Textauszug: Es gibt Orte, die einen kulinarisch überraschen. Und dann gibt es das Qomo im Düsseldorfer Rheinturm – ein Restaurant, das sich nicht nur um exquisite japanische Küche dreht, sondern auch buchstäblich um sich selbst. Wer hier in exakt 172,5 Metern über dem Meeresspiegel, oder besser gesagt über Vater Rhein, einkehrt, bekommt nicht einfach nur einen Tisch mit Aussicht. Nein, hier wird das Panorama serviert wie ein Gang zwischen Nigiri und Sonnenuntergang: langsam rotierend und spektakulär inszeniert. Der Aufzug schnellt in gut 50 Sekunden sanft nach oben, die Ohren ploppen, und plötzlich steht man in einem Raum, der aussieht wie Tokyo auf Stippvisite in Düsseldorf – minimalistisch, mondän und mit einem Blick, der selbst dem skeptischsten Altbiertrinker ein Champagnerlächeln ins Gesicht zaubert.
Thema: Top-Restaurant im Düsseldorfer Rheinturm
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Textauszug: Vor den Beginn der Zeitreise haben die Götter den Schweiß gestellt. Ein Umstand, der im Wesentlichen der Topgrafie der nördlichen Eifel geschuldet ist. Über eine steile Serpentine führt der beschwerliche Weg vom Parkplatz hinauf zum Eingangsbereich des faszinierenden LVR-Freilichtmuseums Kommern vor den Toren von Mechernich. Doch damit ist es noch nicht getan. Wer die 67 historischen Gebäude aus der ehemaligen preußischen Rheinprovinz in Augenschein nehmen möchte, muss im wahrsten Sinne weite Teile eines fast 95 Hektar großen Areals erlaufen.
Textauszug: Es beginnt mit einem Plätschern. Kein dramatisches Rauschen, kein donnernder Wasserfall – eher das leise, beharrliche Flüstern eines Kanals, der sich durch Nordhorn windet. Hier, wo die Grenze zu den Niederlanden fast zum Nachbarn wird, lebt man mit dem Wasser und gerne am Wasser. Der Vechtesee, die Vechte, aber auch Kanäle, Brücken und Radwege prägen das Stadtbild – und wer sich auf den Sattel schwingt, entdeckt eine Region, die sich am besten mit Rückenwind erkunden lässt. In der 56.000-Seelen-Gemeinde in der Grafschaft Bentheim kann man nicht nur durch Altstadtgassen schlendern, sondern auch Antilopen, Erdmännchen, Kängurus und Zebras begegnen – und das (fast) mitten in der Stadt.
Textauszug: Nicht nur die Franken weisen immer wieder gerne darauf hin, dass Bamberg wie die italienische Hauptstadt Rom sei: auf sieben Hügeln erbaut, aber mit weniger Gladiatoren, mehr Bier und deutlich besserem Rauchfleisch. Wen es in die 77.000-Seelen-Gemeinde zieht, sei es per pedes, mit dem Drahtesel oder auf den Spuren der Bierdiplomatie, der taucht ein in eine Stadt, die mit jedem Schritt Geschichten zu erzählen weiß, mit jedem Schluck überrascht und mit jedem Sonnenstrahl ein eigenes Gesicht zeigt. Bamberg, dessen Altstadt seit dem Jahre 1993 zum Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist, erweist sich als ein städtebauliches Gesamtkunstwerk. Zwischen Fachwerkfassaden und Flussarmen mutet ein Gang durch den historischen Stadtkern fast an, als würde man durch eine Art mittelalterliches Bilderbuch spazieren oder als Statist in einem Historienfilm mitwirken.
Textauszug: Natürlicher Reflex vieler Gäste ist es, auszuweichen, wenn das surrende Etwas mit den leuchtenden Augen auf sie zukommt. Dabei ist dies absolut nicht notwendig, denn der hüfthohe Serviceroboter ist mit Sensoren ausgestattet, die mögliche Hindernisse sofort erkennen. Dies gilt ebenfalls für Menschen, die sich auf dem vorgegebenen Fahrweg bewegen. Keine Frage, im Mercure Hotel Bochum City hat die digitale Zukunft längst begonnen. In verschiedenen Bereichen setzt das zentral gelegene Haus gegenüber dem Hauptbahnhof auf die Robotertechnik. So kommen die digital gesteuerten Helferlein in der Gastronomie, als Minibar- und Zimmerservice-Alternative sowie in der Reinigung zum Einsatz.
Textauszug: Derweil entpuppt sich das Tribe selber als kleine Wundertüte. Hinter der alten, renovierten Fassade verbirgt sich ein modernes, hippes Haus, das sich nicht nur Weltoffenheit auf die Fahne geschrieben hat, sondern diese auch spürbar lebt. Wer durch die Glastür schreitet, steht direkt im Herzstück des modernen wie ungewöhnlichen Hotels – und dies an einem historischen Ort. Denn das Gebäude in dem lange auch ein Intercity Hotel angesiedelt war, beheimatete in den 1980er und 1990er Jahren die weit über Düsseldorfs Stadtgrenzen hinaus bekannte Bhagwan-Disco und avancierte zum Mekka der Partyszene. Diesem Teil der Vergangenheit tragen die Macher des Tribe auf besondere Art Rechnung: „Silent Disco“ war die Inspiration für das Design. So finden sich immer wieder Anspielungen an die einstige Diskothek. Der Bogen spannt sich dabei von loungigen Separees und Disco-Kugeln bis hin Dancing-Queen-Kunstwerken auf den Zimmern. Den Beat des Hotels bestimmt derweil der multifunktionale Social Hub im Erdgeschoss. Seine Bar dient als Rezeption, Café und Treffpunkt zugleich.

Textauszug: Graffitis sind nicht jedermanns Sache. Wohl auch, weil sie oft als sinnbefreite Schmierereien an Hausfassaden, Brückenpfeilern oder Schallschutzmauern auftreten. Doch es gibt auch die andere Seite der Graffitis, die von vielen als Streetart geschätzt wird. Beispiele dafür sind etwa die international gefeierten Werke des britischen Guerilla-Künstlers Banksy. Auch in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf findet sich eine große, überaus aktive Streetart-Szene. Deren Aushängeschild ist die Kiefernstraße. Ein jäher Kontrast zum Prunk der Königsallee, der Vorzeigeflaniermeile der Rheinmetropole, oder zur Pracht des Medienhafens.
Textauszug: Die Zimmer selber haben so etwas wie den Wow-Effekt, der sich beim Betreten unweigerlich einstellt. Groß, im Shabby Chic eingerichtet, gleichzeitig modern sowie stylisch. An den Wänden hängen scheinbar wahllos angepinnte Fotos, Zeitungsausschnitte und Plakate, die dem Ganzen den Charme einer Studentenwohnung oder – wie es die Macher um Designer Erik Nissen Johansen definieren – Atelier-Charakter verleihen. Wobei die Motive nahezu durchgehend Bezug zu unserem französischen Nachbarn haben. Das mit reichlich Kissen bestückte Himmelbett lädt förmlich zu himmlischen Nächten ein. Nicht von ungefähr steht auf einem der sechs Kissen „Let’s spend the night together“. Eine Aufforderung, der ein jeder mit einem derart stimmigen Ambiente sicher gerne nachkommt.
Textauszug: Die Atmosphäre ist durchaus frostig. Gleichzeitig ist dies zwingend Voraussetzung. Klingt eisig, ist es auch. Und doch zieht es die Massen an diesen auf den ersten Blick unwirtlichen Ost mit Temperaturen, die konstant bei minus acht Grad Celsius liegen. Spätestens wenn sich nach dem Durchschreiten des Foyers die Tür zur Eiswelt in Oberhausen öffnen, wird jedem unweigerlich warm ums Herz. Das, was die insgesamt 35 international renommierten Eiskünstler aus Finnland, Frankreich, Polen, Tschechien, Österreich, der Ukraine, den USA und Deutschland mit Hilfe von Kettensägen, Hämmern, Meißeln und sogar Bügeleisen geschaffen haben, lässt einem im positiven Sinne den Atem gefrieren. Denn die isolierte Leichtbauhalle am Centro in Oberhausen birgt ebenso faszinierende wie vergängliche Kunstwerke aus Eis und Schnee.