Textauszug: Die Lage, die Lage, die Lage sind bekanntlich die drei wichtigsten Kriterien für den Erwerb einer Immobilie. Kommen dann noch das Ambiente, das Ambiente, das Ambiente sowie die Küche, die Küche, die Küche hinzu, dann sind dies die Aspekte, die die Villa Kellermann zu einer der feinsten Genussadressen in Potsdam werden lassen. Das beeindruckende Gemäuer in einer mit Kopfstein gepflasterten Straße liegt malerisch am Ufer des Heiligen Sees. Die in einem dunklen Gelb-Ton gehaltene Fassade lässt weder Rückschlüsse auf die Geschichte des Hauses, noch auf die exzellenten Genussmomente, die im Innern warten, zu.
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Thema: Besuch im Restaurant von Günther Jauch und Tim Raue
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Textauszug: Kein geringerer als der spätere Reichskanzler Otto Fürst von Bismarck gilt als einer der wohl berühmtesten Vorboten der Göttinger Genussmomente. Der umstrittene Staatsmann wurde wegen „stetem Unfleiß“ während seiner Studentenzeit in Göttingen mehrfach in den „Karzer“ gesperrt. Dem Vernehmen nach hatte er zu viel und zu oft den schönen Dingen des Lebens gefrönt. Besondere Genussmomente prägten wohl statt des gewünschten Wissensdursts seinen Studentenalltag. Einige werden nicht müde zu betonen, der nicht unumstrittene Otto Fürst von Bismarck sei trotzdem die Karriereleiter hochgepurzelt.
Textauszug: Hoch im Norden Ostfrieslands liegt Dagebüll. Eigentlich ist die Lage perfekt. Die Nordsee und das Weltnaturerbe Wattenmeer direkt vor der Haustür, einen Steinwurf bis zur Insel Föhr. Auch Amrum, Sylt und Helgoland sind von der Mole aus mit der Fähre zu erreichen. Zum perfekten Meeresglück fehlt eigentlich nur der Sandstrand. Zum Sonnenbaden dient allein die Wiesen am Deich. Dabei ist der im Jahre 2019 fertiggestellte Deich in drei Bereiche unterteilt: den Badeabschnitt, einen Hundestrand sowie einen FKK-Bereich. Der Wechsel der Gezeiten führt dazu, dass dort, wo sich bei Flut genüsslich baden lässt, bei Ebbe auf dem Meeresboden laufen lässt. Und dabei gibt es viel zu entdecken. Denn Dagebüll liegt direkt am UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer, das Lebensraum für eine Vielzahl an Lebewesen wie Wattwürmer, Pfeffermuscheln oder Krebse ist. Ein besonderes Erlebnis ist hier eine geführte Wattwanderung zur Hallig Oland.
Textauszug: Irgendwie fühlt man sich permanent beobachtet – vor allem, wenn man sich entspannt auf das Bett fallen lässt. Der Blick scheint einem auch beim Gang ans Waschbecken oder selbst beim Duschen zu verfolgen. „Übeltäter“ ist ein Fisch! Der Gute hängt mit seinem großen Kullerauge scheinbar senkrecht von der Decke. Nein, der wird hier weder geräuchert noch getrocknet, sondern ist der ungewöhnliche Blickfang auf der Tapete im Gästezimmer des Hotels Landhafen in Niebüll. Direkt neben dem Fischkopf prangern die Worte „Koop hooch, ook wenn de Hals schietig ist“ an der Wand. Richtung Fußboden ergänzt eine historische Landkarte von Teilen Nordfriesland das kunstvolle Ensemble.
Textauszug: Das historische Rathaus von Einbeck birgt ein Geheimnis. Genauer gesagt ist dieses im Kreuztonnengewölbe des Kellers aufbewahrt. Zwischen den Säulen aus dem 15. Jahrhundert lagert eine überaus ungewöhnliche Bierspezialität, die es so bislang noch nicht gab: Der Aged Bock aus der Einbecker Brauerei. Dieses spezielle Bier wird bei gleichbleibender Temperatur in dem kühlen Kellergewölbe für mindestens fünf Jahre gelagert. Der süffige Inhalt der insgesamt 9.000 Flaschen aus einer Abfüllung im Jahr 2015 reift dabei weiter und entwickelt einen leicht süßlichen Geschmack. „Das Besondere am Bockbier ist die Tatsache, dass es, wenn es bei entsprechender Temperatur und Dunkelheit gelagert wird, fast unendlich haltbar ist“, versichert Ulrich Meiser, Sprecher der Einbecker Brauerei, dass sich auch der Alkoholgehalt von 6,5 Prozent im Laufe der Jahre kaum merklich verändern würde.
Textauszug: Alltagsmenschen im ostwestfälischen Wiedenbrück immer wieder für kollektive Entzückung. Die meisten von ihnen scheinen einen Hang zum Adipösen zu haben; besitzen deutlich mehr Körperauswuchtungen als das Gros der Bewunderer. Dafür sind sie im Schnitt ein wenig größer als Otto-Normal-Verbraucher. Die Alltagsmenschen sind keine Super-Size-Modells, sondern dienen an mehr als zwei Dutzend Stellen in der von Fachwerkhäusern durchzogenen Innenstadt von Wiedenbrück als ungewöhnliche Blickfänge. Kaum einer, der ohne ein Lächeln im Gesicht an ihnen vorbeihuscht; kaum einer, der nicht das Handy für einen Schnappschuss oder ein Selfie mit den Kunstfiguren zückt.
Textauszug: Die Gläubigen verbeugen sich beim Betreten des Tempels mit zusammengefalteten Händen, um den Göttern Respekt und Dank zu erweisen. Mit dem tamilischen Gruß „Vanakkam“ heißt Siva Sri Arumugam Paskarankurukkal die Gäste im Sri Kamadchi Ampal Tempel, einem der wohl ungewöhnlichsten Bauten im westfälischen Hamm, willkommen. In dem prachtvollen Tempel residieren verschiedene Gottheiten. Es riecht nach fremdartigen Gewürzen und frischen Früchten. Ein für die meisten Europäer wohl völlig unverständlicher Sprechgesang des Priesters erklingt und lädt gleichzeitig dazu ein, am Rande des Ruhrgebiets in eine völlig unbekannte Welt abzutauchen.
Textauszug: 1234 – das ist keine Aufzählung oder wenig einfallsreiche Zahlenreihe, sondern das überaus einfach zu merkende Gründungsdatum von Stralsund. Eine Jahreszahl, die zugleich den Beginn der gut 800-jährigen Geschichte der Hansestadt symbolisiert. Obwohl mit knapp 60.000 Einwohner eher klein, ist Stralsund in punkto Architektur fraglos ganz groß. Sogar derart, dass die historische Altstadt seit dem Jahre 2002 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Ein Ritterschlag, der zugleich Magnetwirkung hat. Seither stimmen Gäste aus aller Herren Länder mit den Füßen ab und erkunden in Heerscharen das überaus pittoreske Stadtzentrum.
Textauszug: Das „schwarze Gold“ wird im Kohlenpott schon lange nicht mehr gefördert, auch wenn mit Prosper-Haniel in Bottrop die letzte Zeche erst im Jahre 2018 endgültig geschlossen wurde. Gleichwohl kann und will das Ruhrgebiet seine Bergbauvergangenheit nicht leugnen. Das zeigt sich im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen, im faszinierenden Landschaftspark Duisburg-Nord, aber auch in den unzähligen alten Fördergerüsten und Bergarbeitersiedlungen, die heute noch im „Pott“ zu finden sind. Eine besondere Rolle nehmen zudem die vielen begrünten Halden ein, die das Ruhrgebiet zum „Land der künstlichen Berge“ haben werden lassen. Der Abraum der ehemaligen Zechen war oft über Jahrzehnte aufgeschüttet worden. Nach dem Ende des Bergbaus wurden die Flächen verdichtet und begrünt. Mehr noch wurden viele Halden, die vielfach längst zu Freizeitarealen mit ausgedehnten Rad- und Wanderwegen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten avancieren, mit besonderen Kunstobjekten und Installationen verziert.
Textauszug: Eigentlich müsste es nach Benzin und Motoröl riechen. Auch Motorengeräusche im sanften Schnurren eines Kätzchens und quietschende Reifen lässt der Name V8 vermuten. Doch weit gefehlt, auch wenn sich in dem Vier-Sterne-Superior-Hotel in Böblingen alles rund um das Thema Auto dreht – und dies an einem historischen Ort. Denn dort, wo einst der erste Verkehrsflughafen Baden-Württembergs zu finden war, liegt heute die Motorworld. Unter deren Dach haben sich alle Nobelmarken der Welt angesiedelt und präsentieren ihre neuesten Fahrzeug-Modelle, aber auch chromblitzende Oldtimer und Youngtimer. Und mittendrin das V8, das aus zwei unterschiedlichen Häusern besteht – dem V8 Classic im ehemaligen Airport-Terminal sowie dem ultramodernen Komplex, der im Frühjahr 2018 seine Pforten öffnete.