Textauszug: „Es begann alles mit Maria und Josef, also ich meine die Geschichte der Falkensteiner Hotels“, lacht Alexandra Geyer mit ihren hellblauen, funkelnden Augen fröhlich auf und wirft ihr dichtes, blondes Haar elanvoll nach hinten. Livemusik spielt heute im Fünf-Sterne Falkensteiner Resort Capo Boi im Südwesten der italienischen Insel Sardinien und die Gäste genießen den Sonnenuntergang bei einem frischen Gläschen Roséwein draußen auf der weitläufigen Terrasse. Helle, hochwertige Loungemöbel laden zu einem entspannten Aperitif ein. Ganz zart weht der herrliche Duft nach frischem Fisch zwischen den weißen, noch aufgespannten Sonnenschirmen. Die Blicke der Gäste können gar nicht genug bekommen von der kleinen Meeresbucht, den changierenden Blautönen des sanft rauschenden Meeres. Helles Türkisblau wechselt sich ab mit sattblauen Tönen. Kaum kräuselt sich eine weiße Krone über den sanften Wellen.
Thema: Test des Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sizilien
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Textauszug: Nicht selten erklingt der japanische Willkommensgruß „Konnichiwa“ in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. In der Tat entpuppt sich die Rheinmetropole als ein Stück Japan mitten in Deutschland. Insbesondere zwischen Hauptbahnhof und Schadwostraße schlägt das Herz von „Little Tokyo“. Als Pulsader dient dabei die Immermannstraße, deren Name auf den offiziellen Straßenschildern auch in Japanisch ausgewiesen ist. Hier reihen sich japanische Restaurants und Cafés, aber auch Manga-Läden und Geschäfte mit japanischen Lebensmitteln und Produkten Tür an Tür auf. Dabei darf sich Düsseldorf rühmen, über die mit Abstand größte japanische Gemeinde in Deutschland und – nach London und Paris – in ganz Europa zu verfügen.
Textauszug: Nicht nur zwischen Hamburg und Kiel, sondern auch zwischen Nord- und Ostsee liegt Neumünster, das nicht zwingend zu den touristischen Hotspots in Schleswig-Holstein zählt, und doch einiges zu bieten hat. Wer die geschichtsträchtigen Orte der Stadt kennenlernen möchte, der folgt am besten auf eigene Faust der „Route der Stadtpunkte“. Diese verbindet insgesamt 40 Stationen im Zentrum von Neumünster und zeigt bedeutsame Häuser, historische Stätten, Straßen und Plätze auf. Weitgehend ihren ursprünglichen Charme bewahren konnte der Fürsthof. Entlang der mit Kopfstein gepflasterten Straße stehen die wohl schönsten Häuser von Neumünster – darunter mit der Hausnummer 9 das älteste Haus der Stadt aus der Zeit um das Jahr 1750.
Textauszug: Von wegen die Holländer können nur Frittiertes: Im 55 Degrees in Arnheim, der Hauptstadt der niederländischen Provinz Gelderland, wird der verwöhnte Gaumen überzeugend eines Besseren belehrt. Das Restaurant gegenüber der markanten Koeplekerk (Kuppelkirche) am Jansplein im Herzen der Fußgängerzone besticht durch einen gemütliches Ambiente, wobei Grün -und Brauntöne dominieren. Während an zwei Seiten das Tageslicht durch die hohen Fenster strömt, ist die Hauptwand des Restaurants durch zwei angedeutete künstlerisch gestaltete, überdimensionale Frauenköpfe geprägt. Auf dem Tisch des Hauses kommen wahlweise Vier-, Fünf- oder Sechs-Gänge-Menüs.
Textauszug: Den beiden Wanderern fehlt offensichtlich nichts. Im Gegenteil, sie grüßen betont fröhlich. Trotzdem geht der Blick ihnen noch einmal nach. Vielleicht ist es Zufall, vielleicht hatten sie auch nur Glück. Oder das Ganze ist nur ein Ammenmärchen. Eines, das einem einen Schauer über den Rücken jagen kann. So oder so erzählt man sich gerne ein Stück aus dem Horrorkabinett längst vergangener Tage: „Wenn ein Waliser zu Zeiten von König Offa die Grenze überschritt, wurden ihm die Ohren abgeschnitten“, heißt es lapidar. Heute geht es entlang Offa’s Dyke Path glücklicherweise komplett friedlich und gewaltfrei zu. Der 285 Kilometer lange Fernwanderweg, der nicht von ungefähr zu den schönsten in Großbritannien zählt, verläuft von Chepstow im Süden bis nach Prestatyn im Norden von Wales. Über viele Jahrhunderte markierte der nach König Offa benannte Wall die Grenze zwischen England und Wales – und tut es in einigen Teilen noch heute.
Textauszug: Der Superlativ wirft Fragen auf, hat zugleich aber auch Magnetwirkung: Das belgische Durbuy gibt vor, die kleinste Stadt der Welt zu sein. Ein Titel, den allein in Europa mit Hum in Kroatien und Arnis in Schleswig-Holstein zwei weitere Kleinstädte für sich reklamieren. Doch das stört in Durbuy niemanden. Wohl auch weil jährlich mehr als 1,5 Millionen Besucher eindrucksvoll mit den Füßen abstimmen und in das verwinkelte Fleckchen an der Ourthe strömen. Quasi eine charmante Art der „Ardennen Offensive“ – zumindest unter Marketing-Gesichtspunkten. Rund 45 Kilometer von Lüttich in der Provinz Luxemburg gelegen, besticht Durbuy durch kopfsteingepflasterte Gassen, in denen sich überwiegend Gebäude aus lokalem Kalkstein dicht an dicht aneinander schmiegen.
Textauszug: Nicht von ungefähr gilt der Borough Market als ein kulinarisches Paradies für Feinschmecker und Genießer im Herzen von London. Hier treffen sich die Aromen der Welt, um begleitet von verlockenden Düften eine Symphonie der Geschmäcker zu kreieren. Und dies inmitten der pulsierenden Kapitale eines Landes, das lange international im Ruf stand, kulinarisches Notstandsgebiet zu sein. Schwer verdauliche Pasteten und Puddings, verkochtes Gemüse, wenig schmackhafte Fertigsaucen und nicht zu vergessen riesige Mengen an Gebratenem zum Frühstück, ernteten nicht nur bei Gourmets Hohn und Spott. Doch inzwischen haben sich die einstigen kulinarischen Muffel zu Feinschmeckern gewandelt. Einer der Trendsetter und Taktgeber ist hier seit Jahr und Tag der Borough Market im Schatten der London Bridge. Der überdachte Markt im Süden der britischen Hauptstadt ist ein wahrer Schmelztiegel der Gaumenfreuden.
Textauszug: Das KZ Auschwitz wurde im Jahre 1940 von den Nazis in der Nähe der polnischen Stadt Oswiecim errichtet. Es bestand aus drei Hauptlagern und zahlreichen Nebenlagern, in denen über eine Million Menschen, darunter Juden, Sinti und Roma, politische Gefangene, Homosexuelle und andere verfolgte Gruppen, ermordet wurden. Das nahe gelegene KZ Birkenau war ein Teil des Komplexes und diente hauptsächlich als Vernichtungslager, in dem die meisten Opfer direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet wurden. Heute fungiert das ehemalige KZ Auschwitz-Birkenau als eine Gedenkstätte und ein Museum, das Besucher dazu einlädt, sich intensiv mit der Geschichte des Holocausts auseinanderzusetzen. Die Besucher können die erhaltenen Gebäude, in denen die Opfer unter unmenschlichen Bedingungen leben mussten, besichtigen, aber auch die Gaskammern und die Überreste jener Eisenbahngleise, über das die Opfer in vollgestopften Zügen in das Lager gebracht wurden.
Textauszug: Warschau entwickelt sich mehr und mehr zu einem Hotspot nicht nur für vegetarische, sondern auch für vegane Genüsse. Längst gilt die Millionenstadt an der Weichsel als eine internationale Topadresse für vegane Speisen mit mehr als 70 Restaurants, die sich auf pflanzlich basierte Gerichte mit frischen und regionalen Zutaten spezialisiert haben. Neben der bemerkenswerten Vielfalt sind es vor allem die Kreativität und die hohe Qualität der angebotenen Speisen die Polens Hauptstadt zur Anlaufstelle für alle machen, die gerne fleischlos genießen. Auch weil sich viele Köche in Warschau durch ihre innovativen Rezepte und ungewöhnlichen Kombinationen von Zutaten einen klangvollen Namen erarbeitet haben und gleichzeitig das alte Klischee, traditionelle polnische Küche komme nicht ohne Fleisch aus, auf eindrucksvolle Art und Weise widerlegen.
Textauszug: Schenna selber liegt schon auf 570 Metern über dem Meeresspiegel. Zwischen Apfel-Plantagen und Weinreben geht es hinauf zum leicht begehbaren Waalweg. Steil und schweißtreibend ist der Aufstieg. Als Lohn warten bei jeder Verschnaufpause herrliche Blicke auf die 3.000-Seelen-Gemeinde und das weite Tal rund um das benachbarte Meran. Nicht wenige haben hier voller Leidenschaft die Wanderstiefel geschnürt, wohl wissend, dass die famosen An- und Aussichten alle Strapazen schnell vergessen lassen. Gut gelaunt folgen sie auf Schusters Rappen dem von Menschenhand geschaffenen Wasserband und sorgen hier und da für akute Sprachverwirrung. Mal folgt der obligatorische Gruß anderer Wanderer auf Deutsch, mal auf Italienisch, manchmal reicht es auch nur zu einem saloppen „Hi“.
Textauszug: In Polen und insbesondere bei einem Besuch in der Hauptstadt Warschau kommt man um ein Thema nicht herum: Wodka. Der Hochprozenter aus Getreide oder Kartoffeln ist so etwas wie die Muttermilch der Polen und in jedem Restaurant und in jeder Gaststube im Ausschank. In Warschau ist dem beliebten Schnaps seit dem Jahre 2018 sogar ein eigenes Museum im Kultviertel Praga gewidmet: das Muzeum Polskiej Wódki. Untergebracht ist dieses in den komplett umgebauten Räumlichkeiten der ehemaligen Warschauer Wodkafabrik Koneser.