Textauszug: Island gehört zu den Trendzielen schlechthin. So ungewöhnlich und faszinierend die Landschaft im hohen Norden Europas anmutet, so gewöhnungsbedürftig sind einige kulinarische Köstlichkeiten, die nicht nur in der Hauptstadt Reykjavík aufgetischt werden. Zu den landetypischen Speisen gehört Svið, ein Schafskopf, der zunächst geräuchert und dann gekocht wird. Neben den zarten Bäckchen gelten vor allem die Schafsaugen als besondere Delikatesse. Hier heißt es also nicht (unbedingt), das Auge ist mit, sondern das Auge wird mit gegessen – was zugegebenermaßen doch einiges an Überwindung erfordert. Gleiches gilt für Hrútspungar, in Molke eingelegte und gesäuerte Widderhoden.
Thema: Ungewöhnliche isländische Gaumenfreuden
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Textauszug: Zugegeben, 41 Pistenkilometer klingen eher mau – vor allem für die Kilometerfresser unter den Abfahrern. Dennoch ist das „Kitz“ absoluter Kult. Und dies seit mehr als fünf Jahrzehnten. Bereits 1965 wurde auf dem Kitzsteinhorn das erste Gletscher-Skigebiet Österreichs in Betrieb genommen. Ein fast schon legendäres Areal auf bis zu über 3.000 Metern über dem Meeresspiegel mit top präparierten Pisten für jede Könnerstufe, einer drei Kilometer lange Langlaufloipe, Funslopes sowie Freeride-Routen und nicht zu vergessen, der „Black Mamba“, einer knapp einen Kilometer lange, schwarzen Piste mit einem Gefälle von 63 Prozent.
Textauszug: Ein wenig ist man hin- und her gerissen zwischen der Steinzeit und der Zukunft. Vor dem Eingangsportal erhebt sich ein stolzes Mammut, das seine Füße in einem Brunnen badet. Überwuchert ist das Urzeittier mit Efeu. Derweil wirken die drei Schwimmschalen, die sich jeweils auf kreisrunden Säulen gen Himmel strecken, wie überdimensionierte UFOs, deren Dächer bei der Landung abhanden gekommen sind. Keine Frage, die aufgestelzten Schüsseln des Aqua Domes im österreichischen Längenfeld sind Blickfang und Sehnsuchtsort zugleich – zumindest für alle Entspannungsjünger.
Textauszug: Fast fühlt es sich an, als ob man mitten in einem Bollywood-Film gelandet ist. Das mag daran liegen, dass viele Elemente in den Swarovski-Kristallwelten im österreichischen Wattens bunt, blinkend, schimmernd, prächtig, intensiv und mächtig daherkommen. Gläsern-klare Zurückhaltung sucht man in dieser Erlebniswelt im Zeichen des Kristalls vergeblich. Die Faszination, die den glitzernden Kristallen ausgehen, ist bis heute ungebrochen. Ob Daniel Swarovski, der im Jahre 1895 sein Unternehmen für geschliffenes Kristall in Wattens in Tirol, gründete, wohl schon ahnte, dass er damit ein Stück weit die Welt der Mode, Kunst und Dekoration erobern würde? Fest steht, dass er von Anfang an visionär dachte. Und so ist es wohl ganz in seinem Sinne, dass zum hundertjährigen Firmenjubiläum eine Erlebniswelt im Zeichen des Kristalls eröffnet wurde.
Textauszug: wei schwarze Laternen und schwarze, bepflanzte Blumenkübel säumen den eher schlichten Eingang, der wenig spektakulär wirkt. Wäre da nicht das verblasste Wappen der Erskine Familie über dem Türbogen zu erkennen, könnte man fast meinen, es handele sich um ein „stinknormales“ Wohnhaus. Doch allein die lange Anfahrt durch die fast zehn Hektar große Parkanlage lässt erahnen, dass das altehrwürdige Macdonald Pittodrie House dann doch eher an ein Schloss gemahnt. Die Geschichte des heutigen Vier-Sterne-Hotels in der schottischen Grafschaft Aberdeenshire reicht zurück bis in das Jahr 1480, als der Herrensitz für die Erskine Familie, Verwandte des Earl of Mar, errichtet wurde.
Textauszug: Es erscheint uns heute oft wie ein aus der Zeit gefallenes Vergnügen – so wie Zirkus heute eigentlich kaum noch einen vom Hocker haut. Und doch, bei einem Streifzug hinter den Kulissen des Salzburger Marionettentheaters verfällt jeder dem Charme der kleinen, hölzernen Charaktere. Auf dem Spielplan des „großen“, im Jahre 1913 gegründeten Theaters mit seinen „kleinen Darstellern“ stehen mehrere Opern verschiedener Komponisten. Darunter natürlich Mozarts „Die Zauberflöte”, aber auch wie Tschaikowskys Ballettstück „Der Nussknacker” und Saint-Exupérys ewig junger Klassiker „Der kleine Prinz“.
Textauszug: Wie jemand, der regelmäßig nascht, geschweige denn selber sein bester Kunde ist, sieht Doris Fürst nicht aus. Im Gegenteil. Sie ist rank und schlank, und doch voller Begeisterung für das berühmte Naschwerk aus dem eigenen Haus. Gemeinsam mit ihrem Mann Martin führt Doris Fürst das kleine Salzburger Familienunternehmen mit Weltruf. Der Ur-Ur-Urgroßvater ihres Mannes hatte mit der legendären Mozartkugel im Jahre 1890 die erste kugelförmige Praline der Welt erfunden und nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, benannt. Und wie der Musiker ist auch die Mozartkugel bis zum heutigen Tage untrennbar mit dem österreichischen Salzburg verbunden.
Textauszug: St.-Beatus sei Dank! Hätte sich der mutige Eremit im 6. Jahrhundert nicht so tapfer geschlagen und der Legende nach einen Feuer speienden Drachen in den heutigen St. Beatus-Höhlen erlegt – die Schweizer Region Interlaken wäre um eine Attraktion ärmer! Rund einen Kilometer geht es bei einer Höhlenwanderung ins Innere des Niederhorn-Massivs. Ein wahres Abenteuer für große und kleine Entdecker. Denn wer die atemberaubenden Berge rund um den Thunersee schon von außen betrachtet schön findet, der möchte sicher auch einmal in ihr Inneres vordringen um sich die massiven Felsformationen aus einer ganz anderen Perspektive anzusehen.
Textauszug: Wer mit Kindern in die Berge fährt, der hört nach ein paar Tagen in den Wanderstiefeln sicher irgendwann ein leicht nörgeliges „Waaaas? Schon wieder wandern?!“ Nur gut, dass es in der Bergwelt Interlakens tolle Alternativaktivitäten gibt. Wie wäre es zur Abwechselung einmal, sich auf ein schnittiges Gefährt zu stellen und im eigenen Tempo zu Tale zu sausen? Möglich ist das zum Beispiel mit dem coolen Trotti-Bike, das man am Niederhorn, dessen Talstation bequem per Bus in weniger als 30 Minuten ab Interlaken erreicht ist, gegen Gebühr ausleihen kann. Nach einer kurzen Fahrt mit der Standseilbahn geht es an der Mittelstation Vorsass los.
Textauszug: Wie in einem Adlernest thront, wer im zwölften Stock in der Bar des aDLERS sitzt. Erhaben schaut man über das phantastische Alpen-Panorama sowie die Innenstadt von Innsbruck, das unter einem ausgebreitet liegt. Die Einrichtung der Bar besticht, wie beim gesamten Hotelinterieur durch eine gelungene Mischung aus modernem, relaxten, urbanen Stil. Absolut zentral gelegen, ist dieses elegante, elipsenförmige Hotel perfekt für alle, die eine Mischung aus Stadt- und Bergerlebnissen suchen. Und zwar sommers wie winters – schließlich liegt auch die berühmten Innsbrucker Skischanze in Sichtweite. Kein Wunder, dass das im Juni 2013 eröffnete Haus auch über einen geräumigen Skikeller verfügt.