Whitby zwischen Dracula und Glitzerstein

Textauszug: Mächtig groß sind sie. Noch dazu gut gesättigt und überaus gierig. Mit schrillem Schrei unterstreichen sie, ein wenig angsteinflößend, ihr Verlangen nach einer schnellen Mahlzeit. Rund um den kleinen Hafen am River Esk belagert die Heerschar an Möwen permanent wie hemmungslos einfach jeden, der etwas Essbares in der Hand hält. Vermutlich hat es sich in Kreisen der Vögel herumgesprochen, dass es im englischen Whitby einige der wohl besten Fish & Chips Läden des Landes zu finden sind. Darunter das von vielen als vermeintlich bestes Fischrestaurant in England eingestufte Magpie Café. Für die Möwen jedenfalls ist das Setting ein Art Schlaraffenland, wo ihnen statt gebratener Tauben vorzugweise frittierter Fisch oder goldgelbe Pommes in den weit aufgerissenen Schnabel fliegen.

Thema: Stippvisite in Nord-Yorkshire
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Der Hotelcheck: Royal Thalassa Monastir

Royal Thalassa Monastir - Copyright Susanne TimmannTextauszug: Wenn die Zeit bleibt, empfängt Slim Zuhal, der Direktor des Hotels Royal Thalassa, auch gerne mal selber seine Gäste. Tief entspannt wuselt er durch die große, schön beleuchte Empfangshalle. „Meine Frau spricht sehr gut Englisch, ich weiß auch nicht warum?“, schmunzelt er, nachdem wir in der Renez-vous Bar Platz genommen haben und meint leicht bedauernd: „Ist leider nicht mein Fall“. – „Ich habe, seit ich elf Jahre alt war, davon geträumt, ein Hotel zu bauen. Nach dem Studium im Alter von 30 Jahren konnte ich dieses Hotel dank Förderungen, die es zwischen 1970 und 2000 gab, bauen.“, erzählt Slim Zuhal weiter und ergänzt: „Heute wäre es nicht mehr so leicht möglich, sich diesen Traum zu erfüllen.“

Thema: Hoteltest in Tunesien
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Tunis – kulinarisches Mosaik der Kulturen

Tunis - Copyright Susanne TimmannTextauszug: Wie bunt glänzende Mosaiksteine stapelt der 42-jährige Ahmed sein, vor zwei Stunden am Rande der nordafrikanischen Stadt Tunis, geerntetes Gemüse im Marche Central liebevoll auf. Wie fast jeden Morgen ist er lange vor Sonnenaufgang, noch etwas verschlafen, aus seinem einfachen Holzbett aufgestanden. Nach einer schnellen Katzenwäsche mit erfrischendem, kalten Wasser zuckelt er mit seinem alten, dunkelroten und in die Jahre gekommenen klapprigen Kastenwagen in Richtung seiner Gemüsebeete. Die Sonne geht auf und die ersten warmen Strahlen verscheuchen die Dunkelheit der Nacht. Seit vielen Generationen baut Ahmeds Familie Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Artischocken an, um dieses im quirligen, magischen Marche Central im Zentrum Tunis zu verkaufen. Beim knackigen Gemüse isst quasi auch das Auge mit.

Thema: Genussmomente im tunesischen Tunis
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Palmetum – Europas größte Palmen-Sammlung

Teneriffa - Palmetum - Copyright Karsten-Thilo Raab (1)Textauszug: Gemeinhin haben Müllhalden nicht die größte Anziehungskraft. Anders auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa, wo eine Deponie vor den Toren der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife in knapp zwei Jahrzehnten von einem übel riechenden Schandfleck in eine Augenweide umgestaltet wurde. Mit großem Aufwand wurde der 40 Meter hohe, künstliche Hügel der 1983 stillgelegten Deponie ab dem Jahre 1996 sukzessive in ein Pflanzenparadies umgewandelt. Seit dem Jahre 2014 ist hier nun mit dem Palmetum ein nicht nur wegen der Historie dieses Platzes ungewöhnlicher Botanischer Garten zu finden.

Thema: Botanischer Garten auf einer Müllhalde
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Der Hotelcheck: La Kashba Kairouan

La Kashba Kairouan - Foto: Susanne TimmannTextauszug: Mächtig beeindruckend ist die alte, hellbraune Stadtmauer, in der sich das Hotel La Kashba Kairouan befindet. Kein Fenster ist an der hohen Mauer zu sehen. Ein riesiges Eingangstor aus dunklem Holz, kennzeichnet unübersehbar den Weg rein ins bezaubernde Ambiente. Für die Gäste öffnet sich das gewaltige Tor aber nicht. Nur eine kleine Durchgangstür steht zur Verfügung. Ist der aus hellen Steinen gemauerte Vorraum in Rundbogenform durchschritten, öffnet sich die Empfangshalle im arabischen Stil. Geradeaus lockt der tiefblaue Pool mit verschiedenen Sitz- und Liegemöglichkeiten. Neben schattenspendenden Palmen und großen Büschen stehen auch Sonnenschirme für die Sonnenanbeter, die sich auch gerne mal in ein schattiges Plätzchen verziehen, zur Verfügung.

Thema: Hoteltest in Tunesien
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Im verlorenen Reich der PS-Ikonen

Auto-Skulpturen-Park in Erkrath - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Der Lack ist ab. Und teilweise nicht nur der. Das eine oder andere Rad fehlt ebenfalls. Mal mangelt es an einer Tür, dann fehlt das Lenkrad oder gar das komplette Dach. Bei einigen lässt sich selbst die Marke nur noch schwer erahnen. So ziemlich jedes Gefährt kann schlicht als Rostlaube tituliert werden, ohne hier jemanden zu nahe zu treten. Im Gegenteil, die Faszination des Verfallenen lockt insbesondere Autoliebhaber und Oldtimer-Freunde, aber auch Fotografen und Influencer, die auf der Suche nach ungewöhnlichen Motiven sind, nach Erkrath ins Neandertal. Nur einen Steinwurf von der Fundstelle des berühmten Neandertalers und in Sichtweite des Neandertal-Museums begeistert der private betrieben Auto-Skulpturen-Park mit seinen historischen Schrottautos.

Thema: Auto-Skulpturen-Park in Erkrath
Länge: 4.799 Zeichen
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Rijeka zwischen Turban und Torpedo

Rijeka - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Eigentlich wollte sich Rijeka im Jahre 2020 als Europas Kulturhauptstadt ins internationale Rampenlicht katapultieren. Trotz jahrelanger, akribischer Vorbereitung wurde das prestigeträchtige Vorhaben weitgehend vom Corona-Virus im Keim erstickt. Die pandemiebedingten Reisebeschränkungen sorgten dafür, dass sich die mit 125.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Kroatiens nicht wie erhofft, einem internationalen Publikum präsentieren konnte. Dabei hat die Hafenstadt am Nordende der inselreichen Kvarner-Bucht nicht nur für Kulturbeflissene durchaus einiges zu bieten. Wie einst Berlin war Rijeka über Jahrzehnte eine geteilte Stadt. Jedoch ohne Mauer. Stattdessen bildete der Fluss der 125.000-Seelen-Gemeinde, der Rječina, lange Jahre eine Staatsgrenze inmitten der Stadt. Zwischen 1465 und 1918 gehörte St. Veit am Flaum oder Fiume, wie Rijeka die meiste Zeit genannt wurde, mit kurzen Unterbrechungen zur Habsburger Monarchie.

Thema: Streifzug durch Europas ehemalige Kulturhauptstadt
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Kario – Ägyptens kultureller Schmelztiegel

Kairo-Copyright-Susanne-Timmann-3Textauszug: Und schon donnert der nächste weiße, klapprige VW-Bus über die mit hellem Wüstensand eingestaubte Straße im Zentrum von Kairo. Einige Schlaglöcher schüttelt die einheimischen Händler, wie den 54-jährigen Sefu, ordentlich durcheinander. Dieser ist die holprige und meist sehr zeitaufwändige Fahrt durch die ägyptische Hauptstadt mit ihren Millionen Einwohnern in Richtung des berühmten Khan-al-Khalili Marktes gewohnt. Gleichmütig zieht er seine dunkelblaue Dschallabija, das traditionelle Gewand der Ägypter, um die Nase, damit er den feinen Wüstensand, der sich häufig in der Luft befindet, nicht durch die geöffneten Fenster einatmet. Nach einiger Zeit wird der mit 6.671 Kilometern längste Fluss Afrikas, der Nil, überquert.

Thema: Entdeckungstour durch Kairo
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Frostige Faszination beim Ijsbeelden Festival

Ijsbeelden Festival - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Der weiße Louis Armstrong spielt breit grinsend auf der Trompete. Ein Indianer führt nicht weit davon seinen Kriegstanz auf und eine Sami-Frau nähert sich vorsichtig bis auf Armlänge einem Rentier. Nur einen Steinwurf von den ägyptischen Pharaonen, der Sphinx und der rötlich angestrahlten Fassade der berühmten Sagrada Família vermittelt Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ einen Eindruck von niederländischer Barockmalerei. Allerdings nicht als Ölgemälde, sondern als imposante Eisskulptur. Dabei befindet sich die frostige Version des berühmten Kunstwerks in bester Gesellschaft. Denn beim „Ijsbeelden Festival“ im niederländischen Zwolle zeigen 45 Eiskünstler aus allen Teilen der Welt noch bis zum 5. März 2023, welche famosen Figuren sich mit dem notwendigen Geschick aus Eis und Schnee formen lassen.

Thema: Europas größtes Eusskulpturenfestival
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Debeluh – Genussmomente auf Slowenisch

Debeluh - Copyright Karsten-Thilo Raab (3)Textauszug: Das ostslowenische Brežice liegt wohl nur bei den wenigsten auf der Reiseroute. Zumindest für Genussmenschen ist die 7.000-Seelen-Gemeinde unweit der kroatischen Grenze jedoch unbedingt eine Reise wert. Mit der Ošterija Debeluh findet sich hier eines der landesweit besten Restaurants. Die lukullischen Köstlichkeiten die Starkoch Jure Tomič serviert, genügen fraglos höchsten Ansprüchen. Nicht von ungefähr ist das Debeluh, dessen Name auf Deutsch „Dicker Mann“ bedeutet, mit vier Gault-Millau-Hauben dekoriert – und dies mit einer beeindruckenden Bewertung von 17,5 von 20 möglichen Punkten.

Thema: Top-Restaurant in Slowenien
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Auf ein schaumiges Bier nach Pilsen

Pilsen - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Pastellfarbene Häuser mit prachtvollen Giebeln dominieren das Straßenbild in der prachtvollen Innenstadt von Plzeň. Eigentlich müsste man wie ein Hans-guck-in-die-Luft durch die kopfsteingepflasterte Altstadt im böhmischen Pilsen flanieren, um nicht die vielen liebevollen Details an den Häuserfassaden zu übersehen. Überall gibt es kleine Verzierungen, hübsche Statuen und Mosaike zu bestaunen. Insbesondere rund um Platz der Republik, dem Náměstí Republiky. Auf dem 139 mal 193 Meter großen Marktplatz erhebt sich die St.-Bartholomäus-Kathedrale, die sich rühmen darf, über den mit 102,6 Metern höchsten Kirchturm in Tschechien zu verfügen.

Thema: Auf den Spuren des Bieres durch Pilsen
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