Textauszug: Wie cool ist das denn? Da tummeln sich insgesamt nur sechs (!) Personen im ganzen Skigebiet. Selbst am Nachmittag wirken die Pisten noch top präpariert. Am Lift gibt es keine Sekunde Wartezeit. Und die einzigen Geräusche, das auf der Piste zu vernehmen sind, ist das Knarren und Knarzen der eigenen Kufen. Vor und hinter einem ist niemand in Sicht. Dazu die grandiose Aussicht auf die abgerundeten Bergkuppen, zugefrorene und mit Schnee überzogene Seen und riesige Birkenwälder. Dazwischen ducken sich vielleicht 30, 40 charmante Holzhütten, die so großzügig verteilt sind, dass es den Anschein hat, als habe ein Troll-Riese die „Hytter“, wie der Norwegen die charmanten Ferienhäuser nennt, mit einem Knobelbecher wahllos in der Landschaft ausgeschüttet.
Thema: Wintervergnügen im norwegischen Skarlia
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Textauszug: Der Name der „Magic“ ist Programm. Schon bei der Anfahrt zum Norwegenkai in Kiel fällt der blauweiße Ozeanriese immer wieder zwischen den Häuserschluchten in den Blick. Bei der Einfahrt mit dem Auto ins Heck kommen sich die meisten zwergenklein vor. Tatsächlich ist das mächtige Fährschiff, das Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt täglich mit Norwegens Hauptstadt Oslo verbindet, gigantisch groß. Und der Zauber, den der Name verspricht, zieht einen jeden spätestens nach Verlassen des Autodecks in den Bann. Die „Color Magic“ und ihr Schwesterschiff, die „Color Fantasy“, sind nicht nur riesige Pötte, sondern schwimmende Städte. Städte, in denen es an nichts fehlt. Zumindest nicht mit Blick auf Entspannung und Freizeitgestaltung. Da gibt es Geschäfte, Restaurants und Cafes, da gibt es Bars, ein Casino und eine Showbühne mit kostenfreiem Programm.
Textauszug: Island gehört zu den Trendzielen schlechthin. So ungewöhnlich und faszinierend die Landschaft im hohen Norden Europas anmutet, so gewöhnungsbedürftig sind einige kulinarische Köstlichkeiten, die nicht nur in der Hauptstadt Reykjavík aufgetischt werden. Zu den landetypischen Speisen gehört Svið, ein Schafskopf, der zunächst geräuchert und dann gekocht wird. Neben den zarten Bäckchen gelten vor allem die Schafsaugen als besondere Delikatesse. Hier heißt es also nicht (unbedingt), das Auge ist mit, sondern das Auge wird mit gegessen – was zugegebenermaßen doch einiges an Überwindung erfordert. Gleiches gilt für Hrútspungar, in Molke eingelegte und gesäuerte Widderhoden.
Textauszug: Zugegeben, 41 Pistenkilometer klingen eher mau – vor allem für die Kilometerfresser unter den Abfahrern. Dennoch ist das „Kitz“ absoluter Kult. Und dies seit mehr als fünf Jahrzehnten. Bereits 1965 wurde auf dem Kitzsteinhorn das erste Gletscher-Skigebiet Österreichs in Betrieb genommen. Ein fast schon legendäres Areal auf bis zu über 3.000 Metern über dem Meeresspiegel mit top präparierten Pisten für jede Könnerstufe, einer drei Kilometer lange Langlaufloipe, Funslopes sowie Freeride-Routen und nicht zu vergessen, der „Black Mamba“, einer knapp einen Kilometer lange, schwarzen Piste mit einem Gefälle von 63 Prozent.
Textauszug: Normalerweise ernten Schaumschläger allenfalls ein müdes Lächeln. Nicht so Chang Kuei Fang. Im Gegenteil. Täglich wächst die Zahl der Bewunderer für die 48-jährige Taiwanesin, die seit 2011 mit My Cofi ein kleines, eher unscheinbares Café in Kaohsiung, der zweitgrößten Stadt Taiwans, betreibt. Und doch stimmen die Menschen hier eindrucksvoll mit den Füßen ab. Denn die Kunden aus aller Herren Länder geben sich im My Cofi förmlich die Klinke in die Hand, um eine von Chang Kuei Fangs Kaffeespezialitäten zu erwerben. Dabei schocken die Besucher weder die stolzen Preise von bis zu 1.000 Taiwanesichen Dollar (circa 28 Euro) pro Tasse noch die Mindestwartezeiten von 15 bis 20 Minuten für ihre Bestellung. Und eigentlich ist den meisten der Geschmack ihres Kaffees auch egal.
Textauszug: Ein wenig ist man hin- und her gerissen zwischen der Steinzeit und der Zukunft. Vor dem Eingangsportal erhebt sich ein stolzes Mammut, das seine Füße in einem Brunnen badet. Überwuchert ist das Urzeittier mit Efeu. Derweil wirken die drei Schwimmschalen, die sich jeweils auf kreisrunden Säulen gen Himmel strecken, wie überdimensionierte UFOs, deren Dächer bei der Landung abhanden gekommen sind. Keine Frage, die aufgestelzten Schüsseln des Aqua Domes im österreichischen Längenfeld sind Blickfang und Sehnsuchtsort zugleich – zumindest für alle Entspannungsjünger.
Textauszug: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Die Sitzplatz-Vergabe-Lotterie im Flugzeug ebenfalls nicht. Und doch hoffen nicht wenige, im Flieger einen halbwegs passablen Platz zu ergattern. Einen, ohne eine ungemeldete Massendemonstration mit Welkfleisch, das über die Lehne schwappt, als Sitznachbarn. Auch sollten die Zufallsbekanntschaften weder unangenehme Gerüche absondern, noch chronisch unruhig hin und her rutschen oder einen ohne Punkt und Komma volltexten. Gut, mit dem nötigen Kleingeld lässt sich so eine Art von Reisebegleitung weitgehend ausschließen. Dazu könnten zwei Plätze im Flieger oder gleich die Business-Klasse gebucht werden. Wobei Letztere nicht auf allen Strecken und von allen Airlines vorgehalten wird.
Textauszug: Fast fühlt es sich an, als ob man mitten in einem Bollywood-Film gelandet ist. Das mag daran liegen, dass viele Elemente in den Swarovski-Kristallwelten im österreichischen Wattens bunt, blinkend, schimmernd, prächtig, intensiv und mächtig daherkommen. Gläsern-klare Zurückhaltung sucht man in dieser Erlebniswelt im Zeichen des Kristalls vergeblich. Die Faszination, die den glitzernden Kristallen ausgehen, ist bis heute ungebrochen. Ob Daniel Swarovski, der im Jahre 1895 sein Unternehmen für geschliffenes Kristall in Wattens in Tirol, gründete, wohl schon ahnte, dass er damit ein Stück weit die Welt der Mode, Kunst und Dekoration erobern würde? Fest steht, dass er von Anfang an visionär dachte. Und so ist es wohl ganz in seinem Sinne, dass zum hundertjährigen Firmenjubiläum eine Erlebniswelt im Zeichen des Kristalls eröffnet wurde.
Textauszug: wei schwarze Laternen und schwarze, bepflanzte Blumenkübel säumen den eher schlichten Eingang, der wenig spektakulär wirkt. Wäre da nicht das verblasste Wappen der Erskine Familie über dem Türbogen zu erkennen, könnte man fast meinen, es handele sich um ein „stinknormales“ Wohnhaus. Doch allein die lange Anfahrt durch die fast zehn Hektar große Parkanlage lässt erahnen, dass das altehrwürdige Macdonald Pittodrie House dann doch eher an ein Schloss gemahnt. Die Geschichte des heutigen Vier-Sterne-Hotels in der schottischen Grafschaft Aberdeenshire reicht zurück bis in das Jahr 1480, als der Herrensitz für die Erskine Familie, Verwandte des Earl of Mar, errichtet wurde.
Textauszug: Es erscheint uns heute oft wie ein aus der Zeit gefallenes Vergnügen – so wie Zirkus heute eigentlich kaum noch einen vom Hocker haut. Und doch, bei einem Streifzug hinter den Kulissen des Salzburger Marionettentheaters verfällt jeder dem Charme der kleinen, hölzernen Charaktere. Auf dem Spielplan des „großen“, im Jahre 1913 gegründeten Theaters mit seinen „kleinen Darstellern“ stehen mehrere Opern verschiedener Komponisten. Darunter natürlich Mozarts „Die Zauberflöte”, aber auch wie Tschaikowskys Ballettstück „Der Nussknacker” und Saint-Exupérys ewig junger Klassiker „Der kleine Prinz“.
Textauszug: Wie jemand, der regelmäßig nascht, geschweige denn selber sein bester Kunde ist, sieht Doris Fürst nicht aus. Im Gegenteil. Sie ist rank und schlank, und doch voller Begeisterung für das berühmte Naschwerk aus dem eigenen Haus. Gemeinsam mit ihrem Mann Martin führt Doris Fürst das kleine Salzburger Familienunternehmen mit Weltruf. Der Ur-Ur-Urgroßvater ihres Mannes hatte mit der legendären Mozartkugel im Jahre 1890 die erste kugelförmige Praline der Welt erfunden und nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, benannt. Und wie der Musiker ist auch die Mozartkugel bis zum heutigen Tage untrennbar mit dem österreichischen Salzburg verbunden.