Textauszug: Es gibt Orte, die einen kulinarisch überraschen. Und dann gibt es das Qomo im Düsseldorfer Rheinturm – ein Restaurant, das sich nicht nur um exquisite japanische Küche dreht, sondern auch buchstäblich um sich selbst. Wer hier in exakt 172,5 Metern über dem Meeresspiegel, oder besser gesagt über Vater Rhein, einkehrt, bekommt nicht einfach nur einen Tisch mit Aussicht. Nein, hier wird das Panorama serviert wie ein Gang zwischen Nigiri und Sonnenuntergang: langsam rotierend und spektakulär inszeniert. Der Aufzug schnellt in gut 50 Sekunden sanft nach oben, die Ohren ploppen, und plötzlich steht man in einem Raum, der aussieht wie Tokyo auf Stippvisite in Düsseldorf – minimalistisch, mondän und mit einem Blick, der selbst dem skeptischsten Altbiertrinker ein Champagnerlächeln ins Gesicht zaubert.
Thema: Top-Restaurant im Düsseldorfer Rheinturm
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Textauszug: In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf, einer Stadt, die kulinarisch längst über Altbier, Killepitsch und dem legendären Senfrostbraten hinausgewachsen ist, setzt ein etwas abseits gelegenes Restaurant eigene Maßstäbe: das Ross & Reiter im Stadtteil Derendorf. Inmitten eines Viertels, das von Altbaucharme geprägt ist, duckt sich hinter einer eher unscheinbaren Backsteinfassade ein kulinarisches Kleinod, in dem Genuss und lässiger Charme auf ein gutes Glas Wein treffen. Hier wird nicht nur gekocht, hier wird inszeniert.
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Textauszug: Wer glaubt, dass man in Istanbul nur zwischen Basar und Bosporus kulinarisch auf seine Kosten kommt, der hat das Roof Mezze 360 noch nicht erlebt – ein Restaurant, das sich nicht nur in luftiger Höhe in der achten Etage des Seres Hotels befindet, sondern auch kulinarisch ein wenig über den Dingen schwebt. Hier trifft der verwöhnte Gaumen auf eine faszinierende Skyline mit nahezu allen Landmarken der türkischen Megametropole. Der Abend beginnt mit einer leichten Sommerbrise, die über die Dächern im Altstadtviertel Sirkeci auf der europäischen Seite von Istanbul streicht.
Textauszug: Liebe Hoteliers und werte Betreiber von Übernachtungsbetrieben aller Art, entschuldigt bitte die Frage, aber was ist nur mit euch los? Denkt ihr, die Menschen, die eine Nacht oder sogar mehrere Nächte in eurem Hause verbringen, haben kollektiv ihren Geschmackssinn verloren? Denkt ihr, der gemeine Gast kann eine Hühnerfrucht nicht von synthetischer Pampe unterscheiden? Das, was ihr als vermeintliches Rührei vorsetzt, ist nichts als labberige, zumeist blassgelbe Schlotze ohne jeglichen Eigengeschmack. Wenn ihr schon für ein bereitgestelltes oder serviertes Frühstück Champagnerpreise aufruft, ohne selbigen überhaupt auszuschenken, dann sollten es doch wenigstens ein echtes Ei oder zwei sein.
Textauszug: Die Einrichtung im Old Mill ist eher unaufgeregt schlicht. Viel dunkles Holz, knarzende Dielen, einfache Holzstühle, lederbespannte Sitzbänke und kleine Holztische. Nahezu jeder freie Zentimeter ist ausgenutzt, um möglichst viele Gäste unterbringen zu können. Da mutet jeder Gang für die Kellner des populären Restaurants wie ein kleiner, vertikaler Limbo-Tanz an. Die Wände sind komplett mit alten Fotos, Schildern und nostalgischen Reklametafeln zugepflastert. Die Tische sind so eng zusammengerückt, dass man fast zwangsweise mit den Nachbarn ins Gespräch kommt oder deren Konservation belauscht.
Textauszug: Als erstes Haus am Platz darf sich das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Salzburgerhof im österreichischen Zell am See rühmen, an einem besonderen historischen Ort zu liegen: der Auerspergstraße. Benannt ist die schmale wie ruhige Verkehrsachse nach niemand geringerem als Adolf Fürst Auersperg. Dieser fungierte unter Kaiser Franz Joseph I. von 1871 bis 1879 als Ministerpräsident der österreichischen Reichshälfte von Österreich-Ungarn. In dieser Zeit sorgte er unter anderem dafür, dass die Markt Zell am See Anschluss an das Eisenbahnnetz erhielt und somit zu einem bedeutenden Ort in der touristischen Landschaft aufstieg.
Textauszug: Die Quecksilbersäulen in der niederländischen Millionenstadt Amsterdam haben längst die 30-Grad-Celsius-Marke überschritten. Nahezu jeder scheint unter den muckelig warmen Temperaturen zu ächzen. Und doch stiefeln nicht wenige mit einem dicken Pullover und einer Winterjacke unter dem Arm und einer Wollmütze in der Hand ans Ufer der Amstel – alle mit demselben Ziel: Nur einen Steinwurf von der Amsterdamer Eremitage (H’ART Museum) und dem Amsterdam Museum entfernt begrüßt ein riesiger, auf den Hinterbeinen stehender Eisbär alle, denen es nach etwas Abkühlung dürstet. Dabei kann das weiße Raubtier als Gruß von Väterchen Frost interpretiert werden oder, besser gesagt, als Einstimmung auf das, was die Kneipengängen im Inneren erwartet. Denn die XtraCold Icebar Amsterdam entpuppt sich im wahrsten Sinne des Wortes als coolste Bar der Grachtenstadt.