Textauszug: Zugegeben, von der Urgewalt, die die Brandenberger Ache für gewöhnlich insbesondere nach langen Regenfällen oder nach dem Einsetzen der Schneeschmelz an den Tag legt, ist in diesen Herbsttagen wenig zu spüren. Und doch garantiert eine Wanderung entlang des Wildflusses durch die Tiefenbachklamm gerade in der zweiten Septemberhälfte und im Oktober ein famoses Naturerlebnis inmitten eines bunten Blätterwaldes. Der „Austrian Summer“ muss sich hier ganz sicher nicht hinter dem viel gepriesenen Indian Summer in Nordamerika verstecken. Im Gegenteil. Die Kombination aus schroffen Felswänden, türkisblauem Wasser und herbstlich gefärbtem Laub sorgte Schritt für Schritt für Bilderbuchkulissen.
Thema: Herbstzeit im österreichischen Alpbachtal
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Textauszug: Die ländlichen Wurzeln kann und will das Alphotel Tyrol nicht verleugnen. Kaum schieben sich zaghaft die ersten Sonnenstrahlen über die Bergwipfel des Ratschingstals, lässt der stolze Hahn des hoteleigenen Mini-Zoos ein lautstarkes Kikeriki erklingen, um den Tag in diesem malerischen Teil von Südtirol zu begrüßen. Und dies an einem Ort, an dem bis in die 1950er Jahre noch ein typisch alpenländischer Bauernhof zu finden war. Hoferbe Josef Eisendle und Gattin Johanna wandelten das Gehöft 1960 zunächst in eine Pension um und in der Folge nach und nach durch An- und Umbauten zunächst zu einem Drei-Sterne-Hotel. Heute hat sich der Familienbetrieb, der nach wie vor mit viel Leidenschaft und Herzblut betrieben wird, zu einem Vier-Sterne-Superior-Haus mit insgesamt 70 Zimmern entwickelt.
Textauszug: Der leichte Bauchansatz ist stummer Zeuge. Mark Reid liebt den Genuss von Bier. Und Wandern. Am liebsten beides in Kombination. Weit mehr als 20.000 Kilometer will der Engländer nach eigenem Bekunden in den zurückliegenden 20 Jahren allein im Norden Englands auf Schusters Rappen zurückgelegt haben. Wie viele Gläser Bier er sich während seiner ausgiebigen Wanderungen gegönnt hat, vermag er nicht zu sagen. Auf jeden Fall gehört für ihn ein Pint of Bitter zum mittäglichen Stopp in einem Pub dazu – ebenso wie zur abendlichen Einkehr in eines der vielen gemütlichen Landgasthäuser.
Textauszug: Das Lindos Royal auf der griechischen Ägäis-Insel Rhodos ist ein Hanghuhn – ein terrassenförmig angelegtes, wohl gemerkt. Zwischen den einzelnen Häuserblocks des Fünf-Sterne-Hauses, das im Laufe der Jahre mehr und mehr erweitert wurde, blitzt immer wieder das Meer auf. Direkt unterhalb des Hotels lädt eine kleine, verträumte Bucht zum Plantschen und Schnorcheln ein. Nur der Einstieg über ein paar Steine ist etwas unbequem. Dafür besticht die ruhige Bucht durch glasklares Wasser und überraschenden Fisch-Reichtum. Rund 250 Meter vom Hotel erstreckt sich ein lang gezogener, sichelförmiger Kiesstrand, der Vlycha Beach. Sechs Pools – davon einer nur für Erwachsene und einer mit sechs Rutschen für die Kleinen und die Kleingebliebenen runden das vielfältige Badevergnügen des Lindos Royal ab.
Textauszug: Nur die Götter wissen vermutlich, warum die kleine, enge Straße die zum zentralen Platz, der Platía Eleftherías in Lindos führt, nicht für Autos gesperrt ist. Hier gibt es keine Parkplätze, hier darf niemand stehen bleiben. Im Gegenteil, wer am Ende des knapp 400 Meter langen Abschnitts angekommen ist, muss einen Baum umrunden und sich wieder zum Parkplatz an der Hauptstraße hinaufquälen – sehr zum Verdruss der Fußgänger, die nicht selten Angst haben, an die Mauer am Straßenrand gequetscht zu werden. Erst recht, wenn die Blechlawine mal wieder einem Touribus ausweichen muss.
Textauszug: Obschon das Paradox Hotel, das Teil der renommierten Autograph Collection Hotels ist, an einen der großen Einfallstraßen nach Santa Cruz liegt, ist im Inneren des Vier-Sterne-Hauses von dem Verkehrslärm im kalifornischen Surf-Mekka nichts zu spüren. Grund dafür ist die raffinierte Bauweise des Komplexes. Dem Eingangsbereich schließen sich die Tagungs- und Konferenzräume an, gefolgt vom kombinierten Restaurant- und Bar-Bereich mit Blick auf den bis 23 Uhr geöffneten Pool. Flankiert werden die Schwimmlandschaft und der großzügige Terrassenbereich durch ein Solitärgebäude, in dem auf fünf Etagen insgesamt 170 Zimmer und Suiten zu finden sind – die Hälfte davon mit Poolblick.
Textauszug: Zugegeben, Downtown klingt nach charmanten Boutiquen, kleinen Geschäften und Einkaufsvergnügen. Nicht so in San José, der Hauptstadt des berühmten Silicon Valleys. Im Herzen der drittgrößten Stadt Kaliforniens finden sich zwar einige nette Restaurants sowie Bars und auch alle namhaften Hotelketten der Welt haben hier ihre Dependancen. Schnuckelige Ladenzeilen sucht man in dem Hochhausmeer vergebens. Dafür lesen sich die Namen der hier ansässigen Unternehmen wie das Who is who der Hightech- und Computerwelt. Von Adobe und eBay über Apple und Cisco bis hin zu Google, Intel, Oracle und Facebook – um nur einige der Global Player zu nennen, ist in und um die Millionenstadt alles vertreten, was in der Computerbranche Rang und Namen hat.
Textauszug: Jeden Morgen dasselbe Spielchen an der Monterey Bay. Küstennebel zieht auf – oft in Minutenschnelle. Im Laufe des Vormittags verflüchtigt sich der Schleier dann nach und nach wieder, um einem nahezu wolkenlosen Himmel Platz zu machen. Von diesem strahlt an rund 300 Tagen im Jahr die Sonne. Gleichzeitig sind die morgendlichen Nebelschwaden für den regenarmen Teil Kaliforniens ein absoluter Segen. Die Feuchtigkeit sorgt dafür, dass es hier üppig grünt und einige der besten Weine des Landes gedeihen. All dies interessiert die Frauen und Männer mit den bunten Brettern unter dem Arm wenig. Sie alle sind auf der Suche nach der perfekten Welle nach Santa Cruz, der Surfer-Hauptstadt der USA, gekommen.
Textauszug: Der Weg durch die Gassen von Marrakesch ist verwirrend. Im Zickzackkurs geht es durch die malerische Altstadt. Dann öffnet sich inmitten einer unscheinbaren, fensterlosen Fassade mit abgeblättertem Putz eine Tür. Mit einem freundlichen Lächeln, einer kurzen Verbeugung und zwei ausgestreckten Armen, die ins Haus weisen, lädt Abdalim Chakour galant dazu ein, das geheimnisvoll anmutende Innere zu betreten. Der 50-jährige trägt einen blauen Djellaba, einen traditionellen, bodenlanger Kapuzenmantel, sowie einen roten Tarbusch, eine typisch marokkanische Kopfbedeckung, auch „Fes“ genannt.
Textauszug: Das Rauschen des Meeres dringt unaufhörlich durch alle Fenster und wirkt dabei fast schon meditativ. Nur die herrlich angelegte Promenade trennt das Royal Atlas Hotel von einem der schönsten Strandabschnitte in der zehn Kilometer langen Bucht von Agadir. L-förmig schmiegt sich das Fünf-Sterne-Haus um die von Palmen gesäumten Poolanlagen. Fast wie ein herrschaftlicher Palast mutet das Hauptgebäude mit der üppig großen Empfangshalle an. Zwei Türme begrenzen die fensterlose Hauptfassade. Von der Rezeption fällt der Blick direkt über die Poollandschaft zum Strand und Meer.
Textauszug: Über Clough William-Ellis streiten sich auch vier Jahrzehnte nach seinem Tode die Geister. Die einen stufen ihn als exzentrischen Spinner ein, die anderen als Visionär mit besonderer Hingabe und Weitsicht. Fakt ist, Portmeirion das Lebenswerk und Vermächtnis des selbst ernannten Architekten hat noch heute magische Anziehungskraft und gilt mit 220.000 Besuchern jährlich als eine der größten Attraktionen im Norden von Wales. Der 1883 geborene Clough William-Ellis schuf hier zwischen 1925 und 1976 seine eigene kleine Welt in einer seltsam anmutenden Kombination aus romanischer, barocker und klassizistischer Bauweise.