftlinie vom Mercure Belgrade Excelsior entfernt liegen. Auch namhafte Persönlichkeiten wie der französische Dramatiker und Philosoph Jean-Paul Sartre, die Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin Josephine Baker oder Nobelpreisträger Ivo Andrić, dessen Name auch das hauseigene Restaurant trägt, waren hier zu Gast. Mittlerweile finden sich einige luxuriösere Hotels in Serbiens pulsierender Hauptstadt. Gleichwohl muss sich das Vier-Sterne-Haus als eine der nach wie vor besten Adressen in Belgrad ganz sicher nicht verstecken.
Thema: Das Mercure Belgrade Excelsior im Test
Länge: 7.412 Zeichen
Bild- und Videoauswahl lieferbar
Infos anfordern, Text, Video oder Bilder bestellen
Textauszug: Das Mercure Edinburgh Haymarket liegt nur einen Steinwurf vom historischen Tor des ehemaligen Fleischmarktes entfernt. Bis zum Tor zur Altstadt am Grassmarket, wo bis zum Jahre 1784 öffentliche Hinrichtungen am Fuße der mächtigen Burg der schottischen Hauptstadt stattfanden, sind es allerdings knapp 20 Gehminuten. Über einige Stufen geht es hinaus zum Castle und zur berühmten Prachtstraße, der Royal Mile. Im Mercure Edinburgh Haymarket hingegen muss niemand Treppen steigen, um von der Open-Lobby aus zu den einzelnen Etagen zu gelangen. Natürlich steht es jedem frei, auf die Fahrt mit dem Lift zu verzichten und stattdessen ein paar Stufen zu den 110 großzügig geschnittenen Zimmern zu erklimmen, die sich auf acht Etagen verteilen.
Textauszug: Es ist etwas schon verwirrend. Im Zimmer lacht einen Mr. Bean mit seinem braunen Teddybär in der Hand, gewohnt schelmisch direkt ins Gesicht und zeigt mit seinem ausgestreckten Finger auf dem berühmten grünen Mini neben sich. Aber auch beim Blick aus dem Fenster schaut der Spaßvogel aus einem roten Doppeldeckerbus, der vor der Tür geparkt ist, einen direkt an. Zwei Türen weiter scheint 007 im Auftrag Ihrer Majestät einem geheimen Auftrag nachzugehen, während schräg gegenüber Miss Sophie an ihrem ausgestreckten Tisch darauf wartet, dass Butler James den nächsten Gang serviert. Ein Häuschen weiter lächelt die 2022 verstorbene britische Monarchin Queen Elizabeth II. erhaben und majestätisch, während Harry Potter seinen Zauberstab schwingt.
Textauszug: Das bisweilen ungezähmte Meer liegt unmittelbar vor der Haustür. Nicht selten hüpfen Delfine verspielt aus dem Wasser fast unmittelbar vor dem weiterläufigen Strand. Das Wasser im Ionischen Meer fällt steil ab, was für weniger geübte Schwimmern etwas unheimlich sein dürfte. Daher bevorzugen viele Gäste des Voi Floriana Resorts in Kalabrien den Sprung in den Hotelpool. Ebenso wie am Strand kommen hier alle Altersgruppen auf ihre Kosten. Zahllose bereitstehende Liegen und Sonnenschirme sorgen dafür, dass entspannte Tage am Meer genossen werden können. „Wir haben 320 Zimmer und am Strand 322 Sonnenschirme nebst Liegen aufgestellt“, freut sich Maurizio Montecatino, dass der an vielen Urlaubsorten bekannte Kampf um die besten Strandplätze im Voi Floriana keine Rolle spielt.
Textauszug: Es gibt Hotels mit dem Wow-Effekt. Hervorgerufen wird dieser in der Regel durch die Lage und die Ausstattung. Für einen Wow-Effekt sorgt auch das Labranda Rocca Nettuno Tropea. Das Hotel in Kalabrien liegt malerisch auf einer Klippe mit einem feinen Sandstrand darunter. Die malerische Altstadt von Tropea, das 2016 nicht von ungefähr zum schönsten Dorf Italiens gekürt wurde, liegt keine zehn Gehminuten entfernt. Dabei verdankt das älteste Hotel von Tropea seiner Existenz einem Unfall. Die Münchener Hoteliers-Familie Billig war 1967 mit ihrem schicken Mercedes Coupè mit Flügeltüren auf dem Weg durch Kalabrien nach Sizilien. Bei Pizzo waren die Billigs in einen folgenschweren Unfall verwickelt, der die Weiterfahrt unmöglich machte. Niemand hatte in jenen Tagen Ersatzteile für das damals doch sehr ungewöhnliche Fahrzeug vorrätig und niemand fühlte sich in der Lage, das Auto zu reparieren.
Textauszug: Der große Name weckt Erwartungen. Und die Optik des prachtvollen Eingangs- und Restaurantbereichs gemahnt an die Bäderkultur und -architektur in den klassischen Kurorten in Böhmen und Polen. Dennoch wird das Grand Hotel & Centre Thermal in Yverdon-les-Bains im Schweizer Kanton Waadt diesem Anspruch trotz seiner vier Sterne nur bedingt gerecht. Das mag daran liegen, dass die stilvolle Optik des Hotels durch einen eher nüchternen, viergeschossigen Anbau, in dem sich die insgesamt 116 Zimmer befinden, gestört wird. Die Zimmer sind großzügig und geräumig geschnitten, verfügen allesamt über einen eigenen Balkon. Die Ausstattung der hellen Räume ist modern, aber durchaus nüchtern. Kein Bild verziert die Wände. Einzige Farbtupfer sind neben dem roten Teppich eine rote Wand hinter dem Bett sowie rot-beige Verdunklungsvorhänge. Beige Sessel mit Beistelltisch, ein langgezogener Schreibtisch mit integrierter Minibar sowie ein üppig bemessener Kleiderschrank ergänzen das Interior.
Textauszug: Der Name ist im Belchin Spring Spa Resort Programm. Denn die Mineralquellen, aus denen bis zu 41 Grad Celsius heiße Wasser strömt, verleihen dem modernen Hotel im Südwesten Bulgariens seinen ureigenen Charme. Das Thermalwasser wird dabei nicht nur im Spa-Bereich genutzt, sondern auch in den verschiedenen Indoor- und Outdoorpools. Im Außenbereich locken Becken mit verschieden heißem Wasser die Wellnessjünger, während sich neben dem Hauptschwimmbecken ein eigener Kinderbereich befindet. Während das Hallenbad eine Wassertemperatur von 31 Grad Celsius aufweist, variiert die Temperatur in den Außenbecken von 26 bis 41 Grad Celsius.
Textauszug: Obschon das Paradox Hotel, das Teil der renommierten Autograph Collection Hotels ist, an einen der großen Einfallstraßen nach Santa Cruz liegt, ist im Inneren des Vier-Sterne-Hauses von dem Verkehrslärm im kalifornischen Surf-Mekka nichts zu spüren. Grund dafür ist die raffinierte Bauweise des Komplexes. Dem Eingangsbereich schließen sich die Tagungs- und Konferenzräume an, gefolgt vom kombinierten Restaurant- und Bar-Bereich mit Blick auf den bis 23 Uhr geöffneten Pool. Flankiert werden die Schwimmlandschaft und der großzügige Terrassenbereich durch ein Solitärgebäude, in dem auf fünf Etagen insgesamt 170 Zimmer und Suiten zu finden sind – die Hälfte davon mit Poolblick.
Textauszug: Der Blick fällt auf Palmen, den Pool und die schneebedeckten Gipfel des nahen Atlas-Gebirges, die sich über 4.000 Meter hoch aufschieben. Von der Hektik und dem Gewusel in Marrakesch, dessen sechs Kilometer entfernte Altstadt mit dem hoteleigenen Shuttle-Service bequem in 15 bis 20 Minuten erreicht werden kann, ist nichts zu spüren. Keine Frage, das erst im Oktober 2017 eröffnete Be Live Experience Hotel ist eine Oase der Ruhe am Rande der faszinierenden Millionenstadt – und wie die Häuser in der Medina, der Altstadt von Marrkesch, in typischen Rottönen gehalten.
Textauszug: wei schwarze Laternen und schwarze, bepflanzte Blumenkübel säumen den eher schlichten Eingang, der wenig spektakulär wirkt. Wäre da nicht das verblasste Wappen der Erskine Familie über dem Türbogen zu erkennen, könnte man fast meinen, es handele sich um ein „stinknormales“ Wohnhaus. Doch allein die lange Anfahrt durch die fast zehn Hektar große Parkanlage lässt erahnen, dass das altehrwürdige Macdonald Pittodrie House dann doch eher an ein Schloss gemahnt. Die Geschichte des heutigen Vier-Sterne-Hotels in der schottischen Grafschaft Aberdeenshire reicht zurück bis in das Jahr 1480, als der Herrensitz für die Erskine Familie, Verwandte des Earl of Mar, errichtet wurde.
Textauszug: Wer immer schon einmal davon träumte, wie die Fürsten dieser Welt in einem Schloss zu übernachten, für den ist das Ardoe House Hotel & Spa vor den Toren der schottischen Öl-Hauptstadt Aberdeen fraglos die richtige Adresse. Über eine lange, geschwungene Auffahrt geht es quer durch eine wunderbare Parkanlage zum von Säulen gesäumten Portal des Vier-Sterne-Hauses. Zwei steinerne Jagdhunde „bewachen“ den Eingangsbereich. So stilvoll sich der Prachtbau inmitten des zwölf Hektar großen Anwesens von außen gibt, so stilvoll ist auch das Interieur. Hier den riesigen, hohen Holztüren wartet schottischer Chic mit Castle-Feeling. Der Lobbybereich ist mit Eichenholz verziert. An den Wänden hängen moderne Fotos von coolen Dudelsackspielern mit hipper Sonnenbrille.