Annevoie – Geheimtipp für Gartenfreunde

Textauszug: Früh am Morgen sind die liebevoll gezogenen Linien aus hellgrauem, kleinem Kies am Eingangsbereich der Wassergärten von Annevoie noch ganz gerade und perfekt. Perfektion ist das, was diese Gärten im Zentrum der Wallonie in Belgien ausmacht. Philippe Attout, dessen Herz schon lange für die bemerkenswerte Anlage schlägt, erklärt mit einem stolzen, etwas verschmitzten Lächeln, „der Tag beginnt damit, dass die Kieselsteine mit einem Gerät, das aus der Landwirtschaft stammt, gerade gezogen werden. Aber glauben sie mir, das bleibt nicht lange so“. Kein Wunder, besuchen doch jährlich Tausende Gäste den weitläufigen Park. Elsemarie, in ihrem hellorangefarbenen Sommerkleid und weißem Stoffhut will es ganz genau wissen, „macht diese geraden Linien ein Mönch, es sieht so spirituell aus?“

Thema: Die Wassergärten von Annevoie
Länge: 11.214 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Schwimmendes Schloss für den Geldadel

Skyview Regent Suite -  Foto: Regent Seven Seas CruisesTextauszug: Wer sich schon immer gefragt hat, wie es sich wohl anfühlt, auf hoher See zu residieren wie in einem königlichen Palast, dem sei nun geholfen. Mit einem Einstiegspreis von schlappem 22.500 Euro pro Nacht – also umgerechnet einem Kleinwagen pro Übernachtung– bietet die Skyview Regent Suite an Bord der Seven Seas Prestige ein maritimes Erlebnis der Extraklasse für all jene, die sich beim Anblick eines normalen Luxuskreuzfahrtschiffes allenfalls gelangweilt räuspern. Exakt 817 Quadratmeter auf zwei Etagen bekommt der geneigte Hobbyseefahrer mit seinem Anhang für den Schnäppchenkurs exklusiv zur Verfügung gestellt.

Thema: 817 Quadratmeter Suite für 22.500 Euro die Nacht
Länge: 4.333 Zeichen
Bildauswahl lieferbar
Bestellen

Mit dem Tuk-Tuk durch Willemstad

Willemstad - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: In riesigen, weit mehr als mannshohen Lettern funkelt hier der Schriftzug „Curaçao“ mit der Sonne um die Wette. Das Dunkelblau der Buchstaben soll – wie bei der Fahne des Karibikstaates – das Blau des Himmels und des Meeres widerspiegeln, während die gelbe Umrandung für die nahezu ganzjährig scheinende Sonne auf der Insel steht. Vor dem Schriftzug wirkt Stanley Flores fast schon klein, während sein schneeweißes Tuk-Tuk einen hübschen Kontrast zum dominanten Blau bildet. „Bon Bini na Curacao“, lässt der 72-jährige fröhlich den landesüblichen Willkommensgruß erklingen. Schon schiebt er ein nicht minder fröhliches „Dushi Bida“ hinterher. „Dies bedeute in Papiamento, unserer Landessprache, so viel wie gutes Leben“, erläutert der Glatzköpfige mit dem markanten Schnäuzer auf Englisch. Je nach Zusammenhang könne es auch „schön“, „lecker“ oder „sexy“ bedeuten, so der rüstige Rentner mit Blick auf einen weiteren großen Schriftzug in der Grünanlage mit dem Wort „Dushi“.

Thema: Entdeckungstour durch Curaçao-Hauptstadt
Länge: 7.050 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 2.115 Zeichen)
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Ein karibischer Traum: Das Sandals Royal Curaçao

Sandals Royal Curacao - Copyright Karrsten-Thilo RaabTextauszug: Zugegeben, die etwas mehr als neuneinhalb Stunden Flug vergehen nicht gerade wie im Flug. Doch spätestens beim Landeanflug auf die Antilleninsel sind beim Anblick des türkisblauen Wassers die Strapazen der langen Anreise – um im Bild zu bleiben – wie verflogen. Schon bei der Ankunft am Hato International Airport wartet eine kleine Sonderbehandlung direkt am Gate: „Bon Bini na Curaçao“, trällert eine kleine, aufgeweckte junge Dame mit lockigem Haar und Namensschild in der Hand fröhlich einen Willkommensgruß in Papiamento, der Landessprache der Karibikinsel. Mit dem weiblichen „Begleitschutz“ geht es bei der Passkontrolle, dem Sicherheitscheck und dem Zoll über einen Extragang an der Schlange der Wartenden vorbei. Wenig später erfolgt am Schalter des Sandals Royal Curaçao in der Ankunftshalle des Insel-Flughafens eine nicht minder freundliche Begrüßung mit einem Kaltgetränk und einem Snack, bevor es im funkelnd weißen SUV Richtung Hotel geht, das etwa 45 Minuten Fahrzeit entfernt liegt. Chauffeur Quinlain ist höflich, aufmerksam und zurückhaltend. Attribute, die auch auf das überaus engagierte Personal des Fünf-Sterne-Resorts im 1,2 Quadratkilometer großen Santa Barbara, einem beschrankten Areal im Südwesten von Curaçao, zutrreffen. Schönheit.

Thema:
Länge: 12.202 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Karibisch schön: Curaçaos wilder Westen

Iguana auf Curacao - Copyright-Karsten-Thilo-RaabTextauszug: Ob der Westen Curaçaos wirklich wild ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Wild und anmutig, sind auf jeden Fall die bis zu zehn Meter hohen Kadushi Kakteen. Dramatisch ragen die dunkelgrünen schlanken, mit weißen Stacheln, bestückten Giganten in die Höhe. Dazwischen karge, mannshohe Sträucher, je nach Jahreszeit grün bewachsen, meist jedoch mit tristen, grauen Ästen. Und es gibt definitiv viel Wildnis im weniger besiedelten Teil der karibischen Insel. Gemächlich schlängelt sich die wenig befahrene Straße gen Westen, der Autoverkehr nimmt sichtlich ab. Die Region Westpunt oder „Bándabou“ in Papiamentu, der Sprache der Einheimischen, ist der ländliche Part Curaçaos. Wer Glück hat, beobachtet einen seltenen Schopfkarakara, der auf Nahrungssuche unterwegs ist.

Thema:
Länge: 10.137 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.433 Zeichen)
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Glamping – Natur erleben mit Komfort

Glamping - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Angesichts der großen Vorliebe für das Camping behaupten böse Zungen gerne einmal, jeder Holländer würde zur Geburt eine Anhängerkupplung bekommen, um später den eigenen Wohnwagen ziehen zu können. Soweit, so klischeehaft. In der Tat ist das Camping in den Niederlanden überaus populär – und dies nicht nur entlang der Nordseeküste. Dabei ist Camping nicht gleich Camping. Nicht jeder reist mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen im Schlepp von Ort zu Ort. Nicht wenige haben das Zuhause auf Zeit an einem Platz ihrer Wahl dauerhaft abgestellt. Andere sind da flexibler, mieten sich für ein paar Tage in einen fest installierten Caravan ein oder schlagen ein Zelt auf. Längst hat sich auch als Luxusvariante das so genannte „Glamping“ etabliert.

Thema: Glamping in Holland
Länge: 6.568 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Robotik sorgt für neuartiges Hotelerlebnis

Hotel-Roboter - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Natürlicher Reflex vieler Gäste ist es, auszuweichen, wenn das surrende Etwas mit den leuchtenden Augen auf sie zukommt. Dabei ist dies absolut nicht notwendig, denn der hüfthohe Serviceroboter ist mit Sensoren ausgestattet, die mögliche Hindernisse sofort erkennen. Dies gilt ebenfalls für Menschen, die sich auf dem vorgegebenen Fahrweg bewegen. Keine Frage, im Mercure Hotel Bochum City hat die digitale Zukunft längst begonnen. In verschiedenen Bereichen setzt das zentral gelegene Haus gegenüber dem Hauptbahnhof auf die Robotertechnik. So kommen die digital gesteuerten Helferlein in der Gastronomie, als Minibar- und Zimmerservice-Alternative sowie in der Reinigung zum Einsatz.

Thema: Roboter als Zukunft des Gastgewerbes
Länge: 5.330 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Zandvoort – Stippvisite an der Nordsee

Zandvoort - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Zugegeben, architektonisch ist das niederländische Zandvoort fraglos alles andere als eine Schönheit. Überwiegend gesichts- und schmucklose Zweckbauten sowie Wohnblocks zieren große Teile der Stadt an der Nordsee. Dafür kann die 17.000-Seelen-Gemeinde jedoch mit einem riesigen, breiten und fast zehn Kilometer langen Strand punkten. Das vom Meer umspülte, sandige Areal lädt natürlich nicht nur zum Sonnenbaden und zu ausgiebigen Strandspaziergängen ein. Auch Wassersport wird hier natürlich in allen denkbaren Varianten gerne getrieben, obwohl die Nordsee, bedingt durch den sandigen Untergrund, überwiegend dunkelbraune Wellen aufwirft. Farblich steht das Wasser der Nordsee daher häufig im jähen Kontrast zum nicht selten strahlenden Blau des Himmels.

Thema: Ein Tag am Meer in Zandvoort
Länge: 4.391 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Der Hotelcheck: Das Tribe Düsseldorf

Tribe Hotel Düsseldorf - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Derweil entpuppt sich das Tribe selber als kleine Wundertüte. Hinter der alten, renovierten Fassade verbirgt sich ein modernes, hippes Haus, das sich nicht nur Weltoffenheit auf die Fahne geschrieben hat, sondern diese auch spürbar lebt. Wer durch die Glastür schreitet, steht direkt im Herzstück des modernen wie ungewöhnlichen Hotels – und dies an einem historischen Ort. Denn das Gebäude in dem lange auch ein Intercity Hotel angesiedelt war, beheimatete in den 1980er und 1990er Jahren die weit über Düsseldorfs Stadtgrenzen hinaus bekannte Bhagwan-Disco und avancierte zum Mekka der Partyszene. Diesem Teil der Vergangenheit tragen die Macher des Tribe auf besondere Art Rechnung: „Silent Disco“ war die Inspiration für das Design. So finden sich immer wieder Anspielungen an die einstige Diskothek. Der Bogen spannt sich dabei von loungigen Separees und Disco-Kugeln bis hin Dancing-Queen-Kunstwerken auf den Zimmern. Den Beat des Hotels bestimmt derweil der multifunktionale Social Hub im Erdgeschoss. Seine Bar dient als Rezeption, Café und Treffpunkt zugleich.

Thema: Test des Düsseldorfer Tribe Hotels
Länge: 7.862 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Korfu: Die grüne Insel im Ionischen Meer

Korfu - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Es klingt fast schon gemein, aber auf seiner fast kahlen Stirn funkelt die Sonne. Die scheint Georgios zumindest auch im Herzen zu tragen. Der sympathische Grieche mit dem zurückweichenden Haupthaar lebt seit gut zwei Jahrzehnten auf Korfu und lebt eine ansteckende Begeisterung für seine Wahlheimat aus. Als Taxifahrer kennt er nach mehr als 20 Jahren jeden Winkel, jede Ecke und jeden Stein auf der Ionischen Insel im Westen von Griechenland. „Wir haben auf Korfu 100.000 Einwohner, vier Millionen Zypressen und fünf Millionen Olivenbäume“, behauptet Georgios mit dem Brustton der Überzeugung. Wer insbesondere die Bäume gezählt haben mag, bleibt wohl für immer und ewig Teil der griechischen Mythologie.

Thema: Streifzug durch Korfu
Länge: 6.896 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen

Pompeji – fesselnde Zeitreise in die Antike

Pompeji - Copyright Karsten-Thilo Raab (17)Textauszug: Majestätisch und überraschend grün erhebt sich der Vesuv in Sichtweite des Golfs von Neapel. Exakt 1.281 Meter ragt er scheinbar friedlich gen Himmel. Dabei ist der berühmte Vulkan irgendwie Bösewicht und Held zugleich. Denn der feuerspeiende Berg, der letztmalig im Jahre 1944 ausgebrochen ist, zerstörte bei einer gewaltigen Eruption im Jahre 79 nach Christus das rund zehn Kilometer entfernte liegende Pompeji. Die meterhohe Vulkanasche war Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil sie die Stadt zerstörte und rund 2.000 Bewohner, die nicht schnell genug fliehen konnten, mit in den Tod riss. Segen, weil die Asche gleichzeitig über die Jahrhunderte weite Teile des heutigen Weltkulturerbes konservierte.

Thema: Streifzug durch die Ausgrabungsstätte
Länge: 6.197 Zeichen
Bildauswahl und Videoclips lieferbar
Bestellen