Textauszug: Mit seinen Palästen, Minaretten, Moscheen, steinalten Festungen, Karawansereien und Oasen schwingt sich Usbekistan mehr und mehr zu einem beliebten Reiseziel an der legendären Seidenstraße auf. Wobei allein der Klang der Namen von Oasenstädten wie Chiwa, Bukhara oder Samarkand unweigerlich Träume aus 1001 Nacht weckt. Gerne wird angesichts des Charmes solcher Städte von den Reisenden die Tatsache verdrängt, dass die ehemalige Sowjetrepublik seit Jahr und Tag von einem diktatorischen Regime regiert wird. Wohl auch, weil der gemeine Touristen mit Ausnahme der etwas umständlichen Einreisekontrolle kaum etwas davon mitbekommt. Dabei erhält das Reisen nach und in Usbekistan nun ein besonderes Geschmäckle. Zumindest dann, wenn man mit Uzbekistan Airways unterwegs ist. Die staatliche Airline, die unter anderem die Hauptstadt Taschkent mit Frankfurt am Main verbindet, geht nämlich dazu über, nicht nur die Koffer und das Handgepäck, sondern gleich auch den gesamten Fluggast mit zu verwiegen.
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Textauszug: Nun gibt es im Reich der Themsen-Elli, wie Queen Elizabeth augenzwinkernd genannt wird, nicht nur Biertrinker, sondern auch diejenigen, die sich gerne mal im Stile von Leinwandheld James Bond einen Cocktail gönnen. Wobei es den meisten im Gegensatz zu 007 völlig egal ist, ob dieser geschüttelt oder gerührt ist. Unabhängig vom vermeintlich großen Durst der Nation steht das Vereinigte Königreich auch nicht zuletzt dank der guten alten Edgar Wallace Verfilmungen im Ruf, überaus nebelig zu sein. In London werden nun die Nebelschwaden geschickt mit dem Alkoholgenuss kombiniert. Dabei muss der Gast noch nicht einmal sein Glas erheben, um vom Alkoholgenuss benebelt zu sein.
Textauszug: Danke, Wind! Danke, dass Du die Regenwolken schnell wieder weggeblasen hast. Danke, dass Du für die eine oder andere Erfrischung sorgst. Und danke, dass Du sicherstellst, dass die herrlichen Tage hier in Zeeland dank des Sandes, den Du überall hin verteilt hast, auch zu Hause nicht sofort in Vergessenheit geraten. Allein auf der Insel Schouwen-Duiveland an der Südküste der Niederland laden 17 Kilometer Strand zum Sandkuchenbacken, Burgen bauen, Muscheln sammeln, Fußball spielen, aber auch zum Schwimmen, Segeln, Surfen und Faulenzen ein. Kein Wunder, dass hier neben dem Tosen der Wellen und dem Schreien der Möwen vor allem das Lachen der Kinder die Geräuschkulisse an der Nordseeküste zwischen Westenschouwen und Renesse dominiert. Gesäumt wird die Strandherrlichkeit von einer gut 1.100 Hektar großen Dünenlandschaft mit einladenden Sandwegen und Naturpfaden. Und auf den Sandbänken in der Oosterschelde, dem mit 37.000 Hektar Fläche größten Naturschutzgebiet der Niederlande, und im Vordelta tummeln sich in den Sommermonaten Seehunde mit ihren Jungen.
Textauszug: Das löwenstarke Musical, das seit dem Jahre 2001 im Hamburger Hafen gezeigt wird, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Kein Wunder, erweckt „Der König der Löwen“ doch die bunte Tierwelt und die Schönheit der Serengeti zum Leben. Die Zahlen sprechen für sich: Wenn mehr als neun Millionen Zuschauer mit den Füßen abstimmen und an die Hamburger Landungsbrücken pilgern, um sich mit der Löwenfähre zum beliebtesten Musical Deutschlands übersetzen lassen, dann lässt das keinen Zweifel daran, wie gelungen die Geschichte um Simba ist! Basierend auf dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1994 dreht sich auch im Musical alles um den Werdegang des kleinen Löwen, der sich gegen seinen bösen Onkel und Widersacher Scar durchsetzen muss.
Textauszug: Es gibt Orte, von denen haben die meisten wohl noch nie gehört. Einer dieser Flecken Erde ist fraglos das niederländische Hoenderloo. Ein lang gezogenes Dorf vor den Toren von Apeldoorn mit gerade einmal 1.700 Einwohnern und viel Gegend drum herum. Im Land der Meisjes wird das eher unscheinbare Nest liebevoll „Oranjeloo“ genannt, nachdem die niederländische Fußball-Nationalmannschaft hier dreimal vor Welt- und Europameisterschaften ein Trainingslager bezog – zuletzt 2010. Ansonsten gibt es in Hoenderloo neben der Heldringkerk, der örtlichen Kirche, nicht viel zu sehen, sieht man einmal vom kleinen niederländischen Elektrizitätsmuseum ab. Dieses wirkt von außen und innen eher wie ein kunterbuntes Sammelsurium aus elektronischen Apparaturen. Ein roter Faden durch die Ausstellung ist hier kaum zu erkennen. Eher wirkt es so, als seien all die Teile, die irgendwie mit Stromgewinnung und -verbrauch zu tun haben, nur nach einem Kriterium angeordnet worden: eben dort, wo gerade etwas Platz ist.
Textauszug: Man merkt es schon beim Betreten der schmucken Eingangshalle des Mediterana in bergisch Gladbach: In den heiligen Hallen der Entspannung herrscht Gelassenheit allerorten. Lächelnde Mitarbeiter, rauschende Saris – ein leichter Duft von Massageöl in der Luft. Und man ahnt sofort: Hier kann man wirklich den Alltag hinter sich lassen, eine ganz andere Welt betreten. Als Erstbesucher befällt einen nach Verlassen der Umkleiden zunächst einmal ein wenig Ratlosigkeit aufgrund der Vielzahl an Entspannungsangeboten und der Größe des Wellnesstempels. Besteht dieser doch aus verschiedenen Gebäuden, die locker in eine herrlich gestaltete Gartenlandschaft verteilt liegen. In dieser versteckt sind über 30 Ruheräume und Bäder in allen Farben und Formen zu finden.
Textauszug: Die Lage, die Lage, die Lage. Wie bei der Suche nach einem idealen Standort für seinen privaten Wohntraum, zählen auch bei der Suche nach einem optimalen Ferienhaus-Standort nur drei Kriterien: nämlich die Lage, die Lage und die Lage. Wenn das Urlaubsdomizil in Holland liegen soll, denken viele in erster Linie ans Meer. Doch auch im Landesinneren finden sich in den Niederlanden Unterkünfte in absolut perfekter Lage. Einer dieser offenen Geheimtipps speziell für Familien ist zweifelsohne das Landal GreenPark Resort Miggelenberg vor den Toren der Kleinstadt Hoenderloo am Rande des De Hoge Veluwe Nationalparks. Der 33 Hektar große Ferienpark liegt inmitten eines hügeligen Waldgebietes. Wie mit einem Würfelbecher ausgekippt, verteilen sich die 266 frei stehenden Ferienhäuser über das weitläufige Areal. Drangvolle Enge ist hier unbekannt.
Textauszug: Hautkrebs ist vermutlich nicht sonderlich angenehm, um es Gelinde auszudrücken. Doch ungeachtet der bekannten Gefahren dieser zum Teil tödlich verlaufenden Erkrankung gehören noch immer zahlreiche Sonnenanbeter zu den Unbelehrbaren. Sie setzen sich schutzlos, oft sogar stundenlang der Sonnenstrahlung aus. Alles nur, um die Haut einen besonderen Teint zu verleihen. Und nicht wenige erinnern auf dem Weg dorthin phasenweise an einen abgebrühten Hummer. Mit der Folge, dass sie sich häuten wie eine Schlange. Aber, wer schön sein will, muss leiden.
Textauszug: Nur die wenigsten machen sich, wenn sie ihr Hotelzimmer betreten, Gedanken darüber, wer vielleicht schon vor ihnen in ihrem Bett geschlafen hat. Was auch reine Spekulation wäre, es sei denn, es handelt sich um einen Hotspot für Stars und Sternchen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, sich genau dort zu betten, wo schon ein Promi sein ermattetes Haupt für eine Mütze voll Schlaf ablegte. Auch wissen wir in der Regel wenig über die Schlafgewohnheiten anderer Gäste. Zum einen, weil die wenigsten sichtbare Spuren hinterlassen, zum anderen, weil das Zimmerpersonal im Normalfall solche Spuren beseitigt, bevor ein neuer Gast das Zimmer bezieht.