Textauszug: Dass die Salisbury Plain eines der größten militärischen Übungsgelände in Europa beheimatet, ist wohl den wenigsten bekannt. Ganz im Gegenteil, die mehr als eine Million Besucher, die sich jährlich auf den Weg in das dünn besiedelte Hügelland machen, interessieren sich vor allem für ein Meisterwerk vorgeschichtlicher Baukunst: den magischen Steinkreis von Stonehenge. Europas berühmtestes prähistorisches Monument ist bis zum heutigen Tag zu einem Symbol für die Mysterien einer unergründlichen Epoche geworden. Hier in der südenglischen Grafschaft Wiltshire ist plötzlich die Steinzeit zum Greifen nahe.
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Textauszug: Das ausgediente Bahnhofsgebäude wurde im Jahre 1984 dem Erdboden gleich gemacht, geblieben ist aber ein Teil der Bahnstrecke, die von 1859 bis 1969 die Paris mit Marles-en-Brie im Südosten der französischen Kapitale verband. Vom Gare de la Bastille verlief die Trasse parallel zur Avenue Daumesnil auf einem Viadukt. Getragen wurde (und wird) diese von 71 Gewölben aus rotem Ziegel und zwei Metallbrücken, während die Bahntrasse selber zum „Viaduc des Arts“ mit Hochgarten umgebaut wurde. „Die Gewölbebögen wurden ab 1989 zu rund 50 Ladenlokalen umgebaut, die Schienen rausgerissen und die einstige Bahntrasse auf dem Viadukt in eine bepflanzte Promenade mit Parkcharakter umgewandelt“, schwärmt Guignon von der Pionierleistung des Landschaftsarchitekten Philippe Mathieux und Jacques Vergely.
Textauszug: Ankommen in einer anderen Welt, dafür steht das Vier-Sterne-Hotel Djerba Golf Resort & Spa auf der Insel Djerba in Tunesien. So besticht die gelungene Kombination aus orientalischen Elementen mit der klassischen, andalusischen Bauweise. Spätestens nach dem Öffnen der Glastüren, die mit silberfarbenen Golfschlägern gestalteten Handgriffen einen besonderen Blickfang bieten, spüren die erwartungsvollen Besucher das besondere Flair des Hotel Djerba Golf Resort & Spa. Doch nicht nur Golfspieler fühlen sich hier wohl. Das Hotel bietet für alle Gäste alles, was zu einem gelungenen Urlaub dazu gehört.
Textauszug: Nicht wenige scheinen ein Messer dabei zu haben oder wenigstens einen scharfen Gegenstand. So oder so fühlen sich offenbar unzählige Liebespaare berufen, sich mit ihren Namen auf den in Teilen noch erhaltenen Wänden der Burgruine von Valkenburg aan de Geul in der niederländischen Provinz Limburg zu verewigen. Während anderenorts Liebesschlösser an Gitter und Brücken angebracht oder die jeweilige Verbindung mit Farbe oder Stiften verbotenerweise auf Wänden und Mauern plakativ zur Schau gestellt wird, kratzen Pärchen in Valkenburg ihre Namen und ihren Beziehungsstatus in die Mauerreste der einzigen Höhenburg des Landes.
Textauszug: Abgesehen von Lummerland mit Alfons dem Viertelvorzwölften gibt es wohl nicht viele Länder, in denen einen das Staatsoberhaupt persönlich begrüßt, geschweige denn sogar die Grenzkontrollen höchstpersönlich durchführt. Und wer bislang glaubte, die USA bestünden aus 50 Staaten, sollte sich nicht nur diesbezüglich täuschen. Denn inmitten der Vereinigten Staaten, genauer im US-Bundesstaat Nevada, versteckt sich mit Molossia ein für das Gros der Weltbevölkerung wohl völlig unbekannter Ministaat. Ein Land mit eigener Währung, eigener Eisenbahn, eigener Armee und im Krieg mit der Deutschen Demokratischen Republik, obschon die DDR bereits seit 1989 nicht mehr existiert.
Textauszug: Vielleicht liegt es an der Größe, Fakt ist, Luxemburg ist ein Stück gelebtes Europa. Nicht von ungefähr werden die Luxemburger nicht müde zu beteuern: „Bei uns gibt es alles – nur meist etwas kleiner.“ Ein Auspruch, der dem gerade einmal knapp 2600 Quadratkilometer großen Zwergstaat im Herzen von Europa vollauf gerecht wird. Ein besonderes Kleinod in dem kleinen Fürstentum ist das Mullerthal: Enge Spalten, Moos bewachsene Wasserläufe dunkle Höhlen und Schlüffe prägen das Landschaftsbild in der üppig bewaldeten Region. Und auch sonst gilt die Petite Suisse Luxembourgeoise, die „Kleine Luxemburger Schweiz“, als eine Fundgrube unzähliger Naturschauspiele.
Textauszug: Die Eisenbahnschienen sind fast komplett mit Gras überwuchert. Mitten aus den Gleisen schießen mächtige Birken hervor. Die Natur hat hier das Regiment übernommen und sich zurückgeholt, was einst ihr gehörte. Doch nicht nur entlang der früher so wichtigen Verkehrsader scheint im Val-Jalbert in der kanadischen Provinz Québec die Zeit still zu stehen. Schon die ersten Schritte auf der Rue St-Georges erinnern an eine Zeitreise in die 1920er Jahre. Linker Hand liegt der prächtige Holzbau der alten Klosterschule. Wenige Hundert Meter weiter befinden sich einige Mehrfamilienhäuser und der General Store. Ein historischer Bus tuckert mit gemächlichem Tempo die Straße entlang.
Textauszug: Ganz Wales ist seit dem 13. Jahrhundert britisch. Ganz Wales? Nein, ein kleines idyllisches Dorf in der Grafschaft Herefordshire an der Grenze zu England gibt vor, ein unabhängiges Königreich zu sein. Und zwar seit dem 1. April 1977. An jenem Tag ließ sich Richard Booth zum König von Hay-on-Wye küren und ernannte sein Pferd zum Premierminister. Gleichzeitig sagte der Exzentriker der großen Politik den Kampf an, ernannte Freunde und Bekannte zu Ministern und gab eine eigene, essbare Währung aus Reispapier heraus. Was zunächst wie ein gelungener Aprilscherz anmutete, entpuppte sich als genialer Marketing-Schachzug.
Textauszug: Graffitis sind nicht jedermanns Sache. Wohl auch, weil sie oft als sinnbefreite Schmierereien an Hausfassaden, Brückenpfeilern oder Schallschutzmauern auftreten. Doch es gibt auch die andere Seite der Graffitis, die von vielen als Streetart geschätzt wird. Beispiele dafür sind etwa die international gefeierten Werke des britischen Guerilla-Künstlers Banksy. Auch in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf findet sich eine große, überaus aktive Streetart-Szene. Deren Aushängeschild ist die Kiefernstraße. Ein jäher Kontrast zum Prunk der Königsallee, der Vorzeigeflaniermeile der Rheinmetropole, oder zur Pracht des Medienhafens.