Voll Käse: Wilde Käsehatz beim Cheese Rolling

Textauszug: Nicht nur an Käsemoppel richtet sich das traditionelle Cheese Rolling am Coopers Hill in Brockworth in der englischen Grafschaft Gloucestershire. Jährlich im Mai jagen unweit von Cheltenham in vier Rennen Wagemutige einen steilen, unwegsamen und glitschigen Hügel mit stellenweise bis zu 50 Prozent Gefälle hinunter und versuchen in einem verrückten Rennen, einen vier Kilogramm schweren Gloucester Käse im Sprint einzuholen. Nahezu alle Teilnehmer kommen dabei angesichts des schwierigen Geläufs – sehr zur Freude der Zuschauer – unweigerlich selber ins Rollen. Als Lohn für die ganz speziellen Mühen, darf der Sieger den Käse behalten – und ernte natürlich Ruhm und Ehre. Gewinner ist, wer den runden Laib einholt oder wer als Erstes irgendwie über die Ziellinie gelangt.

Thema: Verrücktes Käserennen in Brockworth
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Strandhaus-Idylle im niederländischen Julianadorp

Textauszug: Wie cool ist das denn? Im Blickfeld nichts außer Sand und Meer. Sechs Stufen führen von der großzügig geschnittenen Veranda direkt hinab auf den Strand. Nur gut 120 Meter feinster Sand liegen zwischen dem schmucken Strandhaus und der Nordsee. Das einzige Geräusch, das zu vernehmen ist, ist das Brechen der Wellen am Strand. Und am Himmel strahlen die Sterne um die Wette. Nichts stört die klare Sicht auf die Milchstraße, den großen Wagen und andere Himmelskörper. Auch weil die Lichter der 14.000-Seelen-Gemeinde Julianadorp nicht über den 800 Meter breiten und mächtig hohen Dünengürtel dringen. Eine perfekte Idylle im hohen Nordwesten Hollands, rund fünf Kilometer südlich von Den Helder. Und dies nicht nur für Sternengucker.

Thema: Landal Strandhäuser in Nordholland
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Irland – grüne Insel der Pflanzensüchtigen

Textauszug: Nicht von ungefähr avanciert Irland zu einem Mekka für Pflanzenliebhaber und Botaniker aus aller Welt. Die Grüne Insel wartet nicht nur, wie oft behauptet, mit mehr als 40 Schattierungen von Grün auf, sondern auch mit einer ungeahnten Blütenvielfalt. Pate steht dabei das durch den warmen Golfstrom begünstigte, milde Klima. Und dies beileibe nicht nur in den Küstenregionen. Auch in der südostirischen Grafschaft Wicklow findet sich mit Powerscourt ein Paradebeispiel irischer Gartenbaukunst.

Thema: Die Gartenwelt von Anima in Marokko
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Anima – marokkanischer Gartentraum des André Heller

Anima - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Das Paradies war bekanntlich ein Garten. Einen eben solchen, noch dazu einen, der der Vorstellung vom Paradies sehr nahe kommen soll, schuf Universalkünstler André Heller im Süden von Marokko, genauer vor den Toren des Dörfchens Douar Sbiti im Ourikatal am Fuße des mächtigen Atlas-Gebirges. Anders als das biblische Paradies ist „Anima“, wie die knapp vier Hektar große Gartenlandschaft heißt, nicht göttlichen Ursprungs, sondern für viel Geld mit einer riesigen Muskelhypothek entstanden. Fast fünf Jahre gingen ins Land, ehe aus dem verödeten, vertrockneten Areal einer ehemaligen Rosenfarm ein Meer aus Blüten und Blättern entstand, in dem sich unter dem Dach von Bäumen und Sträucher zahlreiche Kunstwerke ducken.

Thema: Die Gartenwelt von Anima in Marokko
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Salzburg heißt Salzburg – nicht Pfefferburg!

Textauszug: „Warum heißt Salzburg Salzburg und nicht Pfefferburg?“, lautet die erste Frage an Fremdenführerin Susanne „Susi“ Ihniger Lehnfeld. Die freundliche, etwas untersetzte Dame empfängt die entdeckungsfreudigen Familien vor dem Festspielhaus. „Na, ganz einfach, der Reichtum der Stadt kam vom Salz“, erklärt sie dem neunjährigen Laurenz und schüttelt sich vor Lachen wegen der lustigen Eingangsfrage. „Weißt Du, früher gab es ja noch keine Kühlschränke. Wer über den Winter nicht verhungern wollte, der musste alles durch Salz haltbar machen – Rüben, Kraut, Fleisch…“ Schnell ist von der fröhlichen Stadtführerin erklärt, dass das Salz aus dem nahe gelegenen Dürrnberg stammt.

Thema: Salzburg mit Kindern entdecken
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Saltaire – famoses Welterbe mit Beigeschmack

SaltaireTextauszug: Für die einen war er ein Wohltäter, für andere nichts anderes als ein raffinierter Geschäftsmann mit Ausbeutermanieren. Die Rede ist von Sir Titus Salt. Der exzentrische Textilfabrikant und Parlamentsabgeordnete erfüllte sich Mitte des 19. Jahrhunderts einen Lebenstraum, als er sechs Kilometer vor den Toren der englischen Industriemetropole Bradfords nach Plänen der Architekten Henry Lockwood und Richard Mawson eine kleine Siedlung mit Fabrikanlage und Wohnhäusern im neoklassizistischen Stil aus hellen Sandstein zwischen Gärten und Grünflächen errichten ließ. In aller Bescheidenheit taufte er diese Fleckchen Erde in Anlehnung an seinen Namen und die Lage am River Aire in „Saltaire“.

Thema: Welterbe Saltaire im englischen Bradford
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Tierisches Jubiläum – 80 Jahre Krefelder Zoo

Zoo Krefeld - Copyright Karsten-Thilo Raab (52)Textauszug: Ob die friedlich grasenden Esel, die imposanten Trampeltiere und die quirligen Ziegen etwas von Fußball verstehen, ist nicht gewiss. Sicher ist jedoch, dass in ihre Gehege im Schatten des Grotenburg Stadions schon so manches sagenumwobenes Europapokal-, Bundesliga- oder EM-Qualifikationsspiel herüber geklungen ist. Schließlich erlebte der damalige Bundesligist Bayer 04 Uerdingen hier seine sportlichen Sternstunden bis hin zum Einzug in Halbfinale um den Europapokal im Jahre 1986. Während die Krefelder Kicker mittlerweile in der sportlichen Bedeutungslosigkeit verschwunden sind, blickt der Krefelder Zoo in diesem Jahr nicht ohne Stolz auf sein 80-jähriges Bestehen und ist damit nur ein wenig jünger als das im Jahre 1927 gegründete Stadion in direkter Nachbarschaft.

Thema: Besuch des Krefelder Zoos
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Der Hotelcheck: Be Live Experience Marrakesch

Be Live Experience Marrakesch - Copyright Karsten-Thilo Raab Textauszug: Der Blick fällt auf Palmen, den Pool und die schneebedeckten Gipfel des nahen Atlas-Gebirges, die sich über 4.000 Meter hoch aufschieben. Von der Hektik und dem Gewusel in Marrakesch, dessen sechs Kilometer entfernte Altstadt mit dem hoteleigenen Shuttle-Service bequem in 15 bis 20 Minuten erreicht werden kann, ist nichts zu spüren. Keine Frage, das erst im Oktober 2017 eröffnete Be Live Experience Hotel ist eine Oase der Ruhe am Rande der faszinierenden Millionenstadt – und wie die Häuser in der Medina, der Altstadt von Marrkesch, in typischen Rottönen gehalten.

Thema: Test des Be Live Experience Hotels in Marrakesch
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Marokko – gesegnet in Agadir

Kasbah in Agadir - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Wer nach Marokko reist, sehnt sich in der Regel nach Sonne und muckelig warmen Temperaturen. Der Marrokaner indes freut sich über jeden Regentropfen. Denn gewöhnlich lässt es Wettergott Petrus eher selten über diesen Teil Nordafrikas regnen. Das Badeparadies Agadir darf sich beispielsweise rühmen, im Mittel über 320 Sonnentage im Jahr zu verfügen. Kein Wunder, dass der Marrokaner gerne sagt, „wer den Regen mitbringt, ist gesegnet!“. Blöd nur, wenn man als vermeintlicher Sonnenanbeter zufällig der Segensbringer ist. Ganz ehrlich, ein Verzicht auf diese Ehre wäre ungleich schöner. Na ja, ändern lässt es sich eh nicht.

Thema: Stippvisite im marokkanischen Badeparadies Agadir
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Auf Dinospuren an Englands Jurassic Coast

Abbotsbury - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Dinosaurier leben hier schon lange nicht mehr. Ihre Fußabdrücke haben sie jedoch an vielen Stellen deutlich sichtbar hinterlassen. Hinzu kommen Tausende von Muscheln und Einzellern, deren fossile Abdrücke vor allem während der Herbststürme an der Jurassic Coast angespült oder freigelegt werden. Die auffällig roten Klippen entlang der englischen Südküste zwischen Studland Bay in der Grafschaft Dorset und Exmouth in Devon verdanken ihre Farbe dem hohen Eisengehalt und dokumentieren wie die vielen spektakulären Funde 185 Millionen Jahre Erdgeschichte.

Thema: Ein Tour entlang der 160 km langen Jurassic Coast
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Aberdeen – Schottlands silbergraue Öl-Kapitale

King's College Kapelle an der Universität in Aberdeen - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Das Geschrei der Möwen macht einem unweigerlich bewusst, wie nahe das Meer ist. Auch wenn beim Gang durch die historische Altstadt nichts von maritimem Flair zu spüren ist. Knapp drei Kilometer Luftlinie trennen Old Aberdeen vom gut fünf Kilometer langen Sandstrand und der Nordsee. Hier legt Schottlands drittgrößte Stadt gleichzeitig ein altes und junges Gesicht in Form von historischen Gebäuden und Tausenden von Studenten an den Tag. Das Gros der Prachtbauten in dem von Kopfsteinpflaster durchzogenen Viertel am Ufer des Don stammt aus dem 17. Jahrhundert. Herzstück des denkmalgeschützten Viertels bildet der alt-ehrwürdige Gebäudekomplex der 1495 gegründeten Universität rund um das renommierte King’s College. Nur einen Steinwurf entfernt erhebt sich die St. Machar’s Cathedral, die gemeinhin als Wiege der Stadt gilt.

Thema: Streifzug durch das schottische Aberdeen
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