Zwischen Galgen und Pub-Nostalgie

Prospect of Whitby -Copyright- Karsten-Thilo RaabTextauszug: Das „Prospect of Whitby“ im Londoner Stadtteil Wapping ist eine Legend unter den Wirtshäusern der britischen Millionenmetropole. Die Fundamente für das abseits gelegene, aber bis heute überaus beliebte Pub wurden bereits im Jahre 1520 gelegt. Damals, unter der Herrschaft von Heinrich VIII., trafen sich hier jene Gestalten, die den Geist des alten Londoner Hafens prägten: Seeleute, Schmuggler, Diebe und Piraten. Der berüchtigte Ruf eilte der Schenke voraus, was ihr im Volksmund rasch den düsteren Beinamen The Devil’s Tavern einbrachte. Der Fußboden besteht aus originalen Flaggensteinen, die angeblich schon von den schweren Stiefeln legendärer Seefahrer wie Sir Francis Drake oder Sir Hugh Willoughby poliert wurden, bevor diese von den nahegelegenen Docks zu ihren weltverändernden Entdeckungsreisen aufbrachen.

Thema: Londons ältester (River-) Pub
Länge: 2.779 Zeichen
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Inn Ways: Auf Schusters Rappen von Pub zu Pub

Inn Way - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Der leichte Bauchansatz ist stummer Zeuge. Mark Reid liebt den Genuss von Bier. Und Wandern. Am liebsten beides in Kombination. Weit mehr als 20.000 Kilometer will der Engländer nach eigenem Bekunden in den zurückliegenden 20 Jahren allein im Norden Englands auf Schusters Rappen zurückgelegt haben. Wie viele Gläser Bier er sich während seiner ausgiebigen Wanderungen gegönnt hat, vermag er nicht zu sagen. Auf jeden Fall gehört für ihn ein Pint of Bitter zum mittäglichen Stopp in einem Pub dazu – ebenso wie zur abendlichen Einkehr in eines der vielen gemütlichen Landgasthäuser.

Thema: Wandern auf den Inn Ways in Nordengland
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Grüne Insel, braunes Wasser, schwarzes Bier

ShannonTextauszug: Keine Frage, auf dem Shannon und seinen Seen weht ein anderer Wind. Teilweise sogar ein rauer. Und im Augenblick kommt dieser direkt von vorne. Mit dem Effekt, dass die Wellenkämme sich auftürmen wie im Spätherbst in der Nordsee. Am Bug spritzt das Wasser meterhoch über die Bordwand. Schon kommen Zweifel auf, ob es am Wellengang liegt oder ob es gestern Abend doch ein Stout zu viel war. Mühsam kämpft sich die „Achadh“, die wir am Vortag nach einer kurzen Einführung am Killinure Point übernommen haben, über den fast 30 Kilometer langen und bis zu sieben Kilometer breiten Lough Ree. Und nicht nur wegen des hohen Wellengangs ist uns ein wenig mulmig. Schließlich hatte uns Glenda, aus deren Händen wird das Hausboot, Marke Pénichette, übernommen haben noch gewarnt: „Auch wenn es weniger bekannt ist als Nessie, so treibt im Lough Ree das eigentlich einzig wahre Seeungeheuer der Welt sein Unwesen“, versicherte Glenda mit dem Brustton der Überzeugung.

Länge: 13.321Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 2.471 Zeichen)
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Auf Schusters Rappen von Pub zu Pub

mark-reid-copyright-karsten-thilo-raab-8_470Textauszug: Der leichte Bauchansatz ist stummer Zeuge. Mark Reid liebt den Genuss von Bier. Und Wandern. Am liebsten beides in Kombination. Mehr als 18.000 Kilometer will der 43-jährige nach eigenem Bekunden in den zurückliegenden 15 Jahren allein im Norden Englands auf Schusters Rappen zurückgelegt haben. Wie viele Gläser Bier er sich während seiner ausgiebigen Wanderungen gegönnt hat, vermag er nicht zu sagen. Auf jeden Fall gehört für ihn ein Pint of Bitter zum mittäglichen Stopp in einem Pub dazu – ebenso wie zur abendlichen Einkehr in eines der vielen gemütlichen Landgasthäuser.

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