Textauszug: Der erste Blick täuscht. Die kleinen Hügel, die mitunter auf Äckern und Weiden ins Auge fallen und häufig mit Bäumen oder Büschen bewachsen sind, sind keine zufälligen Launen der Natur. Sie laufen auch nicht Gefahr, mit der Planierraupe beseitigt zu werden. Jeder irische Bauer umfährt sie geschickt mit Traktor und Pflug. Die unscheinbaren Hügel haben es nämlich in sich. Sie sind von Feen bewohnt und heißen im Volksmund Rath oder auf Gälisch Lis. Die Feen werden mit großem Respekt behandelt. Wer sie stört, dem droht eine böse Überraschung – so die Sage. Noch 1959 wurde in der Grafschaft Mayo die Trasse einer geplanten Straße verlegt, da sie ansonsten direkt durch einen Feenhügel geführt hätte.
Thema: Leprechauns, Feen und andere Fabelwesen in Irland
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Textauszug: Das Klickklack der Hufe sind die einzigen Geräusche, die neben dem Knarren der Reifen und dem Zwitschern der Vögel zu vernehmen sind. Bob ist eher der gemütliche Typ. Er lebt Entschleunigung und ist auf Sark so etwas wie die vierbeinige Verkehrsbremse. Bob ist so langsam, dass man ihm im Gehen problemlos die Hufe beschlagen könnte. Mit einer Eselsgeduld trottet das kräftige Pferd mit der Kutsche im Schlepptau über die geschotterten Straßen und Gassen der autofreien Kanalinsel. Dabei ist sein Aktionsradius bei den Miniausmaßen von Sark mit gerade einmal 4,8 Kilometern Länge und 2,4 Kilometern Breite durchaus überschaubar.
Textauszug: Der Empfangsbereich versprüht mit seinen großen Werbeprospektständern und Snackautomaten den Charme einer Jugendherberge. Direkt links liegt der kombinierte Bar- und Restaurantbereich. Weiß, Rot und Beige sind die Farbtöne die hier dominieren. Das Mobiliar ist einfach und zweckmäßig, wobei sich die Stühle mit ihren dünnen Holzlehnen bei etwas korpulenteren Gästen verdächtig durchbiegen. Auf der Speisekarte steht – wie in vielen englischen Pubs – vornehmlich Frittiertes und Paniertes. Das Frühstück, das ebenfalls in diesen Multifunktionsraum serviert wird, besteht neben Tee, Kaffee und Automatensäften aus abgepackten Müslis, kleinen verpackten Marmeladen, Toast und frisch zubereiteten Eiern, Speck, Würstchen und Bohnen. Very British, halt.
Textauszug: Kleopatra hat angeblich in Eselsmilch gebadet, Comic-Milliardär Dagobert Duck badet am liebsten in seinen Talern, die Reichen, Schönen und Gefönten tun es dem Vernehmen nach vorzugsweise in Champagner. Und auch klassische Biertrinker können sich ganz in ihrem Element fühlen – zumindest in der tschechischen Hauptstadt Prag, wo der Biergenuss auf eine neue Stufe gehoben wurde. Rund ein halbes Dutzend so genannter Bier-Spas hält ein besonderes Wellnessangebot vor: das Baden im Bier. Ganz richtig ist die Bezeichnung sicher nicht. Denn hier schwimmt niemand in einem Becken, in das zuvor flaschen- oder fassweise Bier entleert wurde. Vielmehr handelt es sich um als Holzbadewannen getarnte Whirlpools, in deren sprudelndes Wasser eine grünliche Mischung aus Hopfen, Hefe und Malz eingerührt wird.
Textauszug: Vor mehr als 400 Jahren begannen die mächtigen Fürsterzbischöfe, die Stadt Salzburg in ein barockes Juwel zu verwandeln. Beeindruckt vom üppigen Prunk des Kirchenstaates in Rom sollte auch die Hauptstadt des Salzburger Bistums neu erblühen. Vermögend geworden durch den Handel mit Salz, Gold und anderen Rohstoffen wurden die größten Architekten jener Zeit nach Salzburg eingeladen, um ein städtebauliches Kleinod zu schaffen, das heute als Weltkulturerbe der UNESCO geschätzt und geschützt wird. Bis heute eignet sich diese prächtige Stadt hervorragend als Ziel für Kurzurlaube und Kulisse für Kulturfestivals. Im Jahre 2016 stehen davon besonders viele auf dem Programm. Viele davon sind mit dem berühmtesten Sohn der Stadt verbunden: Wolfgang Amadeus Mozart. Zwar hat die Stadt an der Salzach zahlreiche musikalische Talente hervorgebracht, aber kaum einer reicht an den Ruhm des als Wunderkind gefeierten Komponisten heran
Textauszug: Gerade erst wurden die Dänen gemäß World Happiness Report unter rund 160 untersuchten Ländern wieder zum glücklichsten Volk der Welt gekürt. Eine allgemeine Zufriedenheit, die an vielen Faktoren festzumachen, vor allem aber spürbar ist. Ob dies auch damit zu tun hat, dass Dänemark über ein hervorragendes Radwegenetz und traumhafte Bedingungen für Pedalritter verfügt, darüber lässt sich nur spekulieren. Nicht aber darüber, dass es in dem skandinavischen Königreich mehr als 10.000 Kilometer ausgewiesener Radwege gibt, die aus Ermangelung an Bergen kaum über nennenswerte Steigungen verfügen. Dabei hat der geneigte Radfahrer zwischen Nord- und Ostsee die Qual der Wahl.
Textauszug: 29 Kilometer Länge und 14 Kilometer Breite – das klingt übersichtlich. Zumal das Inselreich in großen Teilen durch eine knapp 50 Kilometer lange Ringstraße erschlossen wird. Eine Rundstrecke, die in Teilen wie eine Ameisenstraße anmutet. Unzählige Motorroller bestimmen das Straßenbild auf Thailands beliebter Ferieninsel Koh Samui. Dabei sorgt die nicht enden wollende Zweirad-Lawine immer wieder für Kopfschütteln und Gelächter. Denn nicht selten kreuzen Roller mit drei, vier oder noch mehr Leuten darauf auf. Andere sind zum motorisierten Lastenesel umfunktioniert. Mit fast schon künstlerischem Geschick werden am Sitz und Gepäckträger ganze Schränke, Tisch oder Fernseher befestigt, andere transportieren ein paar Dutzend Hühner gleichzeitig – lebende in Käfigen, tote an Stangen.
Textauszug: Ganz ehrlich, es wird eng. Vermutlich richtig eng. In Deutschland droht kollektiver Platzmangel. Schuld ist der Tourismus. Die große Verunsicherung nach den Terroranschlägen in der Türkei und in einigen nordafrikanischen Ländern sowie die anhaltenden Flüchtlingsbewegungen im Mittelmeerraum führen dazu, dass dem einstigen Reiseweltmeister aus dem Land der Germanen die Reiselust ein Stück weit vergangen zu sein scheint. Heimatgefühle statt Fernweh dominieren entsprechend die Urlaubsplanung. Viele wollen offenbar in der vermeintlich schönsten Zeit des Jahres aus Sicherheitsgründen lieber in deutschen Landen umherreisen. Wobei noch offen ist, ob sie hier überhaupt ein Plätzchen finden, um gebührend zu entspannen. Denn gleichzeitig müssen wir feststellen, dass Deutschland förmlich von ausländischen Touristen überrannt wird. Im vergangenen Jahr wurden nicht weniger als 79,7 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste registriert. Da reicht ein normaler Block nicht mehr aus, um dies ordentlich zu erfassen und die Strichliste übersichtlich zu führen.
Textauszug: Ganz schön alt geworden und doch jung geblieben. Attribute, die nicht nur für Menschen erstrebenswert scheinen. Allerdings wird bei diesen ein umfangreiches Facelifting gerne mal belächelt. Anders beim Mövenpick Hotel Münster. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist das Vier-Sterne-Superior-Haus unweit des Aasees ein Synonym für gepflegte Gastlichkeit in der Stadt des Westfälischen Friedens. Dabei präsentiert sich das äußerlich in Münsterländer Backsteinoptik gehaltene Haus aktuell überaus jung und modern. Mit einem Millionenaufwand wurde das Mövenpick im Jahr 2015 umgebaut und renoviert. Dabei wurde großer Wert auf eine nachhaltige und umweltgerechte Materialauswahl sowie ein angemessenes Energiekonzept gelegt.